Wer hier schreibt? Ein paar Worte über mich…

Wie ich zur Reiseliebe kam

Immer wieder Sonntags… Vom Rücksitz des Autos konnte ich als Kind mehr den Himmel als die vorbeiziehende Landschaft sehen. Vielleicht war das auch der Grund, warum meine Frage “Wann sind wir endlich da?” im ungeduldigen 5-Minuten-Rhythmus erfolgte. Wenn wir aber da waren, waren fremde Welten faszinierend: Sauerland und Eifel ließen mich davon träumen, ein “Burgfrollein” zu sein. Malerische Buchten galt es auf Mallorca zu entdecken, wie es heute nicht mehr möglich ist – damals, als Urlaub vor mehr als 45 Jahren auf Mallorca eine individuelle und keine Pauschalreise war. Im Alter von vier Jahren pulte ich selbst gegrillte Krabben mit meinen Eltern und geliebten Bruderherz an der niederländischen Küste und wir entwickelten unseren eigenen kulinarischen-kreativ Urlaub. Später sollte Südafrika unser “wildes” Abenteuer werden, um dann zu sehen, das kaum ein Land europäischer sein kann… Das sind alles Reisegeschichten aus meiner Kindheit und ich bin dankbar dafür, weil es keine Ausnahmen waren, sondern mit Kurztrips waren Reisen immer Bestandteil meines Alltags. Für die “Reise-Kunde” mit meinen Eltern bin ich Ihnen sehr dankbar. Das ist bis heute geblieben: Reisen bedeutet für mich Auszeit und Inspiration zugleich. Privat blogge ich mit Leidenschaft über Reisen und Ausflüge. Als studierte Kommunikationswissenschaftlerin mit Fachbereich Journalistik und neue Medien gehöre ich bei weitem nicht mehr zur Generation “digital native” doch durchaus zur Gemeinde “always on”  – so bin ich seit rund zwölf Jahren im Social Web als Vielweib unterwegs. Meinen Reiseblog “Vielweib on Tour” (www.vielweib.de) gibt es seit über zehn Jahren.

Was mich immer wieder fasziniert

Ich liebe es, zu fotografieren. Profi bin ich da lange nicht. Aber ich mag es, die Welt durch die Kamera ganz anders und intensiver wahrzunehmen. Fotobearbeitung, Sichtung und Auswahl zu Hause ist dabei ein schöner Nebeneffekt, die Urlaubstage noch einmal besonders zu genießen.
Auf Reisen begeistert es mich, viele nette Menschen kennenzulernen. Es faszinieren mich Menschen, die mit Stolz und Leidenschaft ihrer Berufung und ihrer Liebe nachgehen. Von diesen Menschen berichte ich hier viel im Blog. Ein besonderes Glück für mich, solche Menschen auf Reisen immer wieder entdecken und kennenlernen zu dürfen – das ist etwas für die Seele, fürs Herz und eine fantastische Bereicherung! 

Ich liebe es, auf Roadtrips zu entspannen und spannende Kurzurlaube zu erleben. Im Fokus stehen Kurztrips, Wochenendreisen, Ausflüge, Cabriotouren/Roadtrips, Schiffsreisen, Wellness, Kreativreisen, ausgefallene Museen und Kulinarik mit besonderen Cafés und Restaurants. Genussreisen umschreibt meine liebste Art, unterwegs zu sein.

Das Leben und Reisevorlieben ändern sich…

https://www.instagram.com/florisheuer/?hl=deSo wie das Leben, so verändert sich auch dieser Blog hier im Laufe der Jahre und er wird sich auch künftig mit meinem Leben wandeln. Ich wurde erst schlagartig erwachsen und habe das Leben verstanden, als meine Unbeschwertheit mit dem Tod meiner Mutter verloren war. Ich begriff, dass Leben ist kein Spiel, bei dem man einfach wie bei Monopoly wieder über Los geht und bei Start neu beginnen kann… Meine Mutter ist verstorben, meine engste Familie wurde sehr krank, es ging um Leben und Tod, mein Vater wurde zunehmend dement und viele weitere schlimme Dinge sind mir widerfahren. Neben Fulltimejob musste alles organisiert und betreut werden. Persönlich blieb einiges für mich auf der Strecke. Aber, wenn ich ehrlich bin, ist es manchmal auch einfacher sich um andere zu kümmern, statt auf sich selbst besser zu achten…. 2020 war kein gutes Jahr für mich. Mein geliebter Vater, mit dem ich gern und oft trotz seiner Demenz auf Reisen gegangen bin, ist verstorben und hinterlässt in meinem Leben eine große Lücke. Ich bin selbst schlimm – wenn auch nicht an Corona – erkrankt. Da habe ich so ziemlich alles mitgenommen: Ich bin reanimiert worden, lag im Koma und wurde ein Vollpflegefall. Ich konnte nicht mehr sitzen oder laufen. Ich war an der Lungenmaschine und brauchte extra Sauerstoffzufuhr. Im Sommer letzten Jahres war Sitzen und gar die ersten zaghaften ein, zwei Schritte das Highlight meines Lebens. Einen Rollator  habe ich gehasst und gleichermaßen geliebt. Aber Aufgeben gibt es nicht! Ich habe mich ins Leben zurück gekämpft – und viel gelernt!
Diese persönliche Aspekte wollte ich gar nicht so öffentlich machen, bekomme aber immer mehr mit, dass mich Blogleser oder Follower auf Instagram danach befragen, teilweise selbst betroffen sind und Hilfe benötigen. Mit diesen Zeilen möchte ich auch Mut machen. Wenn man denkt, dass dunkel Tal kennt kein Ende… Es kommt auch wieder Sonnenschein!
Wer hier im Blog ältere Artikel liest, wird durchaus Fotos meines früheren Ichs finden. Teilweise krankheitsbedingt mit 90 Kilo mehr auf den Fotos, ja, leider richtig gelesen… Ich bin immer noch das Gegenteil einer Elfe, aber ich habe eine ganz andere Lebensfreude wieder gefunden. Verzeiht mir also, wenn es auf Instagram oder manchmal ein paar mehr Fotos von mir oder Selfies gibt. Das Leben ist ein Stück neu für mich und ich genieße dieses neue Lebensgefühl sehr – besonders auf Reisen! Das Blog wird hier kein Sportblog werden und bleibt im Fokus kulinarischer Genussreisen – das bin ich halt! Allerdings werden in Kürze durchaus ein paar kleine Radtouren oder andere Dinge wie USP oder Speedbootfahren folgen, all das was ich ein Stück neu in meinem Leben entdecke und vorher nicht wusste, was ich auch an diesen kleinen Reiseerlebnissen verpasst hatte. Ich bin selbst gespannt, was das kommende Jahr mit seinen Reisen und Ausflügen für mich bereit halten wird. Auch werde ich öfter gefragt, wie ich zu Zeiten der Pandemie weiterhin so gern auf Reisen gehe. Die Antwort ist simpel: Ich liebe das Reisen und das Kennenlernen besonderer Menschen und Regionen. Habe mich nicht wieder zurück ins Leben gekämpft, um dann nicht mehr wirklich leben zu können. Selbstverständlich bin ich vorsichtig, achte auf die Sicherheitsmaßnahmen und bin geboostert. Aber nach all den Schicksalsschlägen möchte ich das Leben wieder sehr genießen… Und ja ich habe immer noch einen Hauptjob. Das haben mich einige in den letzten Wochen gefragt. Allerdings habe ich dort meine Arbeitszeit reduziert, weil ich für mich erkannt habe, dass der Fokus in meinem Leben etwas anders sein muss. Meinen Hauptjob liebe ich dennoch und das ist auch eine schöne Lebenszeit – weil darauf kommt es doch letztlich an, oder? Das Blog hier ist ein Hobby oder wie ich es gern bezeichne: Meine Leidenschaft! Es ist mehr als Schreiben. Es ist verreisen, erleben, tollen Menschen begegnen, Freunde (wieder) treffen, fotografieren, genießen – das Leben in allen Facetten genießen! I love it! 


Fazit: Dieser Blog ist als Hobby ein Teil meines Lebens und wird auch künftig meine Reisen und Momente für Genießer beschreiben – nur ein wenig anders! Es gab es ein “reset” in meinem Leben und es wird Zeit für ein neues Leben.
Bleibt gesund und bleibt gespannt! Ich freue mich wieder auf Reisen zu gehen und mich mit Euch wieder intensiver auszutauschen
!
Viel Spaß beim Stöbern! Bleibt gesund!

Aus einem anderen Blickwinkel…

Was eine gute Freundin im Magazin Crucero über mich geschrieben hat…

Tanja Neumann ist Reiseautorin und als Bloggerin für ihr Genussreise-Magazin auf www.vielweib.de seit vielen Jahren unterwegs. Am Niederrhein zu Hause schwirrt die leidenschaftliche Bloggerin immer wieder zu neuen Reisezielen aus, um Landschaft, Essen und die Menschen vor Ort näher kennenzulernen. Nach Flusskreuzfahrten hat sie vor gut einem halben Jahr die erste Kreuzfahrt auf einem großen Luxusliner im Mittelmeer kennen und lieben gelernt. Seit dem gehören Schiffsreisen zu einer ihrer neuen großen Reiselieben. Folgende Dinge gehen immer mit auf Reisen:

„Mit 50 bin ich nicht die digital Native Generation, dennoch bin ich ehrlicher Weise schon always on. So reist mit mir immer eine Menge digitales Equipment. Praktisch sind daher Aufladestationen, kompakt als Würfel mit einigen USB-Ladevorrichtungen. Beim Schlafen kann ich dann nicht nur meine Akkus aufladen, sondern auch die meiner Kamera, das iPhones nebst Watch und Macbook.

Ja, ich bin ein „Apple-Fangirl“, aber viele Dinge sind auch so unheimlich praktisch. Neu mit auf Reisen gehen die sogenannten AirTags. Ob in der Handtasche, Fotorucksack oder in dem Koffer – überall ist so ein kleiner „Drops“ abgelegt und ich kann wunderbar verfolgen, wo er sich gerade jeweils befindet. Bei meiner letzten Ankunft am Flughafen meldete die Fluggesellschaft meinen Koffer als vermisst. Diese SMS konnte ich getrost ignorieren, da ich via AirTag orten konnte: „Der Koffer ist doch mit mir angekommen und wird bald auf das Kofferband gelegt“.

Auf Ausflügen verzichte ich nie auf einen faltbaren Rucksack. Zu gern kaufe ich spontan Leckereien und kulinarische Besonderheiten ein. Und wer kann bei den schönen Märkten auf Landgängen wie zum Beispiel in der Provence oder in Italien widerstehen? Regionale Köstlichkeiten können bei Bedarf im zusätzlichen „Stauraum“ des Rucksacks wieder an Board des Schiffs transportiert werden. So hat man auch die Hände frei zum Fotografieren, denn ohne Kamera verreise ich nie. Immer mit auf Reisen ist die neue Sony-ZV-E10. Die Vloggingkamera macht überall geniale Fotos, auch wenn man wie ich kein Fotoprofi ist. Für schöne Aufnahmen ist die handliche und leicht bedienbare Kamera schnell zur Hand und die Technik macht mir nicht das Leben schwer. 

Findet hier ein Presse-Clipping und Texte mit interessanten Geschichten und Reiseinspirationen von mir in den Medien.

Themenfokus: Das interessiert meine Leser und mich

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