Wo es die schönsten Blautöne gibt – Urlaub am Timmendorfer Strand

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Da ist es wieder: Dieses Licht, was es nur am Meer gibt! Rau und weich fühlt sich der Sand unter meinen Füßen an. Die Luft riecht nach Meer. Blauer Himmel, kaum eine Wolke zu sehen und warme 25 Grad. Der Wind ist seicht und streichelt meine Haut. Fast hatte ich vergessen, wie schön die Ostsee ist!
Über 20 Jahre ist es her, dass ich in Schleswig-Holstein gewohnt habe. Damals sind wir oft an die Ostsee gefahren. In 40 Minuten waren wir früher von der Haustüre bis zum Timmendorfer Strand. Mit Umzug ins Rheinland ist irgendwie bei mir die Ostsee in Vergessenheit geraten – ein Fehler!

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Ich halte einen Schlüssel mit der Nummer 42 in den Händen und suche den passenden Strandkorb dazu. Während die anderen Strandbesucher fast mit halbem Hausstand unterwegs sind, reise ich heute ausnahmsweise mit leichtem Gepäck. Eigentlich wollte ich nur mal eben etwas Meerluft schnuppern und danach weiter auf Erkundungstour gehen. So stand ich oben an der für die Ostsee typischen kleinen Düne und schaute aufs Meer, ließ mich in seinen Bann ziehen. Kennt Ihr das? Ich kann stundenlang auf das Meer schauen, ohne mich zu langweilen und spüre ein beruhigendes Glücksgefühl. Mit Blick auf diese Weite und dieses traumhafte Meer warf ich kurzer Hand meine Sightseeingpläne über Bord und mietete einen Strandkorb.

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Trotz langem Wochenende und Traumwetter ist der Timmendorfer Strand nicht überfüllt. Vor mir gehen Kinder mit Käscher auf Fischfang, etwas weiter liegt ein verliebtes Paar und rollt sich im Sand. Ich trimme mein Outfit auf etwas luftiger und lasse mich in den Strandkorb fallen – einfach herrlich!
Die Stunden rasen, ich verbringe sie mit Nichtstun und bin glücklich. Eine Wirkung, die das Meer immer auf mich hat. Langsam leeren sich um mich herum die Strandkörbe. Ab 17 Uhr beginnt für viele das Ende des Strandtages. Ich werde das nie verstehen. Die erste Abendstimmung hat am Meer für mich ein besonderes Ambiente.

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Während ich in der Abendsonne vor mich hin döse, wird der Strand wieder etwas belebter. Bikini wurde gegen Abenddress getauscht und mit Wein und Biergläsern bewaffnet zieht es manchen Urlauber für ein Abendpicknick zu einem lauschigen Platz am Strand. Vor mir liegt den ganzen Tag dieses außergewöhnliche Haus im Wasser. Von weitem erkenne ich eine Sonnenterrasse. Das möchte ich mir jetzt einmal genauer anschauen.

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Wolkenlos genießen

Inzwischen ist die Seeluft kühler geworden. Während ich über die Seebrücke flaniere, bedaure ich etwas, doch keine Jacke mitgenommen zu haben. Je weiter ich mich vom Festland entferne, desto kräftiger weht der Wind – auch auf der Ostsee.  Während es bei uns im Rheinland bei Sonne immer gleich stickig-schwül wird, umgibt mich an der Ostsee klare, frische Luft.
Stylisch mit einem Touch Asiatik wirkt das Haus am Ende der Seebrücke auf mich.

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Das Wolkenlos ist Café und Restaurant. Schon ab 8.30 Uhr kann man hier frühstücken. Es ist täglich geöffnet. Als ich das Wolkenlos betrete, muss ich zwei mal schauen, wie sich unter mir der Boden verändert. Eingelassene Glasböden geben den Blick auf die darunter liegende Ostsee frei. Leicht brechen kleine Wellen an den Säulen der Seebrücke unter mir, Möwen lassen sich treiben. Eine ausgefallene Idee, eine Lokalität so zu gestalten. Aber nicht nur der Boden ist einmalig. Es gibt eine Rundumverglasung, die das Wolkenlos in zauberhaftes Licht taucht. Der Ausblick gibt einen herrlichen Rundblick auf die Lübecker Bucht – grandios!

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Weil mir das Ambiente des Wolkenlos so gut gefallen hat, war ich während meines Timmendorf Urlaubs mehrfach da und es war stets ausgebucht. Wer abends innen essen mag, sollte auf jeden Fall reservieren. Dafür ergattere ich einen Sonnenplatz auf der Terrasse unter Palmen. Das Essen war OK, wenn für mich auch kein Highlight. Dafür schmeckte der Cappuccino bei dem Ausblick einmalig. Vor Abreise gönnte ich mir hier auch ein Stück Kuchen (gibt es im Kombi mit Heißgetränk im Angebot). Der Marzipankuchen war himmlisch lecker!

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Timmendorfer Strand – Seebad mit Tradition, Ferienort mit Charakter

Edel-Gastronomie, Flaniermeile, schicke Cafés und Nobelläden – so kenne ich Timmendorfer Strand, seit ich das erste Mal hier war. Das war zu Popper- und Yuppi-Zeiten – absoluter Charme der 80ziger Jahre! Ein bisschen ist dieser kleine Ort am Meer immer noch so, doch im Laufe der Jahre ist er auch anders geworden. „Ein Prosecco mit Goldstaub.“, höre ich die Bestellung am Nachbartisch beim Strandbüdchen. Gleich nebenan ploppt ein Flens. Timmendorf bietet Urlaub für jeden. Nicht so elitär wie auf Sylt genießt man hier, jeder so, wie er mag.

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Timmendorfer Strand ist noch gar nicht so alt. Vor genau 150 Jahren baute ein Pastor in unberührter Strandlandschaft ein Haus. Stilvoll restauriert ist diese Kate heute das Restaurant Reethus. Mit der Zeit entwickelte sich Timmendorfer Strand mit dem Trend der Bäderkultur. Villen und Hotels wurden gebaut. Die Maritim Hotels wurden in den 60zigern und 70zigern gebaut. Damals hipp, heute Bausünde, doch sicherlich mit dem besten Meerblick in der Bucht. Irgendwie fallen diese Gebäude in Timmendorf mir nicht mehr richtig auf, gehören einfach dazu. Das sind auch die einzigen „hässlichen“ Hochbauten in Timmendorf. Ansonsten prägen Villen und kleine Häuser den Ortsstil.

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Nur kurz flaniere ich über die Shoppingmeile im Ortskern. Seit meinem letzten Besuch sind einige Geschäfte dazu gekommen. Ausnahmsweise reizt mich heute kein Shopping. Die Sonne und das Meer rufen. Vorbei an Café Wichtig (Name ist hier selbstredend Programm, wenn auch ursprünglich „Engels Eck“ genannt) spaziere ich an der Promenade wieder in ruhigere Gefilde Richtung Lindner Hotel. Auf der Strandallee dürfen Autos in einer Einbahnstraße langsam fahren (oder auch gern einen Schaulauf starten). Direkt am Meer an der kleinen Düne läuft man auf der Strandpromenade ohne Autos und genießt die Seebad-Atmosphäre. Alle 100 Meter sind auf der Promenade Kunstskulpturen ausgestellt. Wer seinen „Kunst-Weg“ unterbrechen mag, kann immer wieder Richtung Strand abbiegen.

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Neben Strandspaziergang, Shoppingerlebnis, Flaniermeilen beobachten, Sonnen und Baden am Strand gibt es in Timmendorf Strand und Umgebung aber auch noch mehr zu erleben. Selbst wenn das Wetter mal nicht so mitspielen oder auch mal Regen aufkommen sollte: Timmendorfer Strand bietet viele Möglichkeiten für einen perfekten Urlaub. Weitere Ausflugstipps für Euch:

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Mit dem Boot on Tour

Ob als Tagesausflug oder Wassertaxi: Mit dem Boot lässt sich prima vom Timmendorfer Strand einen Urlaubstag gestalten und genießen. Von der Seebrücke am Maritim Hotel oder direkt bei der Seeschlösschenbrücke beim Wolkenlos starten Schiffe für eine Bootsfahrt auf der Ostsee. Je nach Tag und Uhrzeit werden unterschiedliche Touren angeboten. Einen Aushang zu allen Fahrten und Informationen findet Ihr direkt vor den jeweiligen Seebrücken in Glaskästen. Wahlweise kann eine Rundfahrt gebucht oder das Schiff quasi als Wassertaxi genutzt werden. Auf diese Art kann man verschiedene Orte wie Neustadt, Scharbeutz oder Niendorf ansteuern. Wer Lust hat, kann ein paar Stunden die Stadt erkunden und sich später auf Weiter- oder Heimfahrt begeben. Es gibt zudem Touren nach Travemünde und auch Lübeck. Wer es weiter mag, kann sogar auch eine Tour nach Dänemark mit dem Schiff ab hier starten. Ich entscheide mich für eine Rundfahrt und genieße die Seeluft. Ziemlich schnell tuckert das Schiff entlang der Küste und über Lautsprecher höre ich von der Kapitänin Wissenswertes zu den einzelnen Orten der Lübecker Bucht. Ich genieße die Auszeit auf dem Schiff.

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Hafenflair am Niendorfer Yachthafen

Vor den Toren Timmendorfs befindet sich der Niendorfer Yachthafen, mit dem Schiff und gut auch zu Fuß von Timmendorfer Strand zu erreichen. Heute ist es etwas windiger und die bunten Kutter schaukeln im Hafenbecken. Rund um den Hafen stehen Fischbuden. Fangfrisch kann hier direkt vom Fischer eingekauft werden. Leider wird zu meiner Besuchszeit keine Hafenführung angeboten, aber sicherlich ein Tipp für Euren Besuch, einmal an der einstündigen, kostenfreien Hafenführung für einen Blick hinter die Kulissen teilzunehmen. Ich setze mich stattdessen auf einer der Bänke und beobachte das überschaubare Treiben. Der Hafen ist nicht spektakulär und deshalb wunderschön. Ab und zu fährt ein Boot ein oder verlässt den Hafen wieder. Dazu kreischen die Möwen – für mich eine besondere Musik des Meeres.
Cafés und Restaurants sind ausreichend vorhanden. Wer sich zwischendurch noch einmal in die Fluten werfen mag, gelangt vom Hafen auch zum Strand.

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Der Duft des Meeres – Zum Selbermachen oder mit Nachhausenehmen

Ich folge dem hier so üblichen rotem Asphalt auf der Strandstraße in Niendorf. Bei der Hausnummer 116 befindet sich eine Meerseifen-Manufaktur. Schon vor dem Laden rieche ich einen Hauch von Lavendel, Minze und Meeresfrische. Im Werkstattladen selbst ist der Duft unbeschreiblich intensiv und lecker. Brigitte Dammann begrüßt mich mit einem Lächeln. Eine Fundgrube für Seifenliebhaber. Wohlklingende Namen wie „Zeit am Meer“ oder „Wasser und Luft“ lese ich auf der handverlesenen Seifenkollektion. Ich muss unbedingt auch einmal wieder Seifensieden. Ich habe einfach zu viele Hobbys und zu wenig Zeit. Als Erinnerungsstücke und Geschenke werde ich ein bisschen Duft des Meeres mitnehmen. Eine Entscheidung fällt bei der Auswahl nicht leicht. „Es gibt immer ein Stück, was einen besonders anlächelt.“, berichtet mir Brigitte und lässt mich ganz in Ruhe weiter schnuppern.
Diese Schätze aus Natur kann man in einem Workshop hier in Niendorf selbst herstellen. Sollte einmal nicht die Sonne an der Ostsee scheinen, ist das eine phantastische Art, auf Reisen für ein paar Stunden kreativ zu sein.

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Natur pur: Brodtener Steilufer

Hinter Niendorf Richtung Travemünde liegt ein landschaftlich einmaliges Gebiet. Als ich noch in Schleswig-Holstein gewohnt habe, war mir dieses Fleckchen Erde völlig unbekannt. Früher war das Brodtener Steilufer ein Eldorado für Schmuggler und Strandpiraten. Heute ist es ein Rückzugsort für Uferschwalben und viele weitere Vögel. Es ist Landschaftsschutzgebiet und erstreckt sich über vier Kilometer. Das Meer gewinnt immer wieder ein Stück Land an dieser Stelle zurück. Bis zu einem Meter kann pro Jahr Land verloren gehen. Der gewonnene Sand wird an den angrenzendem Strand von Travemünde oder an dem Priwall wieder angespült.
Die Höhe der Steilküste ist rund 20 bis 25 Meter und kann von der Hermannshöhe – fast mittig vom Brodtener Winkel gelegen – in beide Richtungen zum Strand zu Fuß angesteuert werden. Während oben Wald und Wiesen die Landschaft prägen, ist der Strand unten weniger sandig und besteht mehr aus Kieselsteinen. Von Meer oder von oben betrachtet: Das ganze Areal ist sehr beeindruckend.

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Inmitten dieser schönen Natur gibt es das Ausflugslokal Hermannshöhe. Ein kostenpflichtiger Parkplatz befindet sich vor dem Restaurant. Die Hermannshöhe bezeichnet sich als Erlebniscafé. Was da sich wirklich hinter verbirgt, ist mir nicht ganz ersichtlich. Für Kinder wird eine Menge angeboten und Heiraten und Feiern kann man hier auch. Viel interessanter finde ich den Außenbereich. Vom Strandkorb über Loungemöbel bis hin zu Sitzgruppen kann man seine Wahl treffen, wie man den Blick auf die direkt davor liegende Steilküstenlandschaft genießen will. Ich lasse mich in einem der Loungemöbel nieder und warte für einen Tee auf die Bedienung. Erst viel später merke ich, dass hier Selbstbedienung ist. Also gebe ich den schönen Platz wieder frei und laufe in das Café. Für mich wirkt der Innenbereich leider wie eine Kantine. Auch wimmelt es herum plötzlich hektisch wie bei einem Ikea-Restaurant. Mit gekauftem Tee gehe ich daher schnell wieder nach draußen und genieße lieber von da aus den wirklich einmaligen Meerblick.
An dem Shop komme ich zuvor natürlich nicht vorbei. Als Tassensammlerin auf Reisen muss ich natürlich auch von hier als Erinnerung einen Becher kaufen ;-)

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Bullerbü-Charme in Ostholstein: Das Tausendschön

Während man denkt, man macht in Ostholstein Urlaub, stellt man auf einmal dieses Gefühl in Frage, wenn man das Tausendschön in Warnsdorf betritt. So stelle ich mir Cafés in Skandinavien vor. Dieses wunderschön eingerichtete Café müsst Ihr besuchen! Alle Kuchen werden nach alten Rezepten und Tradition selbst gebacken. Innen ist jeder Tisch sehr gemütlich und nach skandinavischem Stil eingerichtet, in einem extra Raum gibt es Wohnaccessoires zu kaufen. Auf der Terrasse kann man auf Gartenstühlen oder im Strandkorb verweilen. Ich mag mich von Café Tausendschön gar nicht trennen, so gemütlich und freundlich ist es hier. Tee und Kuchen sind köstlich!

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Königliches Abendessen mit Meerblick

Ich parke mein Auto beim Hotel und laufe zur Strandpromenade. Ganz in der Nähe befindet sich das Seeschlösschen. Dieses Seeschlösschen-Hotel spricht mich von außen nicht besonders an, aber die Panoramaterrasse ist mit Glas gegen den Wind geschützt und von hier aus kann ich wunderbar meine Seele mit Blick aufs Meer baumeln lassen. Ein Glas Tee mit Kandis dazu und mein Glück ist perfekt. Während ich meine Eindrücke über die verschiedenen Blautöne von Timmendorf zu Papier bringe (ja ich liebe trotz aller Technik auch gern mein Notizbuch), bin ich mittendrin in meinem „Meer-Erlebnis“ und kann nicht genug davon bekommen. Zum krönenden Abschluss genieße ich delikate Gambas mit Gnocchi – ein perfekter Tagesabschluss!

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Was Ihr sonst noch alles in der Region rund um Timmendorfer Strand erleben könnt:

  • Ausflug zum Hemmelsdorfer See – der tiefste Punkt Deutschlands: Den See könnt Ihr per Rad oder zu Fuß erkunden. Ein Rundweg ist ca. 5 km. Mit einer Tiefe von fast 40 Metern ist es das tiefste Stück Deutschlands. Wer nicht ans Meer mag, kann auch hier baden, rudern oder sich im Fischereihof kulinarisch verwöhnen lassen.
  • In Warnsdorf – im gleichen Ort wie das Café Tausendschön – befindet sich der Karls Erlebnishof. Auf jeden Fall etwas für und mit Kindern. Da können Brot gebacken, Erdbeeren gepflückt, Bonsche hergestellt werden und vieles mehr.
  • Spielt die Sonne mal nicht mit und sollte es mal ein Schietwettertag sein, so kann man im Töpferhof auch einen Töpferkurs besuchen.
  • In der Ostsee Therme könnt Ihr einen Tag zur Badenixe werden und einen Wellnesstag einlegen.
  • Vogelpark Niendorf: In natürlicher Umgebung kann man auf Vogelerkundungstour gehen. Für mehr Wissen auf dem Spaziergang gibt es 90minütige Führungen.
  • Sea am Meer erleben: Das Sealife in Timmendorfer Strand gibt Eindrücke unter Wasser. Am besten schaut Ihr auf der Website nach besonderen Aktionen. Eine Ticketbuchung online ist meistens günstiger.
  • Minigolf: Schräg gegenüber vom Lindner Hotel und hinter dem Strandbüdchen Reet Eck könnt Ihr noch wie damals ein Ründchen Golfprofi sein.
  • Zu Travemünde und Lübeck (beides von Timmendorf quasi ums Eck) folgen in Kürze weitere Artikel hier im Blog.
  • Die Ostseecard erhaltet Ihr bei Eurer Übernachtung (3 Euro pro Tag pro Erwachsenen). Damit sind nicht nur die Kurtaxe für den Strand bezahlt, Ihr könnt auch weitere Vergünstigungen zu Ausflügen erhalten (wie beispielsweise auf den Hansapark)

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Hoteltipp: Strandnähe genießen

Das Lindner Country & Strand Hotel wurde von Lindner erst im Mai übernommen. Es hat 93 Zimmer und Suiten. Das Hotel an sich gibt es schon länger und wie ich bei meinem Aufenthalt feststellen konnte, ist es bei Stammgästen sehr beliebt. Beim Frühstücksplausch mit Sitznachbarn auf der Terrasse erfuhr ich, dass einige schon viele Jahre hier immer wieder einen Kurzurlaub verbringen. Die Zimmer sind sehr groß und geräumig. Das Flair ist im Countrystil, weniger modern. Der Service ist sehr freundlich. Mein Zimmer hatte einen großen Balkon zur Landseite. Es gibt auch Zimmer mit Balkon zur Meerseite. Das absolute Highlight: Keine 50 Meter entfernt ist der Strand! Zum Hotel gehört eine Tiefgarage und ein Parkplatz. Bei Andrang am Wochenende in Timmendorf ist das Gold wert. Obwohl ich gern mit dem Auto unterwegs bin, fand ich es fantastisch, zentral vom Hotel zu Fuß alles kurzläufig zu erreichen. Wer wie ich die Ruhe mag, ist hier bestens aufgehoben, da das Hotel vom Ortskern etwas entfernt liegt.

Das nächste Mal werde ich nicht so lange warten, um an der Ostsee Urlaub zu machen. Meine Tage am Meer waren ein Traum in Blau und schon jetzt, wo ich mich weiter auf den Weg nach Lübeck mache, kann ich mich schlecht von diesem schönen Ort trennen…

Was sind Eure Erlebnisse und Tipps an der heimischen Ostsee?

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Offenlegung: Meine Recherchereise wurde unterstützt vom Lindner Country & Strand Hotel. Lieben Dank dafür. Meine Meinung bleibt wie immer die eigene.

 

19 Kommentare

  1. wunderschöne einblicke meiner neuen Wahlheimat!
    Bin vor kurzem mit ner umzugsfirma von Badenwürtenberg, hier hoch gezogen :)

    vor allem das Kaffee bzw. Restaurant Wolkenlos ist einer meiner liebsten, neuen Ziele.

    Denn bei einem schönen Sommerabend, fühlt man sich nicht wie in deutschland, sondern kommt ins schwärmen- auch mal in der karibik urlaub zu machen. (finde ich jedenfalls)
    einige der genannten ziele habe ich zwar schon gehört aber auch noch nicht besucht, was ich aber nun sicher tun werde.
    zum beispiel den niendorfer strand und sealife – auch die ostseetaverne steht nun auf meiner agenda
    ich bin gespannt welche eindrück ich haben werden und wer weiß, kann ich ja gerne nochmal berichten dann…

    vielleicht sieht man sich ja auch mal hier oben, wenn du urlaub machst…

    ganz liebe grüße
    Maria :)

    • Da hast du dir eine traumhafte neue Heimat ausgesucht! Habe früher sehr schlüssig Holstein gewohnt. Einfach traumhaft dort. Wenn ich mal wieder da bin, melde ich mich gern.

  2. Wenn man in Timmendorf ist dann bitte unbedingt das Cafe Fitz besuchen.. der Krapfen ist einfach ne Wucht. Ich finde Timmendorf auch gut aber auch die anderen umliegenden Orte wie Scharbeutz, Grömitz und Co. sind unbedingt eine Reise wert.

  3. Wir waren im Sommer 2015 mit 7 Personen und einem jungen Labrador an einem Sonntag zum Brunch im Restaurant Wolkenlos.
    Das Wetter und das Panorama waren wirklich atemberaubend schön, blauer Himmel, blaue Ostsee, weiße Boote, es hätte nicht schöner sein können!
    Nun zum Brunch: Das ließ keine Wünsche offen: Sekt, Kaffee, Tee, Säfte, so oft man wollte! Die Speisen in einer üppigen Auswahl, zum Teil auf Wunsch frisch zubereitet in vielfältiger Art und Weise, da blieben keine Wünsche offen.
    Das Personal zum größten Teil sehr aufmerksam, helfend eingreifend, wann immer man es brauchte.
    Alles in allem: wir waren begeistert, das Preis – Leistungsverhältnis stimmt.
    Wir haben Wolkenlos schon vielen Bekannten und Freunden empfohlen und waren selbst bestimmt nicht zum letzten Mal dort!

  4. Eine kleine Gruppe ehemaliger Dräger-Mitarbeiter mit Ehefrauen ( 8 Personen ) waren zu einem Testessen drei Wochen nach Pfingsten an einem Wochentag im Wolkenlos.
    Wir bestellten Flammkuchen Elsässer Art und Caesar-Salad mit Rinder-Filet – Streifen.
    Das Restaurant ist ein architektonisches sehr gut gelungenes Lokal .Hell und sauber
    mit herrlichem Blick auf die See. Das die gerissene Glasplatte im Boden bis heute nicht ausgewechselt wurde stimmt bedenklich. Auf der rechten Seite der Stirnseite zum Wasser wurden die drei oder vier Stufen zum Abstellplatz umfunktioniert.( unschöne
    Ansicht -Rumpelkammer )Der 1.Stock eine Augenweide-elegant eingedeckt.
    Nun zum Essen : der Caesar-Salat lieblos angerichtet nur mit einfachstem Eisbergsalat
    ausgeführt.Das Dressing zu salzig.Die gegrillten Rinderfilettstreifeng waren feste
    „Schnürsenkel“ und das zu einem stolzen Preis.
    Der Flammkuchen mit einfachen Schinkenwürfeln bestreut und viel zu kross hergestellt
    Das ist aber Geschmacksache .Der Kuchen sprang vom Teller.!
    Wir fragten nach dem Pächter-Herrn Kerbel jun. der aber nicht im Hause war.Wir hätten gerne einige Erklärungen von ihm.

    Das Ergebnis unseres Besuches . Optisch hui -Qualität pfui. Nicht wolkenlos sondern
    atemlos sind wir.Über den Service konnten wir uns nicht beklagen. In der Küche muss aufgeräumt werden.
    Wir werden in Zukunft das Lokal von weitem bewundern, aber Essen werden wir in einem anderem Lokal.

    • Schade Jost, dass du so negative Erfahrung gemacht hast. Mir hat das Wolkenlos sehr gut gefallen. Kulinarisch kein Highlight, aber leckeren Kuchen und vor allem eine sehr gute Aussicht mit nettem Service. Hoffe, dass deine Erfahrung einer Ausnahme war. Wäre schade um die Location.

  5. Pingback: Stippvisite Travemünde - Gefallen auf den zweiten Blick? - vielweib on tour

  6. Sehr zu empfehlen ist das italienische Restaurant Rosario in Scharbeutz, hier wird man wirklich als Gast geschätzt und das Personal war sehr freundlich. Sogar der Inhaber ist um das Wohl der Gäste bemüht. Hierfür gibt’s die Note 1! Natürlich sollte man das Café Wichtig nicht unbeachtet belassen. Hier kann man direkt an den Dünen sitzen und die Weite der Ostsee auf sich wirken lassen. Einfach top!

  7. Danke für den wunderbaren Bericht, der wieder so anschaulich und emotional geschrieben ist. Ich war ewig nicht mehr an der Ostsee, werde sie aber jetzt mal in meine nächsten Reisepläne einbeziehen.

    • Es war wieder einmal ein wundervoller Urlaub an der Ostsee. Scharbeutz als Domizil und lange ausgiebige Spaziergänge einfach Natur pur. Aufgrund der Travelbook Empfehlung wollten wir auch das sog. Restaurant Wolkenlos aufsuchen. Dabei muss man die Unfreundlichkeit des Personals bereits am Empfang hervorheben. So etwas habe ich noch nie erlebt! Sieht man von dem gebrochenen Glasboden mal ab …. So könnte man meinen warum schafft es denn so ein … Restaurant bei Travelbook überhaupt genannt zu werden. Hierfür gibt es keine Empfehlung von mir. Aber man kann ja auch sehr gut und schön in Timmendorf oder Scharbeutz in einer der wundervollen Restaurants die Seele baumeln lassen.

      • Schade, dass Dein Eindruck vom Wolkenlos ein anderer war. Ich war während meines Timmendorf-Wochenendes mehrfach da und hatte stets einen freundlichen Service.
        Welche Lokalitäten kannst Du noch empfehlen?

  8. Wie bereits anderswo erwähnt, habe ich / haben wir viele Jahre Urlaub in Travemünde gemacht. So lange bis wir jeden Grashalm kannten. Lieder hat damals das Schwimmbad dort zugemacht und wurde schließlich abgerissen, so daß es neben dem Hafen und den großen Fähren die Attraktionen etwas fehlten. Dafür habe ich deinen Fotos entnommen, daß man an den Seebrücken gearbeitet hat. Ich glaube Timmendorf hatte vor 10 Jahren noch keine Brücke. Ach ja … irgendwann fahre ich bestimmt auch noch mal an die Ostsee, einfach da stehen (oder sitzen) und den Schiffen nachgucken oder den Wellen lauschen :-).

    LG Michael

    • Guter Plan :-)
      Freizeitaktivitäten für alle Altersklassen neben Meer, Strand und Natur sind eine Menge vorhanden.
      Zu Travemünde und Lübeck werde ich noch berichten.
      Lieben Gruß
      Tanja

  9. Danke für den Artikel ;) Jetzt ist meine Vorfreude noch größer geworden, da wir in zwei Wochen ein paar Tage an der Ostsee sind. Ich denke das Brodtener Steilufer werde ich auf jeden Fall erkunden.

  10. Ja, das Meer lädt zum Schauen und Nichtstun ein und trotzdem ist man später ganz erfüllt von Eindrücken! Schön! Und wieder ein paar geniale Café-Tipps! Wünsche dir einen guten Start in die Woche, Jutta

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