Apulien: Wo Herz und Gaumen jubeln – Genussreise für die Seele

In Apulien, dem Stiefelabsatz Italiens, scheint die Zeit stillzustehen. Hier kann man die Seele baumeln lassen und eine Reise voller Genuss, Kultur und atemberaubender Landschaften erleben. Apulien ist ein Geheimtipp für alle, die ein ganz besonderes Italien entdecken möchten.

Olivenhaine soweit das Auge reicht, in der Ferne glitzert das türkisblaue Meer und die Sonne wärmt mein Gesicht. In den kleinen Dörfern genieße ich die Herzlichkeit der Apulier, lasse mich bei landestypischen Spezialitäten und einem Glas Wein verwöhnen. Ich schlendere durch die Barockstadt Lecce, bestaune die einzigartigen Trulli in Alberobello und genieße traumhafte Strände des Salento. Auch für Feinschmecker ist Apulien ein Paradies: Frische Meeresfrüchte, duftende Öle und leckere Pasta verwöhnen den Gaumen.
Apulien ist mehr als ein Reiseziel, es ist ein Lebensgefühl. Apulien macht glücklich! Hier kann man die Seele baumeln lassen, den Alltag vergessen und die Schönheit von „Bella Italia“ in jeder Sekunde genießen.
Für eine erste Reise nach Apulien lohnt sich eine Rundreise. So kann man die verschiedenen Regionen optimal kennenlernen. Denn Apulien ist vielseitig. Ich war eine Woche mit Gebeco unterwegs und hatte wunderbare Tage voller Entspannung und schöner Erlebnisse.

Schlendern, Staunen, Genießen: Trani, ein wunderschönes Erlebnis

Romantisches Trani: Mittelalterliches Flair am apulischen Meer

Trani an der apulischen Adria besticht durch seine atemberaubende Architektur, seine reiche Geschichte und seinen wunderschönen Hafen. Er zählt zu den schönsten Apuliens. Der Dom, ein Meisterwerk der Romanik, thront majestätisch über der Stadt und zieht alle Blicke auf sich. Es macht Spaß, durch die verwinkelten Gassen der Altstadt zu schlendern und sich am Hafen eine frische Meeresbrise um die Nase wehen zu lassen.
Für mich ist Trani ein Schmuckstück zum Verlieben!

Castel del Monte und die Geheimnisse der Krone Apuliens

Dem Geheimnis vom Castel del Monte auf der Spur

Hoch auf einem Hügel in der Landschaft Apuliens thront Castel del Monte, eine Festung aus dem 13. Jahrhundert, die Kaiser Friedrich II. erbauen ließ. Die achteckige Form, die perfekte Anordnung der Türme und die Verwendung von zweifarbigem Kalkstein verleihen der Burg eine unvergleichliche Eleganz. Aber welche Intension steckt hinter diesem Bau mit in der Natur? Der Ausflug war spannend und ich erzähle euch in einem späteren Kapitel mehr.

Herzstück Baris: Die Basilika San Nicola und der Nikolaus

Aperitivo in Bari: Die italienische Lebensart in der Altstadt genießen!

Bari: Apuliens Hauptstadt mit Herz und Seele

Bari ist eine lebendige Stadt mit einer reichen Geschichte, die sich in ihrer Architektur, Kultur und Küche widerspiegelt. Die verwinkelten Gassen der Altstadt Bari Vecchia laden zum Flanieren und Entdecken ein. Hier findet man prächtige Kirchen wie die Basilika San Nicola, in der die Reliquien des Heiligen Nikolaus aufbewahrt werden, und das imposante Castello Normanno-Svevo, eine Festung aus dem 12. Jahrhundert.

Steinerne Wunder: Alberobello und seine einzigartigen Trulli-Häuser

Alberobello: Ein Märchen aus Stein

Trulli soweit das Auge reicht! Alberobello ist berühmt und jeder, der nach Apulien reist, muss diesen Ort gesehen haben. Einsam ist man hier nicht, und doch fühlt man sich bei einem Besuch in Alberobello wie in einem Märchen. Die kegelförmigen Steinhäuser, jedes einzigartig verziert, strahlen eine mystische Anziehungskraft aus. Die traditionellen Häuschen sind nicht nur architektonisch faszinierend, sondern bieten auch einen Einblick in die Geschichte und Kultur dieser bezaubernden Region Süditaliens.

Mittelalterliches Flair: Durch die weißen Gassen Ostunis schlendern

Stufen und Traum: Ostuni erobern und die Aussicht genießen (oder in einen der fantastischen Treppen-Cafés einkehren).

Ostuni: Weiße Pracht und Treppentraum

Ostuni thront auf einem Hügel über der Adria und erstrahlt in strahlendem Weiß. Die Altstadt, ein Labyrinth aus engen Gassen und weiß getünchten Häusern, verzaubert mit mittelalterlichem Charme und atemberaubenden Ausblicken. Auch hier wieder eine Stadt zum Verlieben, auch wenn man durchaus so manche Stufen meistern muss.

Romantik in Bella Italia: Auf den Spuren des berühmten Sängers Modugnos die Altstadt von Polignano bei Sonnenuntergang entdecken, Fotocredits: Claudio Iacopetta

Traumhafte Lage: Polignano a Mare auf steilen Klippen am Meer

Bella Italia pur: In Polignano a Mare die Seele Apuliens spüren

Polignano a Mare ist eine malerische Stadt direkt am Meer. Die spektakuläre Lage auf steilen Kalksteinfelsen, die direkt in das azurblaue Meer abfallen, ist traumhaft. Einer der Höhepunkte ist Lama Monachile, eine kleine Bucht mit Kieselstrand, umgeben von hohen Klippen. Berühmt ist die Stadt auch für ihre charmante Altstadt mit engen Gassen und weiß getünchten Häusern. Ein Muss für Besucher ist die Statue von Domenico Modugno, einem berühmten italienischen Sänger, der in Polignano a Mare geboren wurde.

Italiens östlichster Punkt: Otranto mit Festung und Hafenatmosphäre

Burrata und Pulpo – eine genussvolle Kombination im Hafen von Otranto.

Otranto: Zwischen alten Mauern und azurblauem Meer

Otranto ist eine Hafenstadt in Apulien, Süditalien, an der südöstlichen Spitze der Halbinsel Salento. Sie ist die östlichste Stadt Italiens und liegt nur 71 km von der albanischen Küste entfernt. Die imposante Festung aus dem 15. Jahrhundert thront majestätisch über der Stadt und bietet einen herrlichen Blick auf die azurblaue Adria. Am Strand kann man die warme Sonne und das kristallklare Wasser genießen.
Beeindruckend: die Kathedrale, deren atemberaubender Mosaikboden aus dem 12. Jahrhundert Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählt.

Lecce: Barockes Juwel und „Florenz des Südens“ in Apulien

Lecce: Florenz des Südens

Lecce ist eine wunderschöne Stadt! Sie ist bekannt für ihre barocke Architektur, die ihr den Beinamen „Florenz des Südens“ eingebracht hat. Die Altstadt von Lecce wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und beherbergt zahlreiche beeindruckende Bauwerke wie den Dom, die Basilika Santa Croce und die Colonna di Sant’Oronzo. Die Altstadt ist ein wahres architektonisches Schatzkästchen und überall entdeckt man eine Welt aus reich verzierten Kirchen und eleganten Palästen, alle meisterhaft aus dem weichen, warmen Stein Pietra Leccese gehauen. Hier begeistern mich neben den kunstvollen Fassaden auch die authentischen Straßenszenen mit regionalen Delikatessen wie caffé leccese und sospiri del Salento. Hier spürt man überall das italienische Lebensgefühl – ich liebe es!

Idylle für Herz und Seele – auch das ist Apulien!

Matera: Italiens Höhlenstadt

Genau genommen gehört Matera nicht mehr zu Apulien. Die Stadt gehört zur süditalienischen Region Basilikata, die etwa 200 Kilometer östlich von Neapel und jeweils gut 50 Kilometer südwestlich von Bari und nordwestlich von Taranto liegt. Wenn man in Apulien ist, sollte ein Besuch auf der Rundreise allerdings nicht fehlen. Matera, eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt, ist berühmt für ihre in den Kalkstein gehauenen Höhlenwohnungen, die „Sassi“. Dieser besondere Ort, der 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, fasziniert Besucher mit seiner architektonischen Pracht und seiner einzigartigen Landschaft, die oft als Filmkulisse dient. Sogar James Bond hat hier schon gedreht. Und wie immer in Italien: Einkaufen und einen guten Caffè trinken sind auch hier fantastisch! Dieser Ausflug an meinem letzten Tag in Apulien macht den Abschied noch schwerer.

UNESCO-Weltkulturerbe Matera: Filmkulisse und Ausflugsziel der besonderen Art

Noch mehr Apulien…

Die aufgeführten Orte meiner Rundreise durch Apulien sind nur ein Teil dieser schönen Erlebnisreise. Apulien hat noch viel mehr zu bieten, von dem ich Euch in den nächsten Wochen berichten werde und auf das Ihr Euch schon jetzt freuen könnt:

  • ein traditionelles Mittagessen in einer alten apulischen Ölmühle
  • eine kleine Reise zum Mittelpunkt der Erde in den Grotten von Castellana
  • Kochkurs und Showcooking mit besonderen Einblicken in die traditionelle apulische Küche
  • Apulische Kaffeespezialitäten
  • Kulinarische Exzellenz: Wenn einfache Küche großes Kino ist!

Apulien – ein Meer von Olivenbäumen: Ein Viertel der Fläche Apuliens ist mit Olivenbäumen bedeckt. Mit geschätzten 60 Millionen Bäumen beherbergt die Region 40 bis 50 Prozent aller Olivenbäume Italiens.

Zentral auf dem Land übernachten: La Chiusa di Chietri

Standort-Hotel der Rundreise: La Chiusa di Chietri

Ganz schön viel für eine Rundreise für eine Woche? Ist das möglich? Ja, ist es – und das auch noch ganz entspannt. Mit dem 4-Sterne Hotel La Chiusa di Chietri ist ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Region gewählt, dass die Anreise zu den einzelnen Orten viel Zeit in den den einzelnen Städten ermöglicht. Das Hotel liegt auf einer Anlage umgeben von Mandel- und Olivenbäumen, 5 Autominuten von Alberobello entfernt. Es verfügt über 140 Zimmer auf zwei Etagen. Wer möchte, kann auch in einem Wohn-Trullo übernachten. Das Schwimmbad ist in den Sommermonaten ab Mai geöffnet. Hallenbad und Spa können gegen Gebühr genutzt werden.

Mein Fazit: Warum mich gerade diese Rundreise begeistert hat

Eine neue Region auf eigene Faust zu entdecken, kann Abenteuer und Stress zugleich sein. Einerseits lockt die Freiheit, ungebunden seinen eigenen Weg zu gehen. Auf der anderen Seite lastet der Druck, die „schönsten Plätze“ nicht zu verpassen: Wo parke ich am besten? Wo trinkt man den besten Kaffee der Stadt? Welche Sehenswürdigkeiten sind einen Besuch wert? Welche Sehenswürdigkeiten sollte man lieber auslassen und sich stattdessen ein schönes Lokal für einen Aperotivo suchen? Und wo soll man einkehren? Was essen und trinken?
Man steht vor einer schier endlosen Auswahl an Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Restaurants, ohne zu wissen, was das Beste ist. Das kann in Stress ausarten, wenn man eine neue Region mit 10 Städten in 8 Tagen auf eigene Faust erkunden möchte. Für mich also perfekt: eine Rundreise buchen, mich in die vertrauensvollen Hände eines Einheimischen begeben und den Luxus genießen, sich treiben zu lassen.
Die Erholung fängt dann für mich schon beim Bus an. Unser Rundreise-Bus war komfortabel, modern und mit allem ausgestattet, was man sich von einem Reisebus wünscht. Besonders gefallen haben mir die bequemen Sitze und die USB-Ladestationen.
Das Geniale der Reise: Mit unserem Reiseleiter Claudio hatten wir immer einen kompetenten Ansprechpartner, der sowohl Deutsch als auch Italienisch perfekt spricht. Er ist sehr freundlich, hilfsbereit und voller spannender Informationen. Wir hingen alle an seinen Lippen, als er uns von der Geschichte, den architektonischen Wundern Apuliens und seinen Geheimtipps der regionalen Küche erzählte. Claudio brachte uns die Kultur und Geschichte seiner Heimat auf eine ganz besondere Art und Weise näher und gab uns viele Insidertipps, die man in keinem Reiseführer findet. Claudio lebt in Apulien und wie kann man besser neue Welten entdecken, als mit einem Einheimischen der seine Heimat liebt und für die Schönheiten seiner Region brennt? Jeden Tag gab es ein Update aus seiner Familie und sein Nonno (Opa) wurde mit seiner Oma „Nonna“ durch Claudios bildhaften Beschreibungen liebevoll unser narrativer Begleiter auf der Reise durch Apulien. Abseits der klassischen Touristenpfade entdeckten wir mit Claudio immer wieder Perlen, die uns sonst verborgen geblieben wären. Diese kleinen Schätze machten die Gebeco-Reise zu einem fantastischen Erlebnis. Mein Fazit: Die Gebeco-Rundreise „Apulien ─ verborgenes Juwel Italiens“ hat mich begeistert und ich plane schon jetzt eine Wiederholung in diese fantastische Region Italiens!

Apulien mit Claudio Iacopetta: Charmanter Reiseleiter, der seine Heimat liebt!

Gebeco-Rundreise Apulien: Perfekt für stressfreies Entdecken mit besonderen Geheimtipps… – Apulien zum Verlieben!

Karte

Offenlegung: Meine Recherchereise durch Apulien wurde von Gebeco Gesellschaft für internationale Begegnung und Cooperation mbH & Co. KG unterstützt – ganz herzlichen Dank dafür! Der Inhalt dieses Artikels ist natürlich davon unbeeinflusst und spiegelt meine eigene Meinung wider. Für den Beitrag erhielt ich kein Honorar.

Teile diesen Beitrag:

Verwandte Artikel:

1 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert