(enthält Werbung) Dirk Abel und Michael Hübl stehen seit über einem Jahrzehnt zusammen am Herd der Neumühle. Was sie auf den Teller bringen, ist nicht Inszenierung, sondern das Ergebnis langjähriger Erfahrung, gegenseitigem Vertrauen und einem sicheren Blick für Qualität. Das Neumühle Resort ist das einzige 5-Sterne-Hotel in Unterfranken – und ihre Küche wird diesem Anspruch mehr als gerecht.
Inhaltsverzeichnis
Die Köpfe hinter dem Genuss: Ein eingespieltes Duo
Dirk Abel und Michael Hübl arbeiten seit vielen Jahren Seite an Seite. Ihre Zusammenarbeit ist eingespielt, geprägt von gegenseitigem Respekt – und von zwei Wegen, die sich mit Erfahrung, Neugier und handwerklichem Anspruch entwickelt haben.
Dirk Abels Weg in die Küche begann nicht in seiner Familie. „Ich war neugierig. Also habe ich es einfach ausprobiert“, erzählt er. Der erste Funke war die Erinnerung an die heimische Küche seiner Mutter, die stets gut kochte. Aus dieser anfänglichen Neugier erwuchs eine Leidenschaft, die ihn durch renommierte Häuser führte. Stationen wie das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Le Canard in Hamburg oder das Seehotel Töpferhaus in Alt Duvenstedt prägten sein Können für die gehobene Gastronomie. Seit August 2011 ist Abel in der Neumühle tätig und wurde im Februar 2023 zum Küchendirektor befördert.


Auch Michael Hübls Geschichte beginnt bodenständig. „Der Anstoß kam von meiner älteren Cousine. Sie half als Aushilfe im Gasthof unserer Familie, und fragte mich, ob ich in der Küche mit anpacken wolle. So fing alles an, mit ganz einfachen Handgriffen wie Kartoffeln schälen und Zwiebeln pellen.“ Was im jungen Alter mit diesen ersten Handgriffen begann, führte ihn durch eine vielseitige Karriere. Nach seiner Ausbildung in Hannover und weiteren Stationen in Hamburg – darunter ebenfalls das Seehotel Töpferhaus – zog es ihn in die Ferne. Er kochte in Österreich und sammelte prägende Erfahrungen in Portugal, unter anderem in der Villa Joia beim Zwei-Sterne-Koch Dieter Koschina und im Restaurant Amadeus in Almancil.
Seine Rückkehr in die Neumühle im Winter 2012 festigte das Duo. „Ein echtes Team, das nun wieder zusammengefunden hat“, kommentiert Hoteldirektor Christoph Hoenig treffend – und man spürt, dass hier mehr als nur berufliche Verbindungen bestehen. „Ein gutes Team auf jeden Fall. Freunde würde ich auch unterschreiben“, bestätigt Michael Hübl mit einem Lächeln. Ihre unterschiedlichen kulinarischen Vorlieben – Abels Hang zu Pasta-Gerichten und Hübls Präferenz für Fisch und Schmorgerichte – ergänzen sich dabei ideal und tragen zur Vielfalt der Speisekarte bei.

Die Philosophie der Neumühle-Küche: Regionalität trifft internationale Finesse
Die Küche der Neumühle ist ein Spiegelbild ihrer Köche: tief verwurzelt und doch von einer weltoffenen Moderne geprägt. Ihre Philosophie ist klar umrissen: Die Küche wurzelt fest in der Region, erweitert sich aber stets um internationale Nuancen – von japanischer Finesse über mediterrane Aromen bis hin zu klassischen französischen Techniken. Abel und Hübl kochen bodenständig, aber immer mit dem Blick nach vorn. Ihre Gerichte entstehen nicht auf dem Papier, sondern im Dialog – mit dem Produkt, der Saison, dem Team.
Das Fundament bildet die Regionalität, die hier nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebte Praxis. Was auf den Tisch kommt, folgt keiner festgelegten Linie, sondern dem Prinzip: gutes Handwerk, gute Zutaten. Die beiden setzen auf das, was nah ist – Spargel vom Bauern, Frischkäse vom Hof zwei Orte weiter, Dinkelreis vom Biohof Mai. Sie nennen es nicht Farm-to-Table, sie nennen es gelebte Selbstverständlichkeit. „Wenn ich etwas direkt vom Erzeuger bekomme, weiß ich, wie es schmeckt und wie ich damit arbeiten kann“, sagt Dirk Abel. Das Fleisch kommt vom Metzger vor Ort, und ein regionaler Bäcker liefert Produkte für das Frühstück. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit einem nur zwei Kilometer entfernten Milchhof, der die Neumühle mit Milchprodukten, Joghurt und sogar eigenem Käse versorgt. „Er kümmert sich um alles und bringt uns die frischen Erzeugnisse direkt ins Haus“, erklärt Dirk Abel. Man stellt sich dabei vor, wie die frische Milch noch am selben Tag in der Küche verarbeitet wird. Diese kurzen Wege garantieren nicht nur Frische, sondern auch Nachhaltigkeit. Besondere Produkte wie Dinkelreis-Risotto vom Biohof Mai oder vegane und vegetarische Pasta ohne Ei bereichern das Angebot und zeigen die Innovationsfreude des Teams.


Gleichzeitig besitzen beide ein feines Gespür dafür, wann ein Teller über das Solide hinauswachsen darf. Dann fließen Elemente aus der französischen, mediterranen oder asiatischen Küche ein – stets dezent, aber bewusst. „Wir schauen, was gerade im Trend liegt. Aber wir machen nichts, nur weil es Mode ist“, so Michael Hübl. Ihre Inspiration schöpfen die Köche aus Reisen, Büchern und der aufmerksamen Beobachtung der internationalen Gastroszene. „Wir schauen genau hin, was in der Sterneküche passiert, was gerade in ist oder in Zukunft wichtig sein wird“, so Michael Hübl. „Doch wir machen nichts, nur weil es Mode ist. Stattdessen mischen wir diese Impulse mit unserer eigenen, fundierten Erfahrung.“ Es ist ein ständiger Austausch und ein feines Gespür für kulinarische Strömungen, das sie mit ihrer Expertise verknüpfen.
Der Rhythmus der Natur gibt den Takt vor. Die Speisekarte wechselt saisonal, etwa alle sechs Wochen, um stets die frischesten Produkte der Saison – von knackigem Spargel über erdige Pfifferlinge bis zu sonnengereiften Tomaten – zu verarbeiten. Ergänzt wird dies durch eine spontane Tageskarte, die es dem Team ermöglicht, flexibel auf die tagesaktuelle Verfügbarkeit und kreative Impulse zu reagieren. Hier entsteht oft das Unerwartete, das den Besuch noch spannender macht.
Das oberste Gebot ist dabei stets die Qualität des Grundprodukts. „Das Wichtigste ist die Qualität des Grundprodukts. Nur darauf kann man aufbauen. Wenn das Grundprodukt nicht gut ist, kann ich noch so viel würzen. Da passiert nicht viel. Es bleibt immer schlecht“, betont Michael Hübl mit Nachdruck.



Genuss mit Weitblick: Individualität und das Gästeerlebnis
Wer in der Neumühle isst, erlebt nicht nur ein hervorragendes Gericht, sondern eine Küche, die sich auf die Gäste einstellt. Dirk Abel und Michael Hübl kochen nicht für eine Idee, sondern für Menschen – mit ihren Bedürfnissen, Vorlieben und Einschränkungen. Das reicht von Unverträglichkeiten bis zum Wunsch nach mehr Leichtigkeit auf dem Teller. „Die Leute schauen heute genauer hin, wenn sich was im Körper verändert“, sagt Michael Hübl. Es ist eine Entwicklung, die sie ernst nehmen und der sie mit Fachwissen und Empathie begegnen.
Für die beiden Köche ist das perfekte Gästeerlebnis die größte Belohnung. „Lob ist die schönste Bestätigung, die wir bekommen können“, bestätigt Dirk Abel, während seine Augen vor Zufriedenheit leuchten. Dazu trägt auch die optische Gestaltung der Speisen bei. „Denn wie etwas präsentiert wird, trägt entscheidend zum Erlebnis bei – das Auge ist schließlich mit“, so Abel.
Die Küchenphilosophie wird am besten durch die Gerichte selbst erlebbar. Ein Abend in der Neumühle könnte beispielsweise mit einem marinierten Burrata mit altem Balsamico, Tomatensalat, Aprikose und Taggiasca-Oliven beginnen – eine Vorspeise, die die Balance zwischen cremiger Textur, fruchtiger Süße und salziger Würze perfektioniert. Der Hauptgang, ein Saute vom Heilbutt mit Krustentier-Espuma und zweierlei Süßkartoffeln, zeugt von der Qualität der Produkte und der präzisen Zubereitung. Bei jedem Happen entfalten sich die feinen Aromen der See. Die selbstgemachten Ravioli mit Taleggio, Feige, Pinienkernen und Pfifferlingen sind ein weiteres Beispiel für die gelungene Kombination regionaler Produkte mit mediterraner Finesse: Hier trifft die Süße der Feige auf die erdigen Noten der Pfifferlinge. Den krönenden Abschluss bildet ein himmlisches Panna Cotta vom fränkischen Schmand mit Aprikose und Pistazien – ein Dessert, das nicht nur geschmacklich überrascht, sondern auch die kreative und spielerische Seite der Küche offenbart.
Dass diese Speisen nicht nur dem Gast schmecken, belegen auch die Einträge in den Gastroführern. Das Hauptrestaurant Scheune im Neumühle Resort wurde mit 2,5 Kochlöffeln im Schlemmer Atlas und mit 14 Punkten (1 Haube) im Gault&Millau ausgezeichnet. Keine Inszenierung, kein überzogener Anspruch. Sondern das, was gute Küche heute sein kann: präzise, authentisch und mit Freude zubereitet.



Blick in die Zukunft: Innovation und Visionen
Die Köche der Neumühle ruhen sich nicht auf ihren Erfolgen aus. Ihr Blick ist stets nach vorn gerichtet, weshalb es bereits konkrete Pläne für die Zukunft gibt. So soll ab dem kommenden Jahr ein separates Gourmet-Restaurant in der Stube entstehen, wo heute die Jause stattfindet. „Wir möchten hier ein kulinarisches Erlebnis schaffen, das Liebhaber der feinen Küche gezielt anspricht und ihnen einen Abend auf höchstem Niveau bietet“, erklärt Hübl. Dieses Projekt befindet sich in der ersten Planungsphase und wird vom gesamten Team getragen.
Was dahinter steckt, ist nicht der Wunsch nach einer Auszeichnung, sondern nach Weiterentwicklung. „Wir probieren laufend neue Produkte aus“, sagt Hübl. Was überzeugt, wird getestet, adaptiert und gegebenenfalls eingesetzt. Was nicht passt, bleibt draußen. Der Blick auf den Markt ist offen, aber nicht beliebig. „Wir können jetzt keine zu sehr ausgefallenen Sachen kreieren“, sagt Dirk Abel. Das ist kein Rückzug, sondern die bewusste Entscheidung, die Küche nicht vom Ort zu entkoppeln. Was hier serviert wird, muss zu den Menschen, zur Landschaft und zum Haus passen.
Vorbilder wie Nils Henkel oder Paul Ivić, die auf Regionalität und vegetarische Küche setzen, ohne den Geschmack aus den Augen zu verlieren, dienen als Orientierung. Auch die eigenen Lehrjahre bei Abel und Hübl prägen noch immer den Ton.
Ein weiteres Projekt, das in die Zukunft weist, ist das neue Life+ Konzept. Ab Spätherbst will die Neumühle ihren Gästen nicht nur Genuss, sondern auch Wissen vermitteln. Gesunde, individuell angepasste, alltagstaugliche und geschmackvolle Küche – darum geht es in den geplanten Formaten. Dirk Abel bringt dafür nicht nur Erfahrung, sondern auch eine fundierte Ausbildung als Ernährungsberater mit. Was auf dem Teller landet, soll nicht nur gut schmecken, sondern auch gut tun. Ohne Belehrung, ohne Dogma, dafür mit Neugier, Kompetenz und Freude an der Kulinarik.

Offenlegung: Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Neumühle Resort & Spa und ist eine bezahlte Kooperation.

Michael Hübl (li) und Dirk Abel (re) kreieren die Kühle des Neumühle Resorts in Unterfranken; Fotocredits Tobias Hertle für Neumühle Resort & Spa