Cabriotour steirische Apfelstraße

Schaut man nach draußen, sehnt man sich nach dem Frühling. Aber es ist nicht mehr lang, da steigen die Temperaturen wieder und das Verdeck kann gelüftet werden. In Vorfreude zu kommenden Cabriotouren 2014 hier ein Tipp meiner Nachlese aus dem Herbst letzten Jahres. Mit dem Cabrio ging es vom Almenland zur steirischen Apfelstraße.
Start- und Zielpunkt war im Almenland die Pension Haider. Diese Unterkunft kann ich Euch ans Herz legen – und nicht nur weil die Gastgeber zur Verwandtschaft gehören ;-) Hier nächtigt man zünftig, genießt auf einem Hochplateu im Almenland einen traumhaften Blick auf den Schöckl und schlemmt beste steirische Speisen.

Die Tagestour habe ich mit ein paar Geocaches geplant, so lasst Euch von der Übersichtskarte mit dem ein oder anderen “Zu-Fuß-Zickzack-Punkt” nicht ablenken. Sie dient auch nur zur groben Übersicht.

trip_apfelsztraße

Von Haider (Youtube-Link) ging es auf kurvigen Straßen ins Tal Richtung Fladnitz. Der erste Punkt meiner Route war das Bergwerk Arzberg. Leider war an meinem Besuchstag geschlossen, doch ein Besuch in das Silberbergwerk Arzberg nebst Käse-Reifungsstollen lohnt – inkl. Einkauf versteht sich ;-)

Von Arzberg verlässt man den Ort Richtung Grasslhöhle, lässt die Raab links liegen und fährt den Berg hinauf über den Garracher Wald (L357). Kurvenreich gehts hinauf und hinab. Über die L356 gehts rein nach Weiz. Weiz selbst hat einen schönen, alten Markplatz, allerdings ist Weiz mehr Stadt als gemütlich. Über Frauenwlad (L360) verlässt man Weiz wieder und fährt Richtung Puch. Schon ändert sich rasch die Landschaft. Leichte Hügel machen sich breit. Obst- und Apfelplantagen so weit das Auge reicht. Die Apfelstraße ist 25 km lang und man kann sicherlich sie auch komplett schön erwandern/ercachen. Besonders schön sind allerdings die Wege links und rechts neben der “eigentlichen” Apfelstraße. Im Frühjahr findet sich in dieser Region ein Blütenmeer, im Herbst trächtige Obstbäume und herrliche Düfte. Wer es nicht so hügelig zum Laufen mag, kann oberhalb der L363 prima auf den Kamm der spazieren gehen (Caches liegen hier auch ;-)steirische_apfelstraße

Die gesamte Region bietet schöne Straßen und Landschaft zum cruisen. Es gibt viele Buschenschänken zum Einkehren. Wir fahren seit Jahren immer zu Wilhelm in Puch. Die Auswahl an Obst und Schnaps ist groß, dazu ist es urig. Empfehlen kann ich die Apfelsorte Kronprinz, die schmeckt mir am besten. Dienstags und Mittwochs haben viele Lokalitäten in der Region zu. Das sollte man bei einem Ausflug beachten.
IMG_6218Puch habe ich Richtung Kulm wieder verlassen. Die Straßen sind für eine Cabriotour wunderbar. Nach der Kulm ging es für mich wieder heimwärts Richtung Weiz, dieses Mal jedoch über die Weizklamm.
Die Weizklamm ist schon ein Stück Abenteuer zu fahren. Es ist ratsam das Verdeck vor der Einfahrt zu schließen – und das ist kein Scherz! Die Weizklamm ist eine Karstlandschaft. Der Name Karst charakterisiert ein Gebiet, das durch die leichte Löslichkeit des Gesteins vorwiegend unterirdisch entwässert wird und dadurch sich Stein leicht löst (mehr Infos zur Karstlandschaft in der Weizklamm). Dennoch ist es beeindruckend durch die hohen Schluchten zu fahren.

Als Absacker der heutigen Tour ging es nach Semriach auf einen Häferlkaffee. Selbstredend über die kurvenreiche Strecke schlechthin: Der Rechberg, der Hill Grand Prix of Austria. Zwar gabs heute kein Rechbergrennen, aber die Tour ist zum Cruisen wunderschön.
Als krönender Abschluss der Cabrio-Tagestour ging es mit Blick auf die Rote Wand wieder hoch zum Almenlandplateu Nechnitz zur Pension Haider.

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3 Kommentare

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