Wohin als Nächstes? Diese Frage stelle ich mir ständig. Hier sammeln sich meine Antworten, von der Region vor der Haustür bis ans andere Ende der Welt.
Wohin als Nächstes?
Die Frage kommt bei mir direkt nach der Rückkehr einer Reise, wenn der Koffer noch im Flur steht: Wohin als Nächstes? Ich beantworte sie selten mit einer Sehenswürdigkeit. Was mich anzieht, ist etwas anderes. Ein Gespräch in einer Cafébar, ein Moment am Meer, mit dem ich nicht gerechnet habe, ein Licht, das eine Gasse am Abend verwandelt. Solche Momente finde ich in Krefeld wie in Kambodscha. Und ich finde sie häufiger, wenn ich langsam unterwegs bin und Umwege zulasse.
Deshalb liegt hier das Nahe neben dem Fernen. Mal genügt eine Stunde über die Grenze, mal sitze ich einen halben Tag im Flieger. Der Anfang taugt in beiden Fällen. Am Ende läuft es bei mir auf dasselbe hinaus: besondere Menschen kennenlernen, ihre Leidenschaft spüren und Geschichten erfahren, gut essen, ins Gespräch kommen, ein paar Bilder mitbringen, die im Herzen bleiben.
Von der Haustür bis ans andere Ende der Welt
Vor der Haustür beginnt es für mich am Niederrhein und reicht bis an Nord- und Ostsee. Ein Stück weiter wird aus Deutschland Europa, und mit jeder Grenze schmeckt der Kaffee anders. Manchmal zieht es mich weiter hinaus, nach Asien, nach Afrika, auf eine Insel im Indischen Ozean. Ich habe Städte in jeder Größe „gesammelt”, von Metropolen bis zu Fachwerkstädtchen. Wer mehrere Ziele auf einer Reise besuchen möchte, geht an Bord und lässt sich von Hafen zu Hafen tragen.
Wohin zuerst?
Klick dich durch, von der Region über das Land und die Stadt bis zum Schiff. Die Wege sind kürzer, als sie aussehen. Was zählt, passt am Ende in keinen Koffer, und du nimmst es trotzdem mit nach Hause.






