Mitmachen statt Powerpointschlacht: Mein erstes Barcamp #tck13

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tweetcamp3Fast könnte man in diesem Jahr von einer digitalen Entjungferung sprechen: Im Mai diesen Jahres war ich das erste Mal auf der re:publica und letztes Wochenende habe ich mein erstes Barcamp erlebt: Das Tweetcamp war toll! Zwei Tage gab es geballte Information, interessanten Austausch, neue Kontakte und viele Tweets mit #tck13.

 

 

Es hat mir unheimlich gut gefallen und ich glaube, ich habe noch nie eine so effektive Veranstaltungsform erlebt, bei dem der Spaßfaktor so hoch und das Netzwerken so angenehm war. Rahmenprogramm mit der Künsterlin Michaela von Eichberger (eher bekannt als @Frauenfuss) und Hubert Dingenskirchen und Jan Uwe Fritz rundeten das Tweetcamp ab.

Was ist eigentlich ein Barcamp?
Im Vergleich zu Fachkongressen oder klassischen Konferenzen ist ein Barcamp interaktiver und lebt vom mitmachen. Keine Powerpointschlachten oder Frontalvorträge bestimmen den Ablauf. Ein Barcamp ist anders. Der Dialog steht im Fokus.
Es gibt keine zuvor festgelegte Agenda. Die Themen und Inhalte bestimmen die Teilnehmer (unter Berücksichtigung des Barcamp-Themas) selbst.
Zum Start des Tweetcamps gab es eine kurze Vorstellungsrunde der über 100 Teilnehmer. Danach wurde die Sessionfindung eröffnet. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, eine Session selbst  zu thematisieren. Bei Interesse tritt man nach Vorne und stellt kurz sein Thema vor. Wenn sich dafür per Handzeichen genügend Interessierte finden, wird das Sessionthema in die Agenda und in die Raum-Zeitplanung aufgenommen. 45 Minuten dauert eine Session und die vergingen jedes Mal wie im Flug.

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36 Sessions standen zur Auswahl, eine interessanter und spannender als die Andere. Da fiel eine Auswahl nicht leicht.
Ich startete mit ManuMarron’s Session Warum (ent-)folgst Du? Eine Twitterumfrage wurde gemeinsam ins Leben gerufen und in die Twitterwelt geschickt. Am Folgetag gab es eine erste Auswertung: In nicht mal 48 Stunden hatten sich rund 500 Twitterer an der Umfrage beteiligt. Eine Auswertung zum Nachlesen folgt noch. So viel sei verraten: Bei den Freitextfeldern derf Umfrage hatten wir sehr viel flauschigen Spaß ;-)
(Wer noch mitmachen möchte, folgt dem Link).

Nicht ganz im Fokus Twitter, aber unheimlich spannend und informativ war für mich die Session mit Stefan Efertz Barcamp und Unternehmen. Wie werden Barcamps in Unternehmen genutzt, welche Vorteile gibt es und was gilt es zu beachten?

Welche Macht ein Tweet haben kann, referierte gsohn in seiner Session Bloggercamp.tv – Wie wir Merkel besiegten. Ein Tweet zur Sendelizenz zum Google Hangout und der Stein kam ins Rollen.

Neben vielen neuen Gesichtern und Gesprächen, gab es immer wieder interessante Themen und Diskussionsrunden in den Sessions. Über Apps wurde sich ausgetauscht, Monitoring oder ein twitterndes Haus. Die Bandbreite war beeindruckend: Vom Slot „Warum Mutti nicht twittern muss“ bis hin zu „Corporate Twitter“ war alles vertreten.

Nerdhub hat viele Session live ins Netz gestreamt und als Recap eine Übersichtseite mit Nachberichten, Filmen, Fotos und Sessionaufnahmen bereit gestellt.

Ich selbst war nach zwei Tagen Tweetcamp als Neuling schwer beeindruckt von allen Impressionen und Informationen. Es war toll und nicht mein letztes Barcamp.

Danke an Steph Baltes und alle im Orgateam für die Arbeit und Mühen, uns so ein tolles Barcamp zu bereiten. Danke auch an die Sponsoren, ohne die solche Barcamps sicherlich in der Form sonst nur schwer möglich sind: Simyo,TameRheinschafedenkwerkstartplatz und Brandwatch.

 

Nachtrag 4.10.13:

Es gibt eine interessante Blogparade zum Thema unter: http://cortexdigital.de/2013/09/blogparade-dein-erstes-barcamp/#comment-135

5 Kommentare

  1. Pingback: 10 Erkenntnisse zum Blogger-Barcamp #BlogstBC14 | Vom (Un)Sinn des Lebens

  2. Pingback: Links anne Ruhr (21.06.2013) » Pottblog

  3. Was es nicht alles gibt.
    Da werde ich mich auch mal einlesen.
    Hort sich interessant an.
    Ist aber wahrscheinlich nur für die „Hardcore“ Twitterer?

    CachePac

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