E-Bike fahren

Nach dem wir in den ersten zwei Urlaubstagen ausgiebig den Strand und das Faulenzen genossen haben, sind wir am dritten Urlaubstag mal aktiver unterwegs gewesen: Wir wollten ein bisschen Norderney per Rad erkunden. Die beste Gelegenheit mal ein E-Bike zu leihen und auszuprobieren.

Direkt am Bootsanleger auf Norderney konnten wir unsere Räder für diesen Tag leihen und wurden bestens und nett beraten. Ich erhielt ein E-Bike der Firma MIFA für 15 € Tagesmiete. Ein normales Rad kostet 7 €.

Das Rad (inkl. besten Gelsattel) hat mir gut gefallen: stabil, mit breiten Reifen und natürlich mit dem gewissen „Schub“, wenn man die elektronische Unterstützung dazu schaltet. Genau das brauchte ich gleich schon zum Start. Startet man vom Hafen Norderney Richtung „Innenstadt“ fährt man auf einer Strandpromenade gut 2 km. Hier hatten wir an diesem Tag extremen Gegenwind, so dass meine sportliche Freundin auf „normalem“ Rad mehrfach absteigen musste, da der Gegenwind zu kräftig war. Mit dem E-Bike war der Gegenwind selbst für mich kein Problem. Es gab bei diesem E-Bike drei Einstellungen zur elektronischen Unterstützung. Hier reichte die mittlere Einstellung und der dritte Gang und der Gegenwind konnte mühelos überwunden werden.

Nutzt man die höchste der drei Einstellungen, muss man schon ein wenig aufpassen, denn das geht das Rad wirklich schnell ab.
Wer jetzt denkt, dass E-Bike wie Mofafahren ist, der hat falsch gedacht. Ohne eigenes Treten schaltet sich auch keine elektronische Anschubkraft ein, also selbstradeln muss schon sein ;-)

Ich hatte das E-Bike morgens mit einer Aufladung von ca 65% bekommen. Dies sollte bei dem 42-Volt-Rad bis zu 30 km Tour halten. Wir sind weniger als die Hälfte an dem Tag gefahren und zum Ende hin leuchtete nur noch ein kleines Lämpchen. Wie lange ich mit dem letzten Rest Strom noch hätte fahren können, weiß ich nicht. Bei dem starken Gegenwind und generellem Wind an der Küste, war ich allerdings froh, dass ich nicht das Rad „leer“ gefahren habe. Hinzu kommt, dass ich nicht ständig mit Unterstützung gefahren bin, sondern viel „normal“, nur bei Steigungen und extremen Wind die elektronische Unterstützung zu geschaltet habe.

Fazit: Ich möchte so ein Bike! Gerade zum Geocachen würde sich das prima anbieten. Was man sonst per Pedes erledigt, geht mit dem Rad viel schneller und auch irgendwie schöner. Allerdings sollte die Volt-Ausstattung doch etwas höher liegen, damit man nicht auf halber Strecke ohne Strom da steht. Außerdem nehme ich an, dass die Batterieleistung im Laufe der Jahre sich nicht verbessern wird.
Mit wurde ein E-Bike der Kalkhoff-Serie empfohlen. Mit 2.500€ sind die Preise aber noch sehr stolz, dass man noch warten und sparen muss.

Bis dahin werde ich mal erkunden, wo man hier im Rheinland E-Bikes leihen kann und sich so auf die ein oder andere Geocaching-Tour per E-Bike begeben kann.

Verwandte Artikel:

3 Kommentare

  1. Nico Nebel

    Falls Du noch ein paar Infos/Tipps zum Thema eBike brauchst, dann kannst Du Dich gerne an mich wenden.
    Aktuell ist wohl der Antrieb von Bosch der „Beste“ :-)
    Gruß Nico!

    • Das ist ein Angebot! Danke Dir!! Werde ich auf jeden Fall machen. Aktuell muss ich dazu nur mal etwas sparen ;-) Allerdings melde ich mich, wenn ein Kauf mal ansteht. Beste Grüße!!

  2. Pingback: Geocachen auf Norderney | Vom (Un)Sinn des Lebens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.