Recap ProjectEck – Geocachingevent in Koblenz

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projecteck_festung2Schon eine stolze Teilnehmerzahl, welches Project-Eck (GC3TECK) aufgerufen hat: Über 5000 Geocacher wollten teilnehmen. Für mich gefühlt waren es viel weniger Menschen, was allerdings auch daran gelegen haben kann, dass es sich etwas verlief. Drei Tage ging das Event. Wir selbst waren ab Samstag Mittag auf der Festung, Samstag Abend am Deutschen Eck und genossen am Sonntag eine Geocaching-Schifffahrt auf dem Rhein. Noch etwas geschwächt von der Weinprobe am Vorabend starteten wir von Kattenes an der Mosel Richtung ProjectEck. Mit Denis im Gepäck sammelten wir auf dem schönen Weg an der Mosel entlang noch hier und da ein Döschen ein. Dies sollte auch unser letztes Tageswerk zum Cachen gewesen sein, denn ich bevorzuge eindeutig das Netzwerken auf solchen Treffen.

5000 Menschen bei einem Event zu koordinieren bedarf einer logistischen Herausforderung – und dies begann schon mit der Parkplatzsuche. Erste P & R Plätze waren restlos ausgebucht. Zugegeben, wir sind eher gen Mittag in der Zielregion angereist, doch das parallel stattfindende Altstadtfest in Koblenz ließ die Parkplatzsituation sicherlich überquellen. Gut, einen „Eingeborenen“ an Bord zu haben. Dank Denis konnten wir einen Privatparkplatz ergattern und sind dann mit dem Taxi weiter angereist. Checkin lief unheimlich schnell – Respekt für alle Helfer und Orgateam! Vom Deutschen Eck aus ging es per Seilbahn hoch zur Festung Ehrenbreitstein. In der Region wurde über die Seilbahn viel diskutiert. Als „Tourist“ kann ich sagen, es war ein Highlight und die Ausblicke sind beeindruckend.

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Auf der Festung angekommen, begegnete man vielen bekannten Gesichtern. Hier und da ein Plausch robbten wir uns langsam vor über das Gelände. Es war erstaunlich „leer“, dafür dass hier über 5000 Menschen anwesend sein sollten. Sehr angenehm und luftig erkundeten wir die Umgebung, träumten mit Blicken in die Ferne und shoppten auch so das ein oder andere Geocachingutensil.

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Es gab auch wieder ein Twittertreffen. Bei vorherigen Events stehts verpasst, war ich froh, hier just in time anzutreffen. Es ist doch immer spannend, Menschen kennenzulernen, die man zuvor „nur“ von Ihrem virtuellen Ich kennt.
Was ich nie verstehen werde: Warum haben so viele nur Bildchen und Avatare als virtuelles Ich, dass eine Erkennung fast ausgeschlossen ist? Da ich dies anders händle, blieb ich nicht unerkannt, wurde angesprochen und konnte endlich den ein oder anderen im „real life“ erleben. Vielen Dank für die netten Gespräche an dieser Stelle ;-)
Die Versorgungslage auf der Festung – sagen wir mal so – hat Verbesserungspotenzial nach oben. Aber ganz ehrlich: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Das Event an sich war absolut top organisiert!

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Am Nachmittag gondelten wir daher wieder Richtung Deutsches Eck und Innenstadt. Sorgten für unser leibliches Wohl und sicherten uns gute (Sitz)Plätze für das Dosenfischer-Konzert. Es wurde und wird viel über die neue CD 12Elfen „und mehr“ geredet. Ehrlich gesagt: Mir egal. Ich oute mich als absoluter Fan von Sandmann’s Stimme und (er möge mir verzeihen) seiner tapsigen Tanzshoweinlagen ;-)
Mir persönlich geht bei der neuen CD die so geliebte Lagerfeueratmosphäre verloren. Schade, allerdings liege ich da wohl weniger „Mainstream“ und etwas Anderes scheint gefragt. Um so mehr gefällt mir von der CD „Jahresendevent“ im „alten Sandmann-Style“. Wobei auch im neuem Stil „Conan der Barbar“ von Aba und Sandmann mir wirklich gut gefällt! Letzteres gab es leider nicht auf dem Livekonzert. Es hat mir trotzdem unheimlich gut gefallen.
Noch schöner wäre es gewesen, wenn die Akustik etwas lauter gewesen wäre. Stand man nicht im Pulk, sondern zwei Meter abseits, hört man eher seine eigene Stimme (ja, ich singe lauthals mit) als die der Dosenfischer.

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Zum krönenden Abschluss des Tages, gab es darüber hinaus ein weiteres Highlight: Ein unheimlich tolles Feuerwerk mit musikalischer Untermalung und historischer Kulisse auf dem Deutschen Eck. Besser geht es nicht! Aber seht selbst, 5 Minuten, die sich lohnen:

Leider löste sich nach diesem Highlight das Event langsam auf. Ich wäre noch genau in der richtigen Stimmung gewesen mit dem ein oder anderem Glas Wein bis in die Nacht zu plaudern. Aber das nächste Event stand quasi schon vor der Türe.

Mit GC3WECK sammelten sich 1000 Geocacher am Rheinufer in Koblenz am nächsten Tag und wollten „früh“ auf drei Schiffe verteilt werden. Geocacher können wohl auch geduldige Herdentiere sein. Während andere schon das Sonnendeck des ersten Schiffs eroberten, warteten andere entspannt und geduldig auf Einschiffung. So gelangen wir auf der „La Paloma“ und verbrachten einen herrlichen Sonnentag auf dem Rhein. Die meisten Fotos der Fahrt habe ich Denis zu verdanken, irgendwie war ich zu sehr in netten Gesprächen vertieft ;-) Die vielen Burgen, die an uns vorbei zogen, hatte man doch fast bei dem netten Miteinander übersehen.

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Allen Helfern und Organisatoren vielen, lieben Dank für das schöne Event! Am späteren Nachmittag mussten wir leider unseren Kurzurlaub beenden und die Heimat ansteuern.

Einen netten Film zum ganzen Event hat das Garmin-Team erstellt:

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