Weiße Strände, Lagunen, türkisblaues Wasser: Die Südsee ist ein Sehnsuchtsort, den wir alle zu kennen glauben. Doch wer mit der Aranui 5 Kurs auf die Marquesas nimmt, lässt das sanfte Postkarten-Polynesien mit seinen flachen Atollen hinter sich und taucht ein in eine Welt aus schroffen, majestätischen Felswänden, die steil aus dem Pazifik emporragen. Diese Kreuzfahrt zeigt das authentische Französisch-Polynesien. Hier sind Mythen und uralte Traditionen noch immer so präsent wie die Gischt an den rauen Kanten der schwarzen Klippen.
Wer am Vorabend der Abreise über den Place Vaiete schlendert, zwischen den dampfenden Garküchen der Roulottes, sieht die Aranui 5 bereits im Hafen liegen. Im grellen Flutlicht schwingt der Ladekran unermüdlich über die Pier und hievt Paletten voller Proviant, sogar Autos und Busse auf das vordere Deck. Es ist die Nacht der Logistik, ein geschäftiges Treiben, das die Einheimischen bei einem Snack aus der Ferne beobachten.
Erst am nächsten Morgen zeigt sich den Passagieren das andere Gesicht. Nach dem Check-in empfängt die Crew ihre Gäste mit Südsee-Klängen und reicht kühle Drinks. Während die Kabinen im hinteren Teil bezogen werden, ist vorne bereits die Versorgung eines ganzen Archipels verstaut. Seit vierzig Jahren ist die Aranui die Lebensader dieser Inselwelt – halb Frachter, halb Kreuzfahrtschiff und für viele Orte die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Fakarava: der erste Blick auf das Südseeversprechen
Fakarava ist genau das, wovon man träumt, wenn man an Französisch-Polynesien denkt: Puderzuckersand, türkisblaues Wasser und eine fantastische Wärme. Da das zweitgrößte Atoll des Tuamotu-Archipels über keinen direkten Liegeplatz verfügt, ankert die Aranui 5 vor Rotoava in der Lagune. Der Weg an Land führt über die Barge und bietet einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende Expedition.
Die Insel ist ein von der UNESCO geschütztes Biosphärenreservat, das seltenen Vögeln und einer ursprünglichen Flora Lebensraum bietet. Im Hauptort Rotoava gibt es kaum mehr als ein paar Häuser und eine Kirche. Es ist die Art von Abgeschiedenheit, in der man sofort einen Gang herunterschaltet. Der perfekte Ort, um die Kreuzfahrt zu beginnen und zum ersten Mal im warmen Pazifik zu baden, während die Crew am Strand demonstriert, wie man eine Kokosnuss mit ein paar gezielten Handgriffen öffnet.



Der Seetag: Richtung Marquesas
Von Fakarava aus wird die Kreuzfahrt zu einer längeren Überfahrt. Die Marquesas liegen fast 1.500 Kilometer von Tahiti entfernt. Die Aranui 5 wird in dieser Zeit vom Kreuzfahrt-Frachter zum Hörsaal und zur Werkstatt. Während das Schiff Kurs Nordost hält, gibt die Crew in Vorträgen erste Einblicke in die Mythen und die Kultur der Inseln.
Für alle, die aktiv werden wollen, bieten die Crew-Mitglieder Workshops an: Man lernt Ukulele spielen, Blumenkränze flechten oder bemalt gemeinsam mit Künstlern der Inseln Tiki-Skulpturen. Und wer möchte, bleibt einfach an Deck und schaut aufs Meer, während die Aranui durch den Pazifik gleitet.
Nuku Hiva: Zwischen Opferstätten und Erdöfen
Wenn Nuku Hiva am Horizont auftaucht, endet die Postkarten-Südsee. Die größte Insel der Marquesas hat kein schützendes Riff; sie ragt schroff und ungeschützt aus dem Pazifik. Steile Küsten, Täler und Hochplateaus prägen die Landschaft. Taiohae ist Verwaltungszentrum der Insel, doch von städtischer Struktur ist kaum etwas zu sehen. Die Insel ist wild geblieben.
Mit dem Jeep geht es über Serpentinen quer durch das Gebirge. Pferde stehen am Straßenrand und der Blick fällt abwechselnd in grüne Abgründe und auf den offenen Ozean. In der Kathedrale von Taiohae sieht man, wie die Inselkultur die Missionierung überlebt hat: Marquesische Schnitzkunst trifft auf christliche Symbole.
Die eigentliche Geschichte wartet jedoch im Hatiheu-Tal. Unter einem 500 Jahre alten Banyan-Baum führen Einheimische Tänze auf. Dabei geht es nicht nur um Krieg, sondern auch um den Alltag: die Bitte um Regen und die Bedeutung der Ernte. Doch der Ort hat eine dunkle Vergangenheit. In diesem Tal lebten einst 10.000 Menschen und die Opferkultur war Gesetz. Zwischen den Wurzeln des riesigen Baumes haben Archäologen hunderte Schädel gefunden. Die Priester entschieden damals, wer den Göttern geopfert wurde – ob gefangene Feinde oder Meeresschildkröten, die als heilige Boten galten.
Bevor es zurück zum Schiff geht, landen die Marquesas auf dem Teller. Aus dem Umu-Erdofen kommen über Stunden gegartes Schwein, in Kokosmilch geschmorte Ziege und roher Fisch mit Limette. Abgerundet wird das Ganze durch Maniok und Brotfrucht-Kroketten.






Ua Pou und die seltenen Blumensteine
Ua Pou bedeutet übersetzt „Zwei Säulen“. Eine fast schon bescheidene Bezeichnung für eine Silhouette, die von zwölf steilen Basaltspitzen dominiert wird. Die Felszinnen ragen wie monumentale Kirchtürme über der eher trockenen Insel auf. Während der Blick noch an den Gipfeln hängen bleibt, beginnt unten an der Pier das Kerngeschäft der Aranui 5: Zentimetergenau manövriert das Schiff an den Kai, dann übernehmen Kräne und Gabelstapler.
Es ist ein eingespielter Ablauf: Begehrte Konsumgüter werden von Bord gebracht, während im Gegenzug Früchte und lokale Erzeugnisse der Insel in den Frachträumen verschwinden.
Abseits des Hafens, im Tal von Hohoi, liegt eine geologische Rarität. Am Strand sucht man nach den berühmten Blumensteinen. Das Gestein mit seinen blütenförmigen Einschlüssen ist ein weltweit seltenes Phänomen, das fast nur hier und an einem Ort in Brasilien vorkommt. Wer ein Stück dieser Insel mitnehmen möchte, findet auf dem Kunstmarkt Schmuck und Skulpturen aus dem seltenen Stein. Begleitet wird die Einkaufstour, wie immer auf der Kreuzfahrt zu den Marquesas-Inseln, von der Musik einer einheimischen Band.









Hiva Oa und Tahuata: Zwei Inseln an einem Tag
Auf Hiva Oa stößt man auf die Spuren zweier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch dasselbe suchten: den Ausstieg. Paul Gauguin kam 1901 krank und mittellos hierher, beseelt von der Suche nach einem unberührten Paradies. In Atuona errichtete er sein „Maison du Jouir” – das Haus der Wollust. Der Name war eine Provokation, die Lage direkt gegenüber der katholischen Mission eine offene Kriegserklärung.
Gauguin stellte sich gegen die Kolonialverwaltung und lebte hier zwischen Malerei, Krankheit und Rebellion. Heute zeigt das Gauguin-Kulturzentrum keine Originale des Künstlers, vermittelt jedoch umfassend seine Werke und sein Leben auf der Insel.
Nur wenige Schritte entfernt beginnt das Territorium von Jacques Brel. Der Chansonnier landete Jahrzehnte später mit seinem Segelschiff Askoy auf der Insel – erschöpft vom Showgeschäft. Er wurde zum „Jojo-Piloten“ der Bewohner. Jojo, seine Beechcraft Bonanza, war nach seinem verstorbenen Freund benannt. Mit ihr flog Brel Kranke in Krankenhäuser oder lieferte Post in entlegene Täler, wenn die See für Boote zu rau war.
Wenn man heute durch das Dorf spaziert, sieht man die Rekonstruktion von Gauguins hölzernem Refugium und das kleine Hangar-Museum, in dem Brels Maschine steht. Der Aufstieg zum Friedhof Calvaire führt schließlich zu dem letzten Ruheort beider Männer. Sie liegen auf dem Inselfriedhof nur wenige Meter voneinander entfernt unter Frangipani-Bäumen.
Am Nachmittag zeigt sich auf der Nachbarinsel Tahuata der eigentliche Taktgeber der Aranui-Kreuzfahrt: das Frachtgeschäft. Es gibt kein festes Ausflugsprogramm, sondern es wird entladen, was die Insel benötigt. Von der offenen Brücke aus kann man beobachten, wie die Besatzung einen kompletten Bus auf eine hölzerne Barge hievt – ein Flachboot, das kaum breiter als die Ladung ist. Es ist ein Balanceakt auf dem Wasser, bis das Fahrzeug sicher die Pier erreicht. Wer an Land geht, steht direkt im geschäftigen Treiben am Kai oder spaziert durch die umliegende Natur.








das Anlegen und Entladen den Blick auf die Insel.
Fatu Hiva: Die Insel ohne Landebahn
Fatu Hiva ist nur über das Wasser erreichbar. Es gibt keine Landebahn, keine Flugzeuge – wer hierher will oder weg muss, braucht ein Schiff. Für die rund 600 Einwohner ist die Ankunft der Aranui 5 die wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Entsprechend sehnsüchtig ist die Begegnung am Kai: Man wartet auf die Ladung und ist neugierig aufeinander.
Auf dem Festplatz zeigen die Frauen, wie Tapa entsteht. Mit schweren Holzschlägeln klopfen sie die innere Rinde von Bäumen weich, bis ein pergamentartiges Tuch übrig bleibt und als eine Art Papier dient. Die Motive, mit denen sie den Stoff anschließend bemalen, stammen von alten Tätowierungen der Inseln. Es ist eine mühsame, rhythmische Arbeit. Gleich daneben binden sie Umu Hei, jene Blüten- und Kräutergebinde, deren Duft über dem Platz hängt.
Gegen Mittag ändert das Schiff seine Position und wechselt in die benachbarte Bucht von Hanavave. Die Passagiere müssen sich entscheiden. Die 15 Kilometer lange Route über das Bergmassiv ist etwas für Wanderer mit einem höheren Fitnesslevel. Der Trail führt steil nach oben und verlangt unter der Sonne der Südsee viel Kondition. Wer sich den Marsch nicht zutraut, bleibt an Bord und flaniert danach im eigenen Rhythmus entlang der nächsten Anlegestelle.












bis heute zum Alltag der Insel.
Ua Huka: Wilde Pferde und wo Hunde die Insel beschützen
Wer nach den steilen Vulkankratern von Fatu Hiva auf Ua Huka anlandet, erlebt einen abrupten topografischen Wechsel. Die mit 84 Quadratkilometern kleinste Insel der Marquesas öffnet sich mit weiten Flächen dem Pazifik. Bevor die ersten Passagiere die Insel erkunden, findet am Kai eine Prozedur statt, die es nur hier gibt. Es geht um Biosicherheit.
Bevor die erste Palette den Boden berührt, tritt ein speziell ausgebildeter Hund seinen Dienst an. Er prüft jedes Ladungsgut, schnüffelt an Taschen und kontrolliert die Ankommenden. Dieser Hund ist der Wächter über ein ökologisches Refugium – und das ist hier überlebenswichtig: Es darf keine einzige schwarze Ratte von Bord huschen.
Ua Huka ist die letzte Insel der Marquesas, die frei von diesen Nagern ist. Passiert ein Fehler, steht alles auf dem Spiel. Es geht dabei um mehr als den Erhalt seltener Vögel. Es geht um die nackte Existenz der Copra-Wirtschaft. Rund 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Kokosproduktion. Würde die schwarze Ratte eingeschleppt, könnte sie bis zu 70 Prozent der Ernte vernichten. Der Hund am Kai sichert also nicht nur die Natur, sondern auch das Einkommen der 700 Bewohner.
An Land stehen Geländewagen bereit. Taxen gibt es hier nicht. Die autofahrenden Inselbewohner werden aktiviert, um die Passagiere auf ihren Landgang zu begleiten. Es gibt im Wesentlichen nur eine Straße, die die Siedlungen der knapp 700 Einwohner verbindet. Sie teilen sich das Land mit freilaufenden Ziegen und etwa 1.500 Wildpferden, die in den Ebenen grasen.
Die Fahrt im Konvoi gleicht einer familiären Expedition. Auf dem Ausflugsprogramm steht unter anderem das lokale Petroglyphen-Museum, das eine kleine, aber eindrucksvolle Sammlung steingemeißelter Geschichte der Marquesas beherbergt.
Der bemerkenswerteste Stopp der Inselrundfahrt ist das Arboretum von Ua Huka. In diesem weitläufigen Garten wachsen mehrere hundert Baumarten aus aller Welt, darunter Reihen von Zitrusbäumen, deren Früchte in allen Schattierungen von Grün bis Tiefgelb leuchten, sowie Mangos, Brotfrucht, Mahagoni und Tamarinden. An manchen Stellen rankt sich Vanille an den Stämmen empor und verströmt einen süßen, beinah schweren Duft, der sich mit dem Aroma von Blüten und reifem Obst mischt.
Über den schmalen Wegen liegt ein Gemisch aus Zitrus, Vanille und feuchter Erde. Bienen summen und Eidechsen schießen über die warmen Steine. Wo keine Nagetiere an Keimlingen und Früchten nagen, kann sich eine Anlage wie diese ungestört entfalten – und bietet ganz nebenbei dem blauen Pihiti, dem endemischen Lori, einen sicheren Rückzugsraum in den dichten Kronen.











weite Flächen, Wildpferde und ein Arboretum voller Zitrusbäume.
Rangiroa: Zurück im Tuamotu-Archipel
Wenn die Aranui 5 die Marquesas verlässt und Kurs auf das Tuamotu-Archipel nimmt, ändert sich die Kulisse. Das Rangiroa-Atoll besteht aus einer Kette von rund 240 Motus. Diese kleinen Koralleninseln umschließen eine so gewaltige Lagune, dass man das andere Ufer von der Küste aus nicht mehr sehen kann.
Am Tiputa-Pass zeigt der Ozean seine Kraft: Zweimal am Tag drückt die Tide gewaltige Wassermassen durch die schmale Lücke. Von der offenen Brücke aus kann man beobachten, wie Delfine in den Wellen der Strömung springen.
An Land zeigt sich eine Kuriosität: Mitten im Atoll wächst Wein. Der „Vin de Tahiti” gedeiht auf korallenreichem, kalkhaltigem Boden und schmeckt nach der salzigen Gischt, die über die Reben weht. Wer nicht gerade eine Perlenfarm besucht, lässt sich nach dem Schnorcheln mit einem kühlen Getränk im Schatten eines Mangobaums nieder. Das ist die Südsee, wie man sie sich vorstellt!








kleine Vorbereitung auf Bora Bora.
Bora Bora: Wo die Südsee ihr Versprechen einlöst
Wenn der Anker in der berühmtesten Lagune der Welt fällt, weicht die schroffe Mystik der Marquesas einem nahezu unverschämt schönen Postkartenidyll. Bora Bora bildet einen leuchtenden Gegenentwurf zu den wilden, basaltgrauen Klippen der Marquesas: Das Wasser schimmert in feinen Abstufungen von Aquamarin bis Ultramarin und darüber wölbt sich ein wolkenloser Himmel.
Um diese Landschaft nicht nur vom Deck der Aranui aus zu betrachten, bietet es sich an, am Vormittag auf ein traditionelles Auslegerboot zu wechseln und an einem Schnorchelausflug teilzunehmen. Unter der Wasseroberfläche wird deutlich, warum dieser Ort seinen Ruf hat. Man trifft auf Stachelrochen und Schwarzspitzen-Riffhaie, die ruhig und ganz nah durch das flache Wasser gleiten. Wenig später serviert der Guide auf einer abgeschiedenen Sandbank ein Picknick mit frischem Obst. Das Reiseglück ist perfekt!
Anschließend verlagert sich das Geschehen auf das Motu Tapu. Die kleine Privatinsel dient als Kulisse für ein großes Barbecue am feinen Sandstrand. Passagiere und Crewmitglieder sitzen zusammen und genießen polynesische Live-Musik.
Bevor sich das Zeitfenster dieser Kreuzfahrt endgültig schließt, pendelt die Transfer-Barge hinüber zum Hauptort Vaitape. Ein letzter Bummel und eine Shoppingtour über den Markt unter freiem Himmel, bei der sich vielleicht auch der eine oder andere Einkauf der begehrten Tahiti-Perlen realisieren lässt, bieten sich an. Wenn die Aranui schließlich die Lagune verlässt und Kurs auf die städtischen Docks von Papeete nimmt, bleibt vor allem eines spürbar: der faszinierende Kontrast zweier Welten. Während das helle Blau von Bora Bora allmählich hinter dem Schiff verblasst, bleibt die Erinnerung an die dunklen, steilen Felswände der Marquesas im Kopf.





Lagune, Sandbank und Wasser in allen Blautönen.
Tahiti: Mehr als nur Anfang und Ende
Am Ende der Kreuzfahrt geht es zurück nach Papeete, an ihren Ausgangspunkt. Doch Tahiti ist weit mehr als Ein- und Ausschiffung, Hafen, Hotel und ein letzter Blick aufs Meer vor dem Abflug. Die Insel erschließt sich nicht im Vorbeigehen. Vielleicht nicht einmal beim ersten Besuch. Eher auf den zweiten oder dritten Blick. Die Stadt hat Energie, Unruhe, Wärme, Marktgerüche, Verkehr, eine Uferpromenade und genau jene Mischung aus Alltagsleben und Südsee, die nicht perfekt wirkt. Gerade das macht sie so interessant.
Es lohnt sich, Tahiti und auch Tahiti Nui kennenzulernen. Die Insel ist nicht nur das Tor zu den Marquesas, sondern auch ein eigenes Reiseziel mit einem ganz anderen Takt und ganz anderen Geschichten. Was es hier alles zu entdecken gibt, folgt in einem weiteren Artikel.









Infobox: Anreise nach Tahiti
Wie kommt man hin?
Für die Anreise nach Tahiti geht es ab Deutschland in der Regel zunächst nach Paris. Von dort bestehen Langstreckenverbindungen nach Papeete, unter anderem mit Air Tahiti Nui.
Wie läuft der Flug ab?
Die Verbindung führt derzeit meist über Los Angeles. Dabei handelt es sich um einen Zwischenstopp innerhalb derselben Flugverbindung. In der Praxis heißt das: aussteigen, mit dem Handgepäck durch die US-Passkontrolle, anschließend mit demselben Flugzeug weiterfliegen. Das aufgegebene Gepäck bleibt an Bord. Für den Transit ist ein ESTA erforderlich.
Wie lange dauert die Anreise?
Die reine Flugzeit liegt bei mindestens 22 Stunden. Mit Zubringer, Zwischenstopp und Wartezeiten wird daraus schnell ein voller Reisetag oder mehr. 24 Stunden ab Paris in Economy sind realistisch.
Welche Reiseklassen gibt es?
Air Tahiti Nui bietet Economy, Premium Economy und Business an. In Economy und Premium sind 10 Kilogramm Handgepäck plus ein persönlicher Gegenstand erlaubt, in Business 12 Kilogramm.
Wo landet man?
Zielflughafen ist Papeete auf Tahiti. Von dort geht es weiter zum Hafen, wo die Aranui 5 zu den Marquesas startet.
Verbindung und aktuelle Flugdetails
airtahitinui.com
Karte: Kreuzfahrt zu den Marquesas Inseln
Offenlegung: Dies ist ein journalistischer Artikel, der teilweise durch die Unterstützung von Aranui Cruises und Air Tahiti Nui ermöglicht wurde. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und spiegelt meine eigene Meinung wider. Für den Beitrag habe ich kein Honorar erhalten.


[…] Marquesas sind das genaue Gegenteil: Sie liegen rund 1.500 km nordöstlich von Tahiti, sind schroff und haben […]
[…] polynesischer und französischer Küche. Mango kommt häufig als Chutney auf den Teller. Auf den Marquesas gibt es mehr als 60 Sorten – und das schmeckt man. Mal ist das Chutney heller und säurebetonter, […]
[…] war es nicht so.Ich war mit der Aranui 5 auf Kreuzfahrt, Kurs Marquesas-Inseln. Je weiter sich das Schiff von allem entfernte, was nach Alltag aussieht, desto näher rückte ein […]
Ich habe diese sehr schöne und eindrucksvolle Reise auch gemacht, und dabei Tanja kennengelernt. Aber obwohl ich dieselbe Reise gemacht hatte, hat mir dieser wunderbare Artikel in Wort und Bild gezeigt, was ich alles nicht gesehen und erfahren habe.
Dafür, liebe Tanja, herzlichen Dank!
Manfred Rosenberger
Lieber Manfred, wie schön, wieder von Dir zu hören! Hab vielen Dank für Deinen herzlichen Kommentar und die lieben Worte zu meinem Artikel. Es freut mich sehr, dass ich Dir durch meine Bilder und Texte noch einmal eine andere Seite unserer gemeinsamen Erlebnisse zeigen konnte.
Es bleibt faszinierend, wie unterschiedlich wir Momente wahrnehmen, selbst wenn wir sie teilen. Deine Nachricht hat mich direkt zurück nach Bora Bora versetzt. Am liebsten würde ich jetzt wieder mit Dir im Wasser schwimmen und danach die Ruhe bei einem BBQ im Schatten genießen.
Herzliche Grüße, Tanja