Kulinarische Stadtführung in Saarbrücken

Heute nach quälend langer Bahnfahrt (mit fast 3h Verspätung) in Saarbrücken angekommen. Nach erfolgreicher, interessanter Tagung stand eine „kulinarische Stadtführung“ als Abendprogramm an.

http://www.saarbruecken.de/de/tourismus/fuehrungen/fuehrungen_fuer_einzelgaes…

Zum Einen war mir solch eine Führung neu, weiß allerdings inzwischen, dass so etwas viele Städte anbieten. Zum Anderen wusste ich bisher auch nicht, dass Saarbrücken durchaus eine sehr schöne Altstadt hat. Die Cafe-Restaurant-Kneipen-Szene hat ein charmantes Flair.Nachlese Saarbrücken

Die Führung war sehr interessant und es gab immer hier und da ein Geschichte gepaart mit historischem Wissen.
Überall traf man auf Musiker, die für ein kommendes Musikfest schon „übten“. Bei 18Grad im November und leichter Brise, war alles zusammen schon eine eigenartige Atmosphäre. Auch das als „Übungsräume“ durchaus Kirchen genutzt wurden und zu einem inoffiziellen Konzert einluden.
Die evangelische Ludwigskirche hat mich beeindruckt. Alles ganz in weiß gehalten und eine Anmutung eher wie eine barocke Empfangshalle eines Schlosses, statt einer Kirche. Die Krypta selbst kann sogar für Festlichkeiten gemietet werden.

Zwischen den kleinen Spaziergängen und Führungen wurde pausiert und ein 3-Gang-Menü im wahrsten Sinne des Wortes eingenommen.
So waren wir zum Start zu einem Salat im „Stiefel“
http://www.stiefelgastronomie.de/frameset_zum_stiefel.htm

Zum Hauptgang im „Zahm“
http://www.gasthaus-zahm.de/
(hier gibt’s sogar einen Innen-Raucherbereich)
Typisch saarländisch wurde hier gespeist: http://de.wikipedia.org/wiki/Gefillde

Zum Dessert ging es auf das Schwimmschiff. Dies hat übrigens seinen Namen daher, dass es früher Umkleidekabinen und Liegen für ein Bad in der Saar beherbergte.
http://www.qype.com/place/114324-Schwimmschiff-Saarbruecken

Fazit: Nette Idee die Stadt am Abend zu erkunden. Lohnt sich mit wenigen Personen oder als Einzelführung mit einer größeren Gruppe.

Auch wenn ich gern mal hier und da einen Geocache mitgenommen hätte, so blieb leider dafür in der „Muggelmenge“ nicht ausreichend Zeit…

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