Hotel Heinz im Westerwald: Von Luxus, Wellness und dem Gefühl, daheim zu sein

Hotel Heinz, Höhr-Grenzhausen, Wellness, Wellnesshotel, Viersterne-Superior, Wochenendreise

Wann ist die beste Zeit für einen Wellnessurlaub? Meine Antwort lautet: Immer! Genüßlich räkle ich mich auf der gemütlichen, breiten Liege. Mit halbgeöffneten Augen nehme ich das satte Grün im Garten wahr. Ein paar Sonnenstrahlen kitzeln meine Nase und ich genieße endlich den langsam kommenden Frühling. Ich kuschel mich tiefer in die Liege, schrecke dann ruckartig hoch. Hab ich da etwa gerade geschnarcht?!? Betreten schaue ich leicht zur Seite, hier war man noch in sein Buch vertieft, zur rechten schlief unbeeindruckt ein junger Mann. Erleichtert lehne ich mich wieder entspannt auf meiner Liege zurück und nippe an meinem Tee. Das Hotel Heinz im Westerwald ist so urgemütlich – fast wie zu Haus – dass man schon mal beim Dahindösen vergessen kann, wo man sich befindet.

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Die vielen Ruheoasen im Hotel Heinz laden zum Verweilen ein.

Das Hotel

Das Viersterne-Superior-Hotel blickt auf eine fast 100jährige Geschichte zurück und ist ein Familientraditionshotel. Es gibt 91 Zimmer, wobei mir beim Checkin das Hotel gar nicht so groß vorkommt. Über die Jahre baute die Familie Heinz immer wieder an und um, so dass es teilweise etwas verwinkelt aber alles gut zu finden ist. Bei meiner Abreise fanden Hochzeiten und eine Kommunion “neben” dem Hotelbetrieb statt und ich hatte nie das Gefühl, es ist überfüllt oder es herrscht hektische Betriebsamkeit. Dabei spielte sich bei den aktuellen Temperaturen noch nichts auf den so schön angelegten Terrassen ab.

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Frontansicht des Hotel Heinz

Das Hotel selbst liegt auf einem Hang. Es sind reichlich kostenfreie Parkplätze vorhanden. Überall entdecke ich mit Liebe dekorierte Details und Blumen. Auch für uns Raucher sind Loungemöbel schick platziert und teilweise überdacht.
So lauschig und abgeschieden das Hotel Heinz im Westerwald liegt, so zentral ist es wiederum zu erreichen: Gerade einmal 100 km von Köln, 110 km von Frankfurt und weniger als 16 km von Koblenz entfernt.

Das Ambiente

Liegt das Hotel Heinz abgeschieden eingebettet in der Natur, sollte man nicht erwarten, dass hier der Schick verloren gegangen ist. Modernität und Stil stellt so manches Hippster-Stadt-Hotel in den Schatten. Hell und freundlich ist die Lobby, angesagtes Möbelensemble lädt in gemütlichen Runden zum Verweilen ein. Die Beleuchtungen sind einzigartig. Gedanklich schweife ich ab und checke, was ich davon auch alles gut zu Hause arrangieren könnte. Trotz aller Modernität ist im Hotel Heinz die Gemütlichkeit erhalten geblieben.

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Moderne Lobby mit liebevoll gestalteten Details

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Überall entdecke ich einzigartige Lampen – könnte ich mir auch gut für zu Hause vorstellen

Freundlich werde ich empfangen und mit echter Herzlichkeit eingecheckt. Kennt Ihr das, wenn Ihr spürt, man ist nicht nur freundlich, weil man im Service arbeitet, sondern, weil man seinen Beruf als Berufung versteht? Das habe ich im gesamten Hotel Heinz immer wieder gespürt, egal wo ich mich gerade aufgehalten habe und wer mir gerade entgegen gekommen ist. Ein freundlicher Gruß oder kurzen Smalltalk gab es immer. Im Heinz spürt man die gelebte Gastfreundschaft durch das gesamte Team – man fühlt sich als besonderer Gast des Hauses!
Auf dem Weg zu meinem Hotelzimmer begegnen mir jung und alt, Pärchen, Singles, Freundinnen und Familien. Das Publikum ist bunt gemischt. Das Konzept kommt an.

Die Zimmer

Im Heinz gibt es Hotelzimmer für jeden Geschmack und Geldbeutel. Arrangements und Preise entnehmt Ihr am besten der Website. Ich habe für mein Wochenende das Themenzimmer “Weißes Gold”. Beim Eintreten sehe ich eine umwerfende Lampe, in die ich mich gleich verliebt habe. Passend zum Thema Wellness strahlt sie nicht nur warmes Licht, sondern auch für mich Geborgenheit aus. Neben dem großen Bett mit zahlreichen Kissen befindet sich eingefasst in einer Fliesensäule eine Badewanne. Damit wäre jetzt schon mal klar, wo ich nach dem Abendessen zu finden bin.

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Das Themenzimmer “Weißes Gold” spielt harmonisch mit Erdtönen

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Das Badezimmer ist der groß und modern

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Ebenfalls im Themenzimmer enthalten: Balkon, Sitzecke und Schreibtisch

Das Bad ist sehr großzügig geschnitten, modern und lädt zum Verweilen ein. Gegenüber dem Bett steht ein großes Ecksofa und wer bei all der gemütlichen Einrichtung doch etwas arbeiten will, kann am Schreibtisch Platz nehmen. Ich trete auf den Balkon und lasse das Zimmer auf mich wirken. Hier gefällt es mir sehr gut!

Kulinarischer Genuss

Im Heinz gibt es verschiedene Restaurantbereiche: Stilvoll und elegant eingerichtet, wahlweise modern oder wohlig rustikal. Neben der Bar finde ich die Poolbar sehr gelungen. Im Bademantel seinen Tee zu trinken oder zwischen den Saunagängen etwas zu speisen ist so herrlich ungezwungen und angenehm. Wer Lust hat, kann sogar hier auch sein 4-Gänge-Menü der Halbpension einnehmen.
Ich kehre an meinem ersten Abend ins à la carte-Restaurant Rudolfs ein. Namensgeber ist kein anderer als der Gründer Rudolf Heinz, der vor mehr als 100 Jahren als Architekt dieses Haus erbauen ließ. Die Karte verspricht regionale Produkte mit Tradition in neuer Wandlung.

Chefkoch Armin Maile-Luxen und sein Team verstehen ihr Handwerk. Die VorspeiseCarpaccio von gekräutertem Lammfilet an Couscous-Salat mit Schafskäse ist hauchzart, wie es sein sollte. Das Dressing zitronig-nussig mit einem erfrischendem Abgang. Ein Hauch Knoblauch rundet das Vorgericht ab, ohne zu dominant zu sein. Als Niederrheinerin muss ich mich bei der Hauptspeise bekehren lassen, dass es auch in Rheinland-Pfalz sehr guten Spargel gibt. Er stammt von der einzig bewohnten Binneninsel auf dem Rhein: Niederwerth. Viel angebaut werden kann auf der 3,03 km² Insel nicht und dortige Spargelbauern betreiben den Anbau als Hobby, so exklusiver ist das Gemüse vor mir auf dem Teller. Das argentinisches Rinderfiletsteak ist auf dem Punkt gegart und mit heimischen Westerwaldkräutern aus dem eigenen Garten perfekt im Geschmack. Die Erdbeeren mit Eis schmecken zum Nachtisch wunderbar.

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Carpaccio von gekräutertem Lammfilet an Couscous-Salat mit Schafskäse

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Argentinisches Rinderfiletsteak mit leicht bissfestem Spargel von der Rheininsel Niederwerth

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Erdbeeren mit selbst gemachtem Eis

Frühstück für einen fabelhaften Start in den (Wellness)Tag

Woher kommt es eigentlich, dass man nach dem Schwimmen einen knurrenden Magen hat? Bevor ich die Keramikwelt von Höhr-Grenzhausen erkunden möchte, war ich ausgiebig schwimmen und genieße jetzt die große Auswahl am Frühstücksbuffet. Die lose Blätterteeauswahl begeistert mich als Teeliebhaberin. Kaffeetrinker kommen aber auch auf ihre Kosten. Wer morgens herzhaft unterwegs ist, findet eine große Auswahl an Speisen inkl. Livecooking. Ich bevorzuge morgens eher süß, teste die hausgemachten Marmeladen und fein geschnittenes Obst. Ein Croissant zum Abschluss als i-Tüpfelchen krönt mein Frühstückserlebnis.

Wellness und Entspannung

Frühaufstehen und ich, das sind zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein können. Ich liege am Sonntag in meinem weiß-goldenem Zimmer auf den Matratzen, die sich so göttlich angenehm an meinem Körper schmiegen, dass ich am liebsten noch liegen bleiben möchte. Unerbittlich klingelt der Wecker ein zweites Mal. Reisebloggerleben kann auch anstrengend sein. Möchte man Sauna und Schwimmbad ohne Menschen erwischen, so muss man Opfer bringen. In meinem Fall trenne ich mich ungern von meinem Bett, schlüpfe in den Bademantel und fahre mit dem Aufzug zwei Etagen tiefer. Der Tee steht schon bereit. So viel Zeit muss sein, denke ich, halte inne und genieße das erste Heißgetränk des Tages.

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Im Wellnessbereich stehen überall kostenfreie Tee- und Getränkestationen

Alleine bin ich nun nicht mehr, aber für ein paar Fotos reicht es auf jeden Fall noch. Am Pool lasse ich schließlich die Hüllen fallen und genieße nach der Dusche ein paar Runden im Bad.

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Auf einer Tafel steht das heutige Sportprogramm beschrieben. Yoga, Wassergymnastik, Bauch-Beine-Po-Training, Entspannungstechniken, Meditation und mehr sind angekündigt. Ich lese pflichtbewusst, belasse es dann aber mit meiner Schwimmrunde bei der sportlichen Aktivität. Alle Aktivitäten sind für Hotelgäste bereits inbegriffen. Ich entspanne noch ein wenig auf den vorzüglich breiten Liegen, bevor meine erste Anwendung startet.

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Zu meiner “Hot Stone Basalt Massage” nimmt Gabi mich mit einem Lächeln im Empfang. Die Liege wird für mich eingestellt, ich erhalte ein Kissen zur entspannteren Lage unter meine Beine und wie ein Baby begebe ich mich in Gabis Hände und lasse mich verwöhnen. Auf dem Rücken liegend erhalte ich einen wohlig-warmen Stein auf meinen Bauchnabel. Das wäre quasi die Heizung des Körpers, teilt Gabi mir mit und ich spüre zeitgleich, wie sich tatsächlich die Wärme über meinen ganzen Körper angenehm ausbreitet.
Ich schließe die Augen und spüre, wie weiche Hände mich mit Öl und leichter Massage verwöhnen. Immer wieder kommen die geschmeidig-warmen Basaltsteine zum Einsatz. Im Einklang der Massage und Bewegungen spüre ich, wie jede Spannung aus meinem Körper entschwindet.

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Ganz benommen und ein Stück in einer anderen Welt verlasse ich 90 Minuten später Gabi – auch hier trenne ich mich ungern. Durchwärmt, erfrischt und entspannt genieße ich einen weiteren Tee im Ruheraum, lasse die Anwendung noch nachwirken.
Früchteaufguss, Bieraufguss… – selbst bei den Saunen geht das Hotel Heinz nicht normale Wege. Ich starte mit Caldarum. Wie das Laconium ein milder Einstieg zum Saunabaden. Mit 40 bis 48 Grad ist es angenehm warm und bringt meinen massierten Körper prima auf Touren. Dazu gibt es noch Infrarot-Sauna, zwei finnische Saunen, Dampfbad, Aromabad und ein türkisches Hamam. Obwohl es ein verregneter Sonntag ist, ist die Saunalandschaft nicht überfüllt. Es verläuft sich alles wunderbar. Ich finde Ruhe und Entspannung.

Gegen Mittag genieße ich eine weitere Behandlung. Eine Aroma-Gesichtsmassage bringt mich dann letztlich in den absoluten Wohlfühlhimmel. Wird nach einer Grundbehandlung ein Gerät mit einem Kräuterstempelkissen zur Massage genutzt, bin ich ganz glücklich, dass uns dieses Gerät während der Massage verlässt. Aus unerfindlichen Gründen wärmt es sich nicht auf, so dass ich zu einer weiteren Handmassage komme – das ist doch irgendwie immer besser, oder? Synchron spüre ich, wie meine Stirnfalten massiert werden und sich automatisch glätten. Fühle, wie die innere Ruhe sich in mir breit macht und als letztlich ganz weiche Hände meine Ohrläppchen massieren, ist es um mich geschehen. Wie angenehm kann so eine Massage sein? Herrlich!!!
Bis auf Samstags kann das Wellness und Spaangebot im Hotel Heinz auch als Day Spa für Nicht-Hotelgäste genutzt und gebucht werden. Möchtet Ihr an Eurem Abreisetag den Wellnessbereich ausgiebig genießen und das Zimmer noch behalten, so ist dies auf Nachfrage möglich. Ein weiterer Tipp: Stöbert vor Eurer Anreise durch das umfangreiche Spaangebot und bucht vorher Eure Wunschanwendungen. Ebenso lohnt ein Blick in die Arrangements. Hier sind durchaus Kombipakete zu sehr attraktiven Preisen zu bekommen.

Der Wohlfühlfaktor

Wo fange ich an, wo höre ich auf? Der Wohlfühlfaktor beginnt für mich schon bei der Anreise. Keinen Parkplatz suchen zu müssen, ist für mich schon ein stressfreies Ankommen. Bei dem herzlichen Service fühle ich mich gleich als gern gesehener Gast. Das Ambiente des Hauses und der Zimmer ist ansprechend, wie man zu Hause wohnt oder gern wohnen würde. Das Essen ist mit regionaler Küche echt lecker und birgt so manche Raffinesse.
Spa- und Wellnessbereich sind mit dem Aufzug im Bademantel zu erreichen. Dass ich nicht in diesem Aufzug durch das ganze Haus laufen muss, ist sehr angenehm. Das Anwesen ist großzügig, aber nicht überlaufen – vor allem: Frei von Hektik. An jeder Ecke laden Plätze zum Verweilen ein. Harmonisch im Gesamten auf einander abgestimmt, sind es doch wieder ganz individuelle Ruheinseln. Von der Hängematte im Wald, Sitzmöglichkeiten in den Gärten und Terrassen bis hin zur Lobby und Strandkörben vor dem hinteren Hoteleingang. Und überall entdecke ich Blumen und liebevoll gestaltete Dekos im Detail.
Ob bei ausgefallenen Essenswünschen oder Kissenauswahl oder was auch immer: Das gesamte Team im Heinz versucht, alles möglich zu machen, dass man hier wunderschöne Urlaubstage verbringen kann. Ich beispielsweise bin leidenschaftliche Teetrinkerin. Beim Frühstück habe ich eine Vielzahl ausgesuchter, guter Tees entdeckt, leider zum Nachmittag für eine Teatime jedoch nicht. Im Westerwald scheint es mehr Kaffeetrinker zu geben. Auf meine Nachfrage, ob man eine Teezeit anbieten würde, gab es zwar ein nein und umgehend mit einem Lächeln die zusätzliche Antwort, dass man uns aber gern eine Teezeit bereiten würde. So suchten wir aus den losen Tee einen köstlichen Earl Grey und erhielten prompt alles weitere dazu serviert. Das Hotel Heinz ist auf ganzer Linie Wunscherfüller!

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Spontane Teatime in der Hotellobby mit Ausblick ins Grüne des Westerwaldes

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Nicht entgehen lassen: Die Patisserie des Hotels ist ein Hammer!

Die Besonderheiten

Das Vier-Sterne-Superior Hotel Heinz ist mehrfach von renommierten Wellnessmagazinen ausgezeichnet. Und das zu recht! Das Programm bietet neben klassischen Spa-, Wellness- und Beautyangeboten auch Fitness, Reha und Medical-Programm an. Es gibt über 150 verschiedene Anwendungen. Mehr als 30 feste Mitarbeiter arbeiten im Heinz WellSpa. Über 2.500 qm Erholungsfläche bietet das Hotel, was nicht oft in dieser Form zu finden ist.
Insgesamt kümmern sich fast 260 Mitarbeiter um das Wohl ihrer Gäste. Selten habe ich in Deutschland so viel Servicepersonal erleben dürfen.
Das Hotel hat ganzjährig auf, bis auf eine Ausnahme: Vom 22. bis 24.12. bleibt das 4 Sterne Haus geschlossen – wenn auch nicht leer. Denn dann findet in dem Familienbetrieb mit langer Tradition die Weihnachtsfeier mit allen Mitarbeitern statt.

Was kann man unternehmen?

Ganz ehrlich? Wenn man möchte, kann man gar nichts unternehmen. Nichts unternehmen und sich nur im Hotel Heinz verwöhnen lassen. Bei den so wunderbar bequemen Betten, dem erholsamen Spa- und Wellnessbereich wäre ich sogar fast in Versuchung gewesen… Allerdings, wenn man in Höhr-Grenzhausen ist, sollte man auf jeden Fall auch Keramik erleben. Höhr-Grenzhausen ist quasi der Nabel der Keramikwelt. Bei meinem nächsten Besuch habe ich mir fest einen Töpferkurs im Töpfermuseum vorgenommen. Spannend ist zudem auf jeden Fall ein Besuch einer Traditionshandwerksfirma mit echtem salzgebranntem Steingut. Nicht fehlen sollte ein Besuch bei den Keramikkünstlern.

Schon einmal vom Wellnesstrend Waldbaden gehört? Bei meinem Besuch war es zu kalt und nass, doch sah ich im Wald um das Hotel Heinz wirklich Hängematten aus dem Laub hervor blitzen. Tatsächlich! Wie beim Sonnenbaden kann man sich hier in einer Hängematte verlustieren und den Wald in seiner Gänze genießen.
Wer Wandern oder Spaziergänge mag, kann direkt vom Hotel seine Route starten. Wälder, Lichtungen und schöne Wanderwege beginnen direkt vor dem Hotel. Bei Interesse gibt es geführte, kostenfreie Wanderrouten. Eigene Fahrräder können gesondert abgestellt werden und Räder mit Helmen im Hotel ausgeliehen werden.
Der Rhein ist mit dem Deutschen Eck in Koblenz 15 km entfernt und wer etwas Schlösserflair erkunden mag, findet in wenigen Kilometern beispielsweise Schloss Engers. Ausflugsziele gibt es rund um Hotel Heinz zahlreiche.

Die Kontaktdaten

Hotel Heinz
Bergstraße 77
56203 Höhr-Grenzhausen
www.hotel-heinz.de
Tel.: 026249430-0
info@hotel-heinz.de

Offenlegung: Ich wurde vom Kannenbäckerland-Touristik-Service und vom Hotel Heinz in Höhr-Grenzhausen zu einem Wochenende im Westerwald eingeladen. Herzlichen Dank dafür. Meine Meinung im Blogbericht bleibt davon unbeeinflusst. Für den Post wurde ich nicht bezahlt.
Es war eine phantastische Zeit – allen Beteiligten lieben Dank dafür!

 

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6 Kommentare

  1. Das liest sich ja wirklich fantastisch!
    Wir waren am Wochenende im Wachtelhof in Rotenburg/Wümme, das wäre sicher auch mal was für Dich (vor allem, falls es Dir gelingt, es Dir sponsern zu lassen ;-))

  2. Ich hatte dir ja schon erzählt, das mir vom Hotel Heinz schon mehrere Freunde vorgeschwärmt haben. Mit diesem Bericht und den schönen Bildern hast du mich endgültig gefangen. Da möchte ich auch einmal hin. Unbedingt!
    Liebe Grüße, Heike

  3. WOW, das ist ja mal ein außergewöhnlich schönes Hotel. Ich bin ja auch in vielen, aber das sieht fantastisch aus!

    Danke für die tollen Eindrücke, die Du nicht nur erlebt, sondern auch mit uns teilst – und die tollen Bilder, dank derer ich meinen eigenen Eindruck bekomme :)))

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