Neues aus der Puschen-Werkstatt

IMG_1282So langsam naht der Frühling… Somit werden die kalten Abende, wo man gemütlich gern zum Strickzeug greift, weniger. Letzte Modelle müssen jetzt fertig gestellt werden ;-) Wobei Puschen – oder auch Pantoffeln genannt – haben in unserer Region ja nicht wirklich Saison ;-) 

 

 

Die letzten Modelle, die ich gefertigt habe, waren allesamt für Männer. Somit lagen die Größen stets über 44. In einem Blogartikel im Januar habe ich eine Anleitung geschrieben. Ergänzen möchte ich meine Erfahrungen. Für kleinere Größen ist die Anleitung bisher perfekt gewesen und die Passform war prima. Manchmal war beim ersten Anprobieren die Pusche etwas eng, nach einem Stündchen tragen, haben die Puschen sich aber geweitet und waren angenehm zu tragen.  Allerdings: bei großen Größen ist dies nur bedingt so.

Die Anleitung besagt, dass zwei Maschen zum Start des Rundstrickens zugenommen werden müssen. Die Erfahrung zeigte, dass ab Größe 44 dies etwas knapp bemessen ist. Strickt man noch dazu ein Muster und „nimmt den Faden hinten mit“, ist die Pantoffel am Fußrücken zu klein.
Meine Empfehlung: Bei größeren Größen werde ich 3-4 Maschen zu nehmen, bei Muster vielleicht sogar 5.

Nicht immer hat man den Fuß, für die die Pusche bestimmt ist, ja nicht parat zum Abmessen. Daher noch ein Tipp: Sind die Pantoffeln zu groß, einfach noch mal bei 40 Grad waschen und nicht so großzügig in Form ziehen. Sind die selbstgemachten Werke zu klein, auf 30 Grad nochmal waschen und nur nass machen und weiter in Länge und Breite dehnen.

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3 Kommentare

  1. Hallo,

    endlich mal eine tolle, gut verständliche Anleitung zum Strickfilzen! :-)
    Vielen Dank dafür, werde jetzt gleich mal mit „Minipuschen“ für meine kleine Tochter anfangen.

    Liebe Grüße

    Kerstin

  2. Pingback: Puschen selbst gemacht | Vom (Un)Sinn des Lebens

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