Außergewöhnliche Cafés und Restaurants in Bremen

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Bremen spielt ein Spiel mit mir: Aus dem starken Dauerregen flüchte ich in ein Café. Kurz darauf stellt Petrus den Regen ein, um nur wieder „den Hahn aufzudrehen“, wenn ich wieder durch Bremens Gassen wandle. Quasi war ich gezwungen, so viele schöne Cafés und Restaurants für Euch zu entdecken! Bremen hat wunderschöne Orte für eine Kaffee-/Teepause oder leckeres Essen:

Alltime Favorit: Teestübchen im Schnorr

Schnoorviertel erkunden #vielbremen Hier gibt’s nicht nur tolle Häuser, sondern auch schöne Geschäfte #vielbremen

Ein von V I E L W E I B O N T O U R (@vielweib_kr) gepostetes Foto am

Die Böttcherstraße in Bremen war mir bei einer kurzen Job-Stippvisite bekannt. Eine schöne Straße zum einkaufen, flanieren und erleben. Für mich allerdings kein Vergleich zu dem traumhaft schönen Schnoorviertel! Puppenhäusergleich schmiegen sie sich eng aneinander. Die Häuser im Schnorrviertel sind ein Augenschmaus und versetzen mich sofort in eine andere Zeit. Ich vergesse die zahlreichen Touristen um mich herum und lasse mich durch die Gassen treiben. Da gibt es so enge Gassen, dass ich gerade mal so durch passe. Wiederum Wege, die mit Kopfsteinpflaster und den pittoresken, kleinen Häusern mich direkt in das 16. und 17. Jahrhundert versetzen. Das älteste Viertel von Bremen verzaubert mich – trotz Regen. Auf meiner Tour durch den malerischen Stadtteil stehe ich vor dem Teestübchen im Schnorr. Selbstredend muss ich hier einkehren. Jeder Tisch ist besetzt. Bis nach oben schraubt sich durch enge Treppen das Café und Restaurant mit den kleinen Etagen nach oben. Unten ergattere ich spontan doch noch einen Platz. Bei meiner Teeauswahl werde ich kompetent und freundlich beraten. Meine Wahl „Grüner Bremer“ war genau die richtige Entscheidung nach meinem (Tee)Geschmack.

Jetzt die letzte Tasse #GrünerBremer Brauche Nachschub. Die Teesorte aus #Bremen #WüsteStätte war köstlich. Ein von V I E L W E I B O N T O U R (@vielweib_kr) gepostetes Foto am

Der war so gut, dass ich gleich zwei Tüten exportieren muss. Geduld ist bei einem Besuch angebracht. Respekt vor der Leistung der Bedienung, die wirklich jede Bestellung die Treppen auf und ab servieren. Habe ich beim Entdecken des Cafés wohl den Hintereingang erwischt, verlasse ich das schnuckelige Teestübchen über die Wüstestätte, eines der schönsten Plätze Bremens. Der Name Wüstestätte bezieht sich übrigens auf einen Brand, welches vor Jahrhunderten alle Häuser vernichtete und viele Jahre in eine wüste Stätte verwandelte. Erst viele Jahre später wurden hier wieder kleine Häuser gebaut, ein winziger Platz ist bis heute geblieben. Direkt hier befindet sich auch das Bremer Geschichtenhaus. Bei meinem Glück war es ausgebucht. Auch etwas, was ich bei einem erneuten Besuch in Bremen nachholen werde.

Die Sache mit dem Amtsgang

Auf dem Weg durch Bremen wollte ich unbedingt auch noch das Amt besuchen. „Die wohl lockerste Amtsstube der Welt!„, titelt die Überschrift des Artikels im Bremer Blog. Außergewöhnliche Cafés ziehen mich magisch an. Als ich vor dem Amt stand, wundere ich mich, ob ich hier richtig bin. Mit Hinterhofatmosphäre suche ich das Amt und laufe durch ein Wohnhaus in den ersten Stock. Statt Beamtenflair mit altertümlichen Bürocharme zum Kaffee stehe ich allerdings vor verschlossenen Türen. Man habe Urlaub und das Amt ist geschlossen. Etwas hat sich in Bremen schon gegen mich verschworen oder das Schicksal will unbedingt mir noch viele Erlebnisse für einen zweiten Besuch übrig lassen. Heute wird es auf jeden Fall nichts mit mir und dem Amt. Übrigens: Im Blog der Bremer Touristik Zentrale findet Ihr noch mehr tolle Tipps rund um Bremen. Der Blog ist wirklich klasse und hier findet Ihr viele Insidertipps zur Stadt.

Sportliches Flair im norddeutschen Hafenbecken: Die Feuerwehrwache

Meine Glückssträhne ändert sich auch nicht bei meinem nächsten Vorhaben. Mit der Erlebniscard kann man in Bremen Sehenswürdigkeiten besuchen und die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei nutzen. Sehr viele Sehenswürdigkeiten sind zentral und fußläufig in der Innenstadt. Zu meinem Übernachtungsdomizil muss ich den Innenstadtkern verlassen. Auf dem Weg wollte ich in der Feuerwache zu Abend essen – soweit der Plan. Ich umkreise das Restaurant, bis ich den Eingang finde. Mit einem Lächeln werde ich begrüßt und nach meiner Reservierung gefragt. Keine Reservierung, kein Abendessen. Man sei ausgebucht, wurde mir mit einem Lächeln versichert. Nur mit meinem Charme konnte ich ein Plätzchen für 10 Minuten mit einem Cappuccino pausieren. 

Zum Sightseeing Abschluss des Tages auf der Tour #vielBremen etwas Hafenluft schnuppern Ein von V I E L W E I B O N T O U R (@vielweib_kr) gepostetes Foto am

Im nächsten Moment ging auch schon die Türe auf und ein Brautpaar mit Gesellschaft strömte in die Wache. Mit noch mehr Charme verhandle ich mit dem Barkeeper und darf wenigstens ein paar Fotos von der coolen Location machen. Die sind jetzt alle auf der Kamera in Diebeshänden. Wenn Ihr in Bremen seid, lohnt ein Besuch. Auch wenn ich das italienische Essen nicht kosten konnte, die Lokation ist außergewöhnlich gut: Die Bar mit Turnbarren in der ehemaligen Turnhalle oder speist in der einstigen Wagenhalle oder Einsatzzentrale. Wären doch nur mehr solcher Restaurants so künstlerisch und gut umgesetzt!

Schiff Ahoi – Vom urigen Frühstück bis zum Labskaus

Ok, Labskaus ist jetzt nicht so meines. Muss man aber nicht bestellen, wenn man nicht mag. Die Alex bietet andere leckere Gerichte. Auf dem Hotel- und Gastronomieschiff Alexander von Humboldt kann man bestens Sightseeing und Schlemmen verbinden. Auf meiner Städtereise in Bremen darf ich auf dem Schiff übernachten und mich schon morgens als kleine Matrosin fühlen, wenn ich in der Messe (dem Wohnzimmer des Matrosen) dem Frühstück fröne. 

„Sail away“ ist heute nicht mehr das Motto des ehemaligen Feuerschiffs. Fest im Hafen gibt es bis 21.30 Uhr Speisen. Nicht entgehen lassen: Bei schönem Wetter ein Sundowner an Deck und unbedingt einen Blick in die traumhafte Kabine des Kapitäns werfen.

 

Weitere Tipps für Erlebnisse in Bremen findet Ihr in dem Blogartikel: Was mich an Bremen begeistert hat.

 

Offenlegung: Die Bremer Touristik Zentrale unterstützte meine Reise mit zwei Übernachtungen auf der Alex und einer Erlebniscard. Lieben Dank dafür. Meine Meinung bleibt wie immer die eigene.

1 Kommentare

  1. Christiane

    Bremen ist toll, wir waren zwar bis jetzt nur zwei Mal dort, aber ich liebe das Schnoorviertel mit seinen kleinen Häusern, hübschen Geschäften und natürlich auch die Böttcherstraße und das drumherum.

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