Von Rittern, Kotten und Klingen – Wie man einen perfekten Tag in Solingen verbringt

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Da bin ich einer Binsenweisheit ganz schön auf dem Leim gegangen! Dass das Bergische Land nicht wegen seiner Berge so genannt wird, war mir neu. Das Bergische Land hat vielmehr durch die Grafen und Herzöge von Berg seinen Namen erhalten. Ich sags ja immer wieder: Reisen bildet! ;-)

Im Norden des Bergischen Landes liegen die Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen – auch die Bergischen Drei genannt. Meinen Kurzurlaub beginne ich in Solingen und hätte nicht erwartet, was man hier alles Schönes erleben und entdecken kann.

Der Bergische Dreiklang: Schwarz – Weiß – Grün

Ich lasse meinen Blick über die Berge schweifen, lehne mich zurück und genieße den Ausblick auf die grüne Hügellandschaft. Hinter mir thront die Burg  unter blauem Himmel. Auf der Panoramaterrasse des Cafés Zum Rittersturz beobachten wir die Seilbahn, die aus Unterburg nach Oberburg Besucher hochfährt. Ich nippe an meinem Kaffee und denke mir, wie schön doch die heimische Region ist! Keine Stunde von zu Hause entfernt, bin ich hier in einer anderen Welt.

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Alles ist hier etwas anders und richtiges Urlaubsfeeling kommt auf. Das Bergische Land ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Überall entdecke ich Schiefer: Dächer, Giebel, Hauswände, sogar als Tellerersatz auf gedeckten Tischen kommen Schieferplatten zum Einsatz. Schwarz, weiß und grün sind die Farben der Region. Viele Fachwerk- und Schieferhäuser mit grün gestrichenen Fensterläden säumen die Gassen. Urig und gemütlich wirken die bergischen Häuser.

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Bergische Kaffeetafel

Das leibliche Wohl wird im Bergischen groß geschrieben. Wer noch nie eine Bergische Kaffeetafel genossen hat, sollte das unbedingt ausprobieren. Von Vorteil wäre es, wenn der Bauch leer und der Hunger groß ist. Die Mahlzeit ist üppig – jedenfalls zur heutigen Zeit: „Koffeedrenken met allem Dröm on Dran.

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Dröm on Dran hing damals davon ab, wie die familiäre Situation war. Aufgetischt wurde die Bergische Kaffeetafel schon immer als festliches Kaffeetrinken quasi als vierte ganz besondere Mahlzeit. Damals waren die ursprünglichen Bestandteile der Tafel sparsamer. Während wir in der Sonne sitzen und der Seilbahn zu schauen, wird für uns aufgetischt. Man kann mit dieser regionalen Spezialität zum Frühstück starten. Der Tisch füllt sich und es kommt mir wie Tischlein deck dich vor. Im Nu kommt die Kellnerin erneut, schiebt alles auf den prall gefüllten Tisch zusammen, um noch mehr darauf zu platzieren: Rosinenstuten, bergischer Zwieback und Schwarzbrot, Honig, Rübenkraut, Quark und Käse, diverse Wurstsorten, Milchreis mit Zimt und Zucker sowie Bergische Waffeln mit heißen Kirschen und Schlagsahne. Verhungern muss man hier nicht!

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Die Königin der opulenten Tafel ist die Dröppelminna, eine Kranenkanne auf drei Beinen aus Zinn. Bauchig und birnenförmig sieht sie aus, finde ich und hat vorne ein schnuckeliges Kränchen. Kaffeedurstig stelle ich geschwind meine Tasse unter das Hähnchen, drehe am Verschluss und leckerer Kaffee fließt in meine Tasse. Nur mit dem Zudrehen klappt es nicht so, wie ich wollte und der Kaffee dröppelt munter weiter in meine Tasse. Geschickt ziehe ich die Tasse weg, schiebe zeitgleich die Auffangschale unter die Minna und drehe dann beherzt den Hahn kräftig zu. Woher die besondere Kaffeekanne ihren Namen hat, war damit schon mal zum Teil geklärt.
Herr Bunzel vom Café Zum Rittersturz gesellt sich zu uns und berichtet, Minna kommt von Wilhelmine, der damaligen Hausdienerin. Durch Seefahrer soll die Dröppelminna aus dem fernen Osten nach Holland und so zu uns den Weg gefunden haben. Mit einem Zwinkern im Auge schaut er zur bauchigen Kaffeekanne und sagt: „Mit etwas Phantasie hat sie auch eine weibliche Form, vielleicht kommt der Name auch daher.“
Zur Verdauung gibt es zur Bergischen Kaffeetafel zum Abschluss Doppelkorn oder Aufgesetzten. Wir probieren zum Abschluss zur Sicherheit beides und starten weiter unsere Entdeckungstour durch Solingen.

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Zeitreise ins Mittelalter

Ein kleiner Anstieg vom Café Rittersturz und wir stehen vor Schloss Burg. Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut war sie Machtzentrum der Grafen von Berg und umfasst heute eine stattliche Anlage. Bisher bin ich nur an Schloss Burg vorbei gefahren und habe mir immer vorgenommen, einmal einzukehren. Wurde endlich mal Zeit, diese Burg zu erkunden – obwohl ist „Schloss Burg“ nun ein Schloss oder eine Burg? Vor den Toren erkenne ich dieses Schloss ist eindeutig eine Burg. Woher also der Name? Im 15. Jahrhundert wurde die Burg zum Jagdschloss umgebaut, sah allerdings immer noch in manchen Abschnitten der Anlagen aus wie eine Burg. Pragmatisch tauften die Bergischen Landsleute das Bauwerk „Schloss Burg“. Fast eine kölsche Lösung, wie ich finde.

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Wir laufen zum Eingang und mich umringen viele kleine Ritter. Höchstens drei Jahre alt und mit liebevoll gestalteten Rüstungen, mit bemalten Schnurrbärten im Gesicht und täuschend echtem Gang wahrer Männer. Die Georgs Ritter sind zu Gast auf der Burg und halten ihre jährlichen Ritterspiele auf Schloss Burg. Immer mehr Knappen gesellen sich zu uns, ein Fest für Kinder und die ganze Familie. Im Innenhof treffe ich auf einen mittelalterlichen Henker. Erst als ich ihm glaubhaft vermitteln kann, dass ich nicht das Burgfräullein oder gar die gesuchte Hexe bin, setzen wir unsere Erkundungstour fort.

Der große imposante Bergfried beherbergt das Verlies. Dunkelheit umgibt uns, allerdings finden wir nur ein paar Plastikpuppen und Skelette vor. Mit Münzeinwurf werden sie zum Sprechen erweckt, was wir allerdings lassen. Interessanter ist die Schautafel am Eingang. Hier soll der Erzbischof von Köln im Verlies gesessen haben und an den Folgen seiner Haft verstorben sein. Seine einzige Beschwerde galt während seiner Inhaftierung dem schlechten Essen. Humor hatte er jedenfalls.

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Überhaupt ranken sich viele Sagen und Anekdoten um Schloss Burg und wie immer bei Mythen ist ein Stück Wahrheit dabei. So hat Adolf VII. seinen Vater in Arrest genommen, weil er doch lieber die Herrschaft selbst übernehmen wollte. Als der Vater im Verlies starb, verfluchte er seinen Sohn. Seine Leiche verschwand und Vater Wilhelm geistert seit dem in dunklen, rauhen Nächten als Geist durch Schloss Burg. Seinem Sohn soll er einstweilen damit in den Wahnsinn getrieben haben.

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Heute finden auf Schloss Burg viele Veranstaltungen und Feste statt. Der Saal des Schlosses kann sogar für eigene Feiern gemietet werden. In der Kapelle halte ich vor dem doch außergewöhnlichen Engel inne. Etwas eigentümlich waren die Herren von und zu Berg schon, denke ich mir. Heiratswillige können sich sogar unter den Augen dieses Engels das Jawort geben.

Zum Abschluss unserer Tour auf der Burganlage gehen wir zurück zu den Georgsrittern und verfolgen das Spektakel. Während sich auf der Naturbühne alles um Ritterkampf, Hexen und Pferderaub dreht, bin ich fasziniert, wie die kleinen Ritter auf Ihren Stühlen mitfiebern, laut rufen, wenn böse Ritter ins Spiel kommen und mit ganz großen Augen die dargebotene Geschichte aufsaugen.

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Auf Schloss Burg gibt es neben vielen Veranstaltungen auch ThemenführungenHeilpflanzen beispielsweise oder Wissenswertes zu Speis und Trank im Mittelalter. Ganz frisch gibt es eine App zu Schloss Burg. Ich durfte bei meinem Besuch vorab einen Blick darauf werfen. Spannend fand ich den Zeitreiseaspekt. Viele Fotos sind in der App von heute und damals als Vergleich hinterlegt.

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Natur trifft Technik: Kunst und Kult(ur)

Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke befindet sich in Solingen. Die Müngstener Brücke ist 107 Meter hoch und wird auch gern der liegende Eifelturm genannt. Genau genommen ist sie mit 465 Metern sogar größer als der Eifelturm. So groß sieht die Müngstener Brücke gar nicht aus, als ich sie von der Ferne erblicke. Frauen und Größenangaben – Ihr wisst schon… Je näher ich komme, um so gewaltiger sehe ich das beeindruckende Ausmaß dieses Bauwerks aus dem Jahre 1897. 500 Meter ist die Brücke lang. Bis heute ist sie noch ein technisches Wunderwerk. Nur ein weiter Bogen – der auch noch elastisch ist – spannt sich über die Wupper.

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Leider kann man nicht auf die Brücke selbst, sie ist noch bis heute in Betrieb. Wer mal von oben auf der Brücke fahren möchte, nimmt die Regionalbahn RB47, die die Hauptbahnhöfe Solingen und Wuppertal miteinander alle 20 Minuten verbindet.
Rund um die Brücke hat sich seit 2006 ein Brückenpark entwickelt. Industriegeschichte trifft auf Natur und ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Das gesamte Areal ist PKW-frei.  Wer möchte, kann unter der Brücke und über der Wupper schweben. Eine Fähre, die selbst mit eigener Muskelkraft betrieben wird, führt zum anderen Ufer. Für einen Besuch sollte man sich vielleicht dann allerdings nicht wie wir den Vatertag aussuchen. Bei schönem Wetter ist es Feiertags hier recht betriebsam. Im Brückenpark gibt es jede Menge Flora und Fauna für Spaziergänge, ein Café und Künstlerschmieden. Kunstwerke säumen den Weg und geben ein bizarres Zusammenspiel zur Natur.

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Auf Messers Schneide – Klingen im Tal der Wupper

Wir parken am Rande der Wupper und laufen zu einem Bauernhaus. Kotten werden im Bergischen diese Bauernbehausungen genannt. Idyllisch ist es hier. Die Wupper plätschert vor sich hin. Weiter hinten liegen Besucher im Gras und genießen die Sonne. Flussabwärts werfen Angler ihre Route aus. Es ist ruhig, die Vögel zwitschern und ich kann kaum glauben, dass ich mitten in der Stadt Solingen bin.

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bergisches_land_deinNRW_vielweib25Der Balkhauser Kotten an der Wupper ist einer der letzten erhaltenen Schleifkotten in Solingen, eine alte Schleiferwerkstatt aus dem 14. Jahrhundert. Wo wir heute sitzen und die Seele baumeln lassen, wurde einst hart gearbeitet. Über die Mühle mit Wasserkraft wurden schwere Steine in Bewegung gebracht und die begehrten Solinger Klingen geschliffen.

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Der Eintritt ist frei. Führungen sind nach Vereinbarungen möglich. In der Mühle sehen wir ächzend das schwere Mühlenrad arbeiten. Damals bot der Kotten rund 70 Schleifern Arbeit. Neben Schwertern, Dolchen und langen Messern wurden Tafelmesser, Fahrtenmesser und später auch Scheren geschliffen. Früher gab es über 100 solcher Kotten an der Wupper.

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Mit etwas Glück kann man auch heute noch einem Schleifer bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Wanderer und Besucher können eine Rast einlegen und etwas Kaffee oder Kuchen verkosten. Ein Café ist der Balkhauser Kotten nicht, dennoch eine Raststation mit ganz besonderem, historischem Flair.
Nach Rundgang durch den ehemaligen Fertigungsbereich komme ich nicht daran vorbei handgefertigte Messer zu kaufen. Die Auswahl der Messer ist groß: Vom kleinen Balkhauser Zöppken über die Balkhauser Kotten Messer-Kollektion der Firma GÜDE bis zu HUBERTUS-Jagdmessern und Scheren aus dem Hause WALDMIN & SAAM ist vieles im Programm. Ich muss erst einmal nachfragen, was ein Zöppken ist. Mir wird mit einem Lächeln ein kleines Küchenmesser gezeigt. Daneben entdecke ich ein ganz praktisches Messer, was ich in der Art noch nicht gesehen habe. Buckelmesser wird es in Solingen genannt und ist ein Frühstücksmesser. Keine scharfe Spitze, damit man sich beim Brötchenaufschneiden nicht verletzt, dennoch mit kleiner Sägeklinge, dass sich alles gut schnibbeln lässt. Optisch wunderbar mit Olivenholz am Griff sind sie gleich gekauft und wandern in meinem Rücksack.

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Gräfrath: Ortskern wie eine Puppenstube

Solingen ist eine ehemalige Hansestadt, die auf eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken kann. Zum Ausklang des Tages fahren wir durch die Straßen und ich merke wie groß die Fläche der Stadt Solingen ist. Viele kleine Städte wurden im Laufe der Jahre eingemeindet, so auch Gräfrath. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Wir fahren zum Dorfplatz und finden etwas oberhalb einen Parkplatz. Vatertag und Sonne lockte heute jeden vor die Türe. Nach der Abgeschiedenheit und Ruhe beim Balkhauser Kotten, war es in Gräfrath dagegen schon fast rummelig. Am Markplatz tummeln sich alle bei einem Kaffee in der Sonne. Gräfrath, das ist Bergische Romantik pur. Enge Gassen, Schieferhäuser mit weißen Fenstern und grünen Läden so weit das Auge reicht.

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Oberhalb des Markplatzes thront ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert. Wo einst Mönche beteten befindet sich heute das Deutsche Klingenmuseum. Waffen, Schneidwaren aller Art und Bestecke sind ausgestellt. Für einen Besuch ist es für unseren Tag in Solingen zu spät. Interessante Geschichten soll das Museum allerdings beherbergen: Neben Exponaten werden Anekdoten zu Tischsitten, Bräuchen, Liebesbeweisen und medizinische Methoden erzählt.  Ein Wiederkommen lohnt also.

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Für mich geht die Reise weiter, tiefer ins Bergische Land. Nach einem perfektem Ausflugstag in Solingen fahre ich mit Dudu in ländlichere Gebiete. Ich werde Straußen scharf in die Augen schauen, Brot backen, eine Gourmetküche erleben und weiter auf historischen und kulinarischen Wegen wandeln. Berichte folgen bald in diesem Blog.

Was Du sonst noch in Solingen erleben kannst:

  • Historische Bustour:  Obus heißt das Zauberwort, wenn man wie damals in Solingen mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Zeitreise unternehmen möchte. Oberleitbusse gibt es heute noch selten. Stangentaxi taufen die Solinger ihren Oldtimerbus. Sonntags von April bis Oktober auf Tour erreicht man viele Ausflugsziele mit dem über 50 Jahre alten Gefährt. Die Fahrt ist kostenlos, Spenden natürlich für den Erhalt gern gesehen.
    Maximal können 28 Personen mitfahren. Kinderwagen, Fahrräder, Rollatoren oder Rollstühlen können allerdings leider nicht mitgenommen werden. Aktuelle Fahrpläne findet Ihr auf der Obus.
  • Shoppen: Die Klingenstadt Solingen lässt auch Shoppingverliebte- und Schnäppchenjäger-Herzen höher schlagen. Richtig gute Messer kosten schon einiges. In Solingen gibt es einige Manufakturen, die Werksverkäufe anbieten. Betriebsbesichtigungen sind ebenfalls möglich. Bei bergisch.findig findet Ihr eine Übersicht und Verlinkungen zu den Firmen.
  • Industriekultur live erleben: LVR Museum Gesenkschmiede Hendrichs mit Industriekultur zum Anfassen und weiteren angeschlossenen Museen.
  • Wer direkt in Solingen übernachten mag, findet in Gräfrath am Marktplatz ein schickes 4 Sterne Hotel. Der Gräfrather Hof verbirgt hinter den historischen Mauern ein sehr modernes Innenleben.

Offenlegung: Meine Reise ins Bergische Land wurde unterstützt vom Tourismus NRW e.V. und der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.. Ganz herzlichen Dank für die tollen Erlebnisse. Meine Meinung bleibt wie immer die eigene.
Wenn Ihr mehr zu Ausflugszielen und Genuss in NRW folgt im Socialweb dem Hashtag #DeinNRW.

 

15 Kommentare

  1. Jörg Bliesener

    Sie haben vergessen bei der Bergischen Kaffeetafel ,die Burger Brezel
    zu erwähnen. Auf dem ersten Photo ist sie klar zu erkennen.
    Oder haben Sie eine Aversion gegen die Burger Brezel ?
    Für eine feine Dame aus der Seidenstadt ist das Zoppen wohl zu gewöhnlich.
    In Schloss Burg wird in jedem Lokal zur Bergischen Kaffeetatafel die
    Burger Brezel gereicht, denn die Burger sind Lokalpatrioten.

    • Ein Tag alles zu erkunden, ist einfach zu kurz. Persönlich mag ich bergischen Zwieback und nehme mir auch immer mal wieder etwas mit, wenn ich dort bin. Burger Brezel war mir als Bezeichnung neu (und musste ich googlen: http://www.burgerbrezel.de/) ;-)
      Wenn ich das nächste Mal dort bin, sollte ich mir auf jeden Fall länger dafür Zeit nehmen.

      • Jörg Bliesener

        Vielweib muss eben halt besser recherchieren.

        Bei der Erläuterung der Bergischen Kaffeetafel im Rittersturz ist
        klipp und klar die Burger Brezel aufgeführt.
        Dort wird Fremden hervorragend die Bergische Kaffeetafel erklärt.

        • Wenn man alles recherchiert, kommt man nicht zum Reisen :-) Spontane Entdeckungen sind auch schön! Wieso schreibst du eigentlich keinen eigenen Beitrag nur zur Burger Brezel?

  2. Pingback: Lust auf Genuss? 8 Kulinarik-Tipps für das Bergische Land - vielweib on tour

  3. Ich finde den Bericht sehr schön. Toll wie Sie meine Heimat beschrieben haben. Es kamen beim Lesen viele schöne Erinnerungen auf. Eins fiel mir nur auf, dass Sie Graf von Burg schrieben. Nach meinem Wissen heißt es Graf von Berg, so ist es uns immer gesagt worden, daher hat das Bergische Land auch seinen Namen.

    • Liebe Regina,
      danke für den tollen Hinweis! Beim Texteingang hatte ich es richtig geschrieben, nachher ist mir ein Fehler unterlaufen.
      Werde ich umgehend auch in der Textmitte ändern. Hatte anscheinend zu viel Burg im Kopf ;-) Dankeschön und liebe Grüße, Tanja

  4. Ich bin schon als Kind gerne nach Schloss Burg gefahren und mit unsere Tochter sind wir auch schon öfters hingefahren. Eine Fahrt mit der Seilbahn ist dann natürlich Pflicht :)
    In meinem Blog hatte ich auch einmal einen kleinen Ausflugsbericht über Schloss Burg geschrieben. :)

  5. Sehr schöner Bericht von einer Gegend, die eigentlich um die Ecke liegt.
    Im Brückenpark war ich erst vor kurzem, bei Regen. Aber Bergische Waffeln sind immer eine Reise wert ;-)

  6. Ferdinand

    Klasse Artikel. Danke dafür. Da werden wir Pfingsten gleich mal einen Ausflug nach Solingen planen – von Mülheim ja wirklich nicht weit. Dankeschön sagt Ferdi

  7. Tanja,
    echt toll gemacht, dein Bericht über Solingen. Gut rüber gebracht und die sehr schönen Bilder runden deinen Bericht ab. Ich bin Solinger und bin stolz darauf, dass Du einen Teil unserer Stadt so schön beschreibst. Ich musste einfach etwas Werbung bei der Pressestelle der Stadt Solingen und des Solinger Tageblatts, für deinen Blog machen.

    • Danke Dir lieber Alexander für Deinen Kommentar. Freue mich, dass Dir mein Bericht gefällt und freue mich natürlich auch über Deine weitere „Bewerbung“ ;-)
      Solingen und das ganze Bergische Land waren traumhaft. Ich komme auf jeden Fall wieder! <3
      Manchmal weiß man gar nicht, welche landschaftlichen Perlen, tolle Ausflugsziele und kulinarische Freuden so nah "umme Ecke" liegen ;-)
      Ganz liebe Grüße, Tanja

  8. Oh, bei Schloss Burg werden Erinnerungen wach an Schulausflüge oder Sonntagsausfahrten mit der Familie. Dabei war dann die Fahrt mit der Seilbahn das ultimative Highlight. Und eine bergische Kaffeetafel – die hab ich sicher vor über zehn Jahren das letzte Mal genossen (und damals befunden: zu teuer, zu schlechte Qualität und lieblos serviert). Vielleicht teste ich das einmal erneut in diesem Sommer?

    • Auf jeden Fall noch einmal genießen. Unsere Bergische Kaffeetafel war köstlich – selbst als Cappuccinoverliebte den ursprünglichen Kaffee mal wieder zu genießen, war mit der Dröppelminna sehr lohnenswert ;-)

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