Praktische Tipps für Euren Texel-Urlaub

Die Sonnenstrahlen werden wärmer, der Himmel schimmert blauer. Der Frühling erwacht. Texel ist besonders im Frühjahr ein verlockendes Reiseziel. Dann schimmern die Blumenfelder farbenprächtig und die ersten Kutterfahrten des Jahres schippern hinaus auf das Meer. Kleine Lämmer werden geboren und man kann die niedlichen Wesen hautnah erleben. Texel begeistert! Was Euren Texel-Urlaub noch schöner macht, lest Ihr in folgenden Tipps zur Reiseplanung.

Du hast Texel gebucht und freust Dich auf Deinen Urlaub auf der größten Nordseeinsel der Niederlande? Zu recht! Texel hat mich begeistert. Mit diesen praktischen Hinweisen, die Ihr schon vor Eurem Texel Urlaub buchen und organisieren könnt, werden die Ferien auf Texel noch entspannter!

Bucht bereits zu Hause das Ticket für die Fähre

Am besten kaufst Du ein Onlineticket für die Fähre vor Deinem Texelaufenthalt. Das spart Zeit beim Übersetzen auf die Insel. TESO betreut den Fährdienst zwischen Texel und Den Helder. Die Fähre könnt Ihr in Den Helder nicht verpassen, alles ist prima ausgeschildert. Das TESO-Ticket beinhaltet immer eine Hin- und Rückfahrt, dabei sind das Datum und die Uhrzeit nicht festgelegt, die Reservierungen entfallen. Die Hin- und Rückfahrt für ein Auto kostet aktuell 37 Euro. Reist man Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag an, kostet das Ticket nur 25 Euro.
Bei Auffahrt zur Fähre wird das gebuchte Ticket kontrolliert, später auf der Fähre nicht mehr. Es gibt eine schnelle Abwicklung per Nummernschilderkennung. Zügig fahre ich an den wartenden Autos vorbei. Hat man zuvor kein Ticket online gebucht, ist eine Wartezeit wahrscheinlich.
Ich habe selten so eine gut organisierte Fährfahrt erlebt.

Frühling auf Texel ist ein phantastisches Erlebnis!

Parkplatzsuche ohne Stress und Reue

Auf Texel kann man prima Radfahren. Wer aber wie ich gern mit dem Auto anreist und durchaus die ein oder andere Strecke mit dem Auto unternimmt, kommt schnell auf zum Thema Parkplatzsuche. Parken kosten auf Texel in den Dörfern, bei den meisten Museen und an den Stränden Geld. Darüber hinaus ist die Parkdauer an manchen Plätzen zeitlich eingeschränkt. Eine Parkscheibe gehört also auf Texel unbedingt ins Auto. Mit einer Texel-Vignette bist Du zudem bestens für Deinen Texel-Aufenthalt bestens aufgestellt. Ich liebe das und frage mich nicht das erste Mal, warum andere Urlaubsregionen das Parken nicht ähnlich handhaben! Mit der Texelvignet bucht man seinen digitalen Parkausweis problemlos und schnell für seinen ganzen Urlaub im voraus. Es ist einfacher als ständig bei seinem Inselaufenthalt die Parkgebühren zu entrichten, Zeiten einzuhalten oder nach einem gebührenfreien Parkplatz zu suchen. “Einmal bezahlen – überall parken”, ist das Motto der Vignette. Genial einfach und reibungslos, wie ich es selbst ausgetestet habe: Kennzeichen online eingeben, bezahlen und mehr gibt es nicht zu tun. Das Auto ist nun registriert und für den Zeitraum wissen Kontrolleure der Insel, dass die Parkgebühr entrichtet wurde. Es muss auch kein Zettel hinter die Windschutzscheibe gelegt werden – beim Cabriofahren ein großer Vorteil. Auch die Preisstaffelung ist easy: 10 Euro pro Tag, 20 Euro für eine Woche und 30 Euro für ein Jahr.

Mit der Texelvignet findet Ihr schnell und unkompliziert Parkplätze auch am Strand.

Museumstipp “Waelstee” für die ersten Stunden auf Texel: Ganz Texel und seine Geschichte in einem Haus!

Ganz Texel in einem Haus erleben

Kleine Einstimmung auf Texel gefällig? Im kulturhistorischem Museum Waelstee nehmen Euch Insulaner mit auf eine ganz persönliche Geschichte zur Insel. Das ist ein wunderbarer Start für Euren Texelurlaub!
Ich parke unterhalb des Dorfes De Waal. Es zählt gerade einmal 225 Einwohner und ist das kleinste Dorf der Insel. Verwundert gehe ich auf der sonst sehr flachen Insel ein Stück eine Anhebung hinauf, dabei sind wir mitten auf Texel. Das ist aber nicht ohne Grund so. De Waal ist eine Ansiedlung aus dem 12. Jahrhundert und verdankt seinen Namen einem früheren Deichdurchbruch. An der Stelle, an der das Meer hinein spülte, entstand ein Loch, das auch nach Instandsetzung des Damms nicht verschwand und ‚Waal’ genannt wurde. Früher war hier das Meer und man baute ein Stück erhöht.
Gemütlich liegt vor mir die Kirche Waalder Kerk. Es gibt sogar Stühle und Tische wie auf der heimischen Veranda auf dem Kirchvorplatz. An der Biegung, vorbei an malerisch alten Häusern, die von Blumen umrankt sind, entdecke ich den Eingang zum Museum. Ich bin ein bisschen zu spät zum vereinbarten Termin gekommen. Hektik scheint sympathischer Weise ein Fremdwort zu sein: Lächelnd empfängt mich Elko Vermeulen und lädt mich vor dem Museumsrundgang erst einmal zu einem Plausch mit Kaffee ein. Der waschechte Texelaner berichtet uns stolz, dass das Museum ursprünglich von enthusiastischer Texelanern gegründet wurde. Ich schmunzle in mich hinein, denn mit Elko scheint sich das fortgesetzt zu haben, so funkeln seine Augen beim Erzählen. Auch wenn das Haus klein ist, gibt es eine Menge zu berichten und bieten einen schönen Einstieg für Euren Inselurlaub.

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Offenlegung: Meine Recherchereise wurde vom VVV Texel unterstützt – ganz herzlichen Dank dafür! Meine Meinung bleibt wie immer die eigene. Für den Beitrag erhielt ich kein Honorar.

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