Tolle Roadtrips: Blogger verraten Ihre Favoriten

Clashnessi Schottland

„Was war Dein schönster Roadtrip?“, habe ich Blogger gefragt, da Urlaub auf vier Rädern für mich immer wieder ein Highlight ist. Drei Reiseblogger empfehlen wunderschöne Roadtrips: Streifzüge durch den Südwesten der USA, durch die Highlands und Lowlands von Schottland und eine Cabrio-Tagestour mit Burgen und Weinbergen. Lasst Euch inspirieren:

Roadtrip durch den Südwesten der USA mit Sabine von Ferngeweht

Las Vegas, Grand Canyon, Monument Valley, Arches Nationalpark … USA-Fans schlägt das Herz höher bei der Erwähnung dieser Reiseziele. Kein Wunder, denn ein Roadtrip durch den Südwesten der USA ist eine Aneinanderreihung von Highlights: Jeden Tag kommt man wieder erneut ins Staunen angesichts der Schönheit der Natur. Und das Schöne an dieser Region: Man muss nie weit fahren, bis es wieder etwas zu sehen gibt.
Alle Stationen meiner vierwöchigen Reise um den Grand Circle lassen sich in Kürze gar nicht aufzählen. (Hier findet sich meine genaue Reiseroute.) Daher an dieser Stelle meine drei Highlights:

Bryce Canyon

Bryce Canyon

Bryce Canyon
Wie in einem Amphitheater schmiegen sich die bizarren Felsen an den Rand der Schlucht. Vor allem bei Sonnenaufgang leuchten sie in allen erdenklichen Orangefarben. Mein Tipp: Nicht nur vom Rand aus staunen, sondern einen der Wanderwege in die Schlucht hinein nutzen.

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon
Der Besuch des Antelope Canyon ist eine Reise in eine andere Welt. Der Fluss hat unter der Erde eine unbeschreibliche Farb- und Formenvielfalt geschaffen. Mein Tipp: Den Lower Antelope Canyon statt den Upper Antelope Canyon besuchen. Dort kann man sich länger aufhalten.

Needles District

Needles District

Needles District
Ein Teil des Canyonlands Nationalparks befindet sich weit südlich von Moab und ist daher weit weniger besucht als der nahe an der Stadt gelegene Abschnitt „Island in the Sky“. Mein Tipp: Eine Wanderung durch den Needles District mit Wüsten- und Kakteenlandschaften und durch enge Felsschlitze hindurch – anstrengend, aber lohnend!

Sechswöchiger Road-Trip durch Schottland – Das absolutes Reisehighlight für Monika von entdecker-greise!

Natur – Abenteuer – und die riesengroße Freiheit

Diese Tour war ganz eindeutig etwas sehr Besonderes. Zum einen, weil mir unverschämte sechs Wochen Zeit für meinen Schottland Road Trip zur Verfügung standen und zum anderen, weil ich drei Wochen davon ganz alleine mit meinem „Oldtimer – Wohnmobilchen“ unterwegs war.

Tongue Schottland ©entdecker-greise.de

Tongue Schottland

Insgesamt habe ich Schottland einmal umrundet, dabei hat mir die Nordküste derart gut gefallen, dass ich diese Strecke gleich zweimal abgefahren bin. Ich hab wahnsinnig nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt und meine eigenen Ängste und Grenzen wieder einmal erfolgreich überwunden. Ich habe von einer Frau das schönste Kompliment meines Lebens bekommen: „You inspired me!“ – Was will ich mehr?! Und … ich habe jede Menge wunderbare Erinnerungen an unvergessliche sechs Wochen!

Übergesetzt bin ich mit meinem alten Campervan mit der DFDS King Seaways. Allein das war schon ein Abenteuer für sich, denn … pssst … ich bin nicht ganz seefest! … Doch dank der guten Betreuung und der hervorragenden medikamentösen Unterstützung hab ich auch dieses Abenteuer erfolgreich bewältigen können. ☺

Loch Morlich

Loch Morlich

Dann ging es erst einmal in die berühmt berüchtigten Highlands, und obwohl ich „meinen“ Highlander“ dort dummerweise irgendwie verpasst haben muss, waren die landschaftlichen Eindrücke für mich einfach überwältigend. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich dort wirklich überall einfach mit meinem Wohnmobil stehen bleiben und übernachten konnte. Das war zugegebener Maßen zunächst – so ganz alleine – etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür eben auch Abenteuer pur. Ich kam mir vor wie ein Eroberer in der Wildnis! ☺

Auch die Nationalparks in Schottland sind unglaublich schön. Diese Weite und diese scheinbar unberührte Natur, all das habe ich vorher noch nie so erlebt. Ich denke eigentlich ist es sogar etwas unfair zu sagen, die Nordküste hat mir besonders gut gefallen – denn eigentlich ist das ganz Land einfach nur atemberaubend schön. Was an dieser Stelle vielleicht auch einmal wichtig ist zu erwähnen, lasst Euch nicht vom Wetter abschrecken. Ich denke da wird viel negativer drüber berichtet, als es realistischerweise dort ist. Klar regnet es dort mehr als bei uns und wenn ich eine durchgängige Schönwettergarantie haben möchte, dann ist Schottland vielleicht auch nicht das Reiseziel Nr. 1. Aber: ich habe auch wettertechnisch gute Erfahrungen machen dürfen. Es hat geregnet, natürlich, aber nicht durchgängig. Zwischenzeitlich hatte ich dort wesentlich besseres Wetter, als im Süden Europas, es war sogar richtig heiß. Wenn es regnet, dann kühlt es nicht so stark ab, wie wir es hier bei uns vielleicht gewohnt sind und es hält auch nicht so lange an, d. h., es regnet sich nicht ein. Von daher kann man die eine oder andere Regenschauer dort tatsächlich ganz gut aushalten und mit der richtigen Kleidung macht es sogar Spaß, bei Wind und Wetter draußen zu sein!

Auch kulinarisch kommt man übrigens in Schottland voll auf seine Kosten, jedenfalls dann, wenn man – so wie ich – Meeresfrüchte liebt. Die mit fangfrischem Fisch und sonstigen Meersefrüchten bestückten „Seafood-Plattern“ sind einfach nur unglaublich gut! Genießen sollte man sie natürlich direkt an der Küste. Vielerorts haben die Lokale dort tatsächlich eigene kleine Fischkutter, die den angebotenen Fisch dort täglich frisch – quasi direkt vor der Haustüre – fangen und selbst zubereiten.

Da ich persönlich Natur und Abenteuer bevorzuge, habe ich die Städte weitestgehend gemieden und umfahren. Von daher kann ich hierüber nicht viel berichten. Wer aber gerne wie es bei einem großen Outdoorspezialisten so schön heißt, „draußen zu Hause ist“, für den ist Schottland ein wahres Outdoorparadies mit grenzenlosen Möglichkeiten.

Clashnessi Schottland

Clashnessi Schottland

Ein Road-Trip ist sicherlich die beste Möglichkeit das Land kennenzulernen. Ob man dabei nun mit dem Wohnmobil oder dem normalen PKW unterwegs ist, ist dabei sicherlich unerheblich. Für alle Outdoor-Fans gilt – in Schottland könnt ihr mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil tatsächlich überall übernachten, was eine solche Reise finanziell natürlich ganz schön entlasten kann. Für alle, die lieber ein festeres Dach über dem Kopf haben, gibt es mannigfaltige Möglichkeiten Bed & Breakfast Unterkünfte zu nutzen. Ich denke außerhalb der Schulferien ist es noch nicht einmal notwendig, diese vorab zu buchen.

Schottland bietet daher für alle die es lieben viel Natur, ein herrliches Abenteuer-Feeling und tatsächlich die riesengroße Freiheit! Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken!

Weitere Berichte zum Thema „Roadtrip Schottland“ findet Ihr hier. Da findet Ihr spannende Geschichten rund um die Moore, Lowlands, Highlands, praktische Tipps für Fährreisen mit Hund und vieles mehr.

Genussreisen pur: Mit dem Cabrio durch die Weinberge mit Monika und Peter von Travelworldonline

Was gibt es Schöneres, als mit einem Cabrio durch Weinberge zu fahren und die Ausblicke auf eine wunderbare Umgebung zu genießen? Ich kann mir nicht viel vorstellen.

Wir haben zwar selbst kein Cabrio, hatten aber bei unserem Besuch in Alf an der Mosel, das hoteleigene Cabrio von Bömers Mosellandhotel zu nutzen. Unsere herzliche Gastgeberin, Frau Gleißner, lud uns ein, uns die Umgebung des Ortes an der Moselschleife zu zeigen. Ehrlich gesagt, war ich froh, dass sie uns chauffierte, denn allein hätten wir uns mit dem Cabrio sicher nicht auf die schmalen Wege getraut, die durch die Weinberge führen. Haarnadelkurven, steile Bergstrecken und entgegenkommende Nutzfahrzeuge machen eine solche Fahrt schnell zu einem schwierigen Unterfangen, wenn man nicht daran gewöhnt ist. So aber fuhren wir in rasantem Tempo zu den schönsten Aussichtspunkten um Alf.

Wir starten unsere Tour mit einem Ausblick auf die Moselschleife, die sich zwischen dicht bepflanzten Weinbergen unter uns dahin windet. Von einer Gedenkstätte für gefallene Soldaten blicken wir hinunter ins Tal. Weiter geht’s zur Burg Arras, die heute Hotelgästen offen steht. Wer will, kann in der alten Ritterschenke ein elegantes Abendessen in mittelalterlicher Kulisse erleben oder an einem Raubritter-Essen teilnehmen. Sogar die alte Folterkammer der Burg ist noch erhalten und kann besichtigt werden. Eindrucksvoll ist die Fahrt durch die Weinberge hinauf in die Hügel über Alf. Vor einer kleinen Kapelle am Berghang, parken wir unser Cabrio und blicken hinunter auf die Stadt und die Mosel, auf der die Flussschiffe gemächlich vorbeiziehen. Das ist sicher einer der schönsten Ausblicke auf die Kleinstadt in den Weinbergen der Mosel.
Mehr Impressionen von diesem Trip gibt es bei den beiden in ihrem Blog.

9 Kommentare

  1. Hey Tanja,
    DANKE für diesen super schönen Blog und die viele Arbeit die Du Dir machst!
    Ich bin vor ungefähr 4 Stunden durch Twitter und eine NRW Seite auf Deinen Blog gekommen und habe mich totaaaal festgelesen… Du beschreibst die Touren wirklich klasse und hast vor allem auch so extrem viele “ kleine“ besonder schöne Ecken im Blog.
    Nach diesem “ Gemeinschaftswerk hier“ muss jetzt aufhören und dringendst mal mit dem Hund gehen… aber bevor es ins Bettchen geht, werde ich Dir bestimmt noch auf 1-2 Reisen folgen! DANKE !!!!

    • Danke liebe Isa, das freut mich total :-) Danke für Dein liebes Feedback, viel Spaß beim „Hundegassigehen“ und viel Spaß beim Stöbern und Lesen hier weiterhin :-)
      Liebe Grüße, Tanja

  2. Der Roadtrip durch den Südwesten der USA ist wirklich ein Highlight – das war mit unsere tollste Reise überhaupt. Neben den spektakulären Sandsteinwundern in Arizona und Utah ist ein Roadtrip über den Highway Nr. 1 ein absolutes Muss! Von San Francisco nach L.A. vorbei an kleinen Städtchen und ständig vorbei an der wunderbaren Pazifikküste – wunderschön! Roadtrips sind für uns die wirklich schönste Form zu reisen, Inspiration für neue Routen kann man nie genug haben, danke für die tolle Zusammenstellung :-)

  3. Hallo! Finde die Roadtrips und die dazugehörigen Bilder wirklich ganz toll =) Ich habe bis jetzt noch nie einen Roadtrip unternommen, aber es scheint eine Überlegung wert zu sein. Viel Dank für den wirklich sehr schönen Artikel! LG aus meinem Urlaub in Meran ;)

  4. Tolle Zusammenstellung! Roadtrips sind ohnehin meine liebste Reiseform. Daher auch mein Reisemotto…

    „Der Reisende sieht Dinge, die ihm unterwegs begegnen, der Tourist sieht das, was er sich vorgenommen hat zu sehen.“ – Gilbert K. Chesterton

  5. Tolle Idee mit Deinem Road-Trip-Medley! So bekommt man gleich wieder Inspirationen für die nächste Tour! LG Monika

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