Geocaching Apps

Von Tünnes über den Podcast Freitags auf Wildschweinjagd habe ich von der App Looking4Cache erfahren und gleich mal ausprobiert. Zeit mal einen Blick auf die App-Landschaft fürs Geocaching zu werfen und kurze Eindrücke und Erfahrungsberichte zu schildern.

 

 

Am liebsten nutze ich die klassische Geocaching App von Groundspeak auf dem iPhone. Für knapp 8 € nicht günstig, doch hat sich diese App m.E. inzwischen sehr gut entwickelt und ist ein guter Begleiter für „paperless cachen“ als Zusatz zum Garmin. Nachteil ist, diese App gibt es nicht als iPad Version. Wer vielleicht auf Reisen abends via iPad loggen  möchte, muss dies im Vergrößerungsmodus tun und das iPad „senkrecht“ halten. Loggen via iPhone geht natürlich auch, ist allerdings etwas unhandlich. Zum Fieldnotes schreiben von unterwegs, finde ich die App nach wie vor klasse. Im Ausland, ohne Mobilflat, fallen hier allerdings kosten an.

Geocaching Buddy ist eine Ergänzung zum Lösen von Multis und kostet 8 €. Man kann Wegpunkte einfügen, auch Formeln für einzelne Stationen berechnen. Ein ausführliche Beschreibung findet sich bei Geocaching Franken. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich beim Multi noch auf die herkömmliche Art stehe: Mir sind Stift und Papier lieber.

Bei Where I Gos dagegen nutze ich eine App fast lieber als das Garmin. Letzteres hängt sich bei mir leider bei WIGs auf, wogegen die iPhone App bisher sehr stabil lief. Ich hoffe, dass sich WIGs noch weiter entwickeln, da es für mich eine schöne Art von Multis sind.

iPlunder ist mit 1,60€ günstig für das iPad und iPhone zu haben, doch hat mich die App nicht wirklich überzeugt. Zur Nutzung von iPlunder muss man nicht die ganze Zeit online sein, allerdings ein Premiumaccount bei Groundspeak besitzen, um GPX Dateien laden zu können. Dies funktionierte bei mir leider nur auf „gut Glück“. Auch muss man hier teilweise umständliche Wege via Dropbox in Kauf nehmen, um die GPX Dateien in iPlunder zu integrieren. Kurzum: Die App hat mir nicht wirklich Spaß gemacht und flog schnell wieder von den Geräten.

Looking4Cache gibt es für das iPhone und das iPad, sowohl als Freeversion oder als Pro-Ausgabe für 7 €. Was bietet die App mehr als Andere? Sie bietet für mich eine sinnvolle Ergänzung zur Groundspeak App: Karten und Pocket Queries lassen sich zu Hause laden und unterwegs offline nutzen. Wurde der Cache schon einmal online geladen, können auch noch offline die Bilder betrachtet werden. Loggen funktioniert offline und wird im Onlinemodus „nachgeschoben“. Im Irrlichts Blog gibt es einen ausführlichen Erfahrungsbericht. Mir persönlich gefällt die App sehr!

Als Tool-Kit finden sich folgende Apps auf meinem iPhone:

Ich hoffe, es gab hier noch den ein oder anderen Apptipp für Euch.
Welche Apps nutzt Ihr als Unterstützung beim Cachen?

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9 Kommentare

  1. CacheSense ist auch toll, finde ich zumindest. Vielleicht ist die App ja auch mal einen Blick für dich wert. Auf jeden Fall aber ein guter Beitrag und nicht nur die Standartapps dabei die man überall zu sehen bekommt

  2. Die App iGeoKnife sollte nicht fehlen. Das Hinzufügen der Daten (PQ’s) über iTunes ist zwar ein wenig mühselig, dafür ist die App ein recht mächtiges Tool. Was überaus reizvoll ist, ist dass ich mich aus iGeoKnife direkt in die NAVIGON App zu einem Cache navigieren lassen kann. DAS ist für iOS User mal ziemlich cool ;-)

    • Das kann GeoSphere (inzwischen?) auch problemlos. Der Hauptvorteil von iGeoKnife scheint zu sein, daß man GSAK-Datenbanken direkt importieren kann, wenn ich das richtig verstanden habe.

  3. CachingTesler

    Die App von Opencaching.com könnte man noch aufnehmen. Eigentlich ganz gut, nur leider viel zu wenige Caches.

  4. Unter iOS habe ich früher Geosphere benutzt. Etwas ungewöhnliche Bedienung und seinerzeit noch keine Unterstützung der Groundspeak-API. Aber ansonsten sehr mächtig, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat.

    Unter Android nutze ich zur Zeit NeonGeo zum eigentlichen Cachen und GCC als Lösungshilfe beim Rätseln.

    MfG DasATeam

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