Kurzurlaub im malerischen Weinort Iphofen: Sehen, staunen und genießen!

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(enthält Werbung) Iphofen begeistert mich von der ersten Minute, als ich durch die Altstadt fahre. Irgendetwas ist anders als sonst. Ich kann es nicht sofort ausmachen, was die malerische Stadt so schön und besonders macht. Als ich durch die Gassen flaniere, fällt es mir auf:

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Iphofen ist ein Ort zum Verlieben!

Iphofen: Ein Stadtbild zum Verlieben

Iphofen kombiniert auf einzigartige Weise Tradition und Moderne. Neuzeitliche Gebäude wechseln sich mit geschichtsträchtigen Gebäuden harmonisch ab, so dass neue Häuser auf den ersten Blick nicht auffallen. Fassaden in gelb, rosa und grün säumen pittoresk die Straßen und Gassen. Hier und da stehen Fachwerkhäuser. Glasfassaden lockern das Bild auf, ohne als zu avantgardistisch das Altstadtbild zu stören. Moderne Bauten schmiegen sich an ihre jahrhundertealten Schwestern, ohne hervorzustechen. Zwischen Kirche und Marktplatz entdecke ich eine große Hinweistafel. Aber Iphofen wäre nicht Iphofen, wenn es wirklich nur eine Hinweistafel wäre. Als ich näher komme, sehe ich einen interaktiven Touch-Screen, der mir hilft, mich im Ort und der Umgebung zurechtzufinden.

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Modernität tritt Historie: Altstadtführer mit interaktivem Touchscreen

Fachwerkhäuser säumen die malerischen Gassen

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In Iphofen kann man wunderbar Shopping und Sightseeing verbinden

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Moderne Architektur lebt harmonisch neben alten Gebäuden

Überall entdecke ich schöne bequeme Bänke zum Verweilen – und auch sie sind so stylisch umgesetzt, dass es zum Stadtbild passt und so manche hippe Großstadt neidisch werden würde.
Um den Marktplatz und den in Franken so oft typischen Marktbrunnen ranken viele Cafés und Restaurants. Geschäfte, bei denen ich mich nie im Zaum halten kann und sich oft nur in großen Städten ansiedeln, wechseln sich in Iphofen ab. Ein wenig traurig blicke ich durch das Schaufenster des bereits geschlossenen Ladens mit schicken Taschen, entdecke ein Geschäft für maßgeschneiderte Schuhe und drücke mir die Nase an dem so ansehnlichen Laden Duft & Sinne platt. Welch ein Glück, dass morgen Samstag ist und ich Zeit für einen Einkaufsbummel habe.

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In Iphofen lohnt ein Bummel durch jede Gasse

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Die Stadtmauer und viele Tore Iphofens sind erhalten geblieben

Tore, Türen und Wehranlagen

Iphofen ist nicht nur wegen seiner schönen Geschäfte ein Anziehungspunkt. Überregional bekannt wurde die unterfränkischen Stadt im Landkreis Kitzingen durch den Weinanbau. Mit den malerischen und viel erhaltenen mittelalterlichen und barocken Altstadtbauten lockt sie zu Tagesausflügen und Wochenend-Entspannungsreisen – zu Recht! Begeistert spaziere ich ein Stück entlang der Stadtmauer und bin verzückt von den alten Stadttoren. Die alte Wehranlage ist bis heute komplett erhalten geblieben und wie ich finde so liebevoll restauriert, dass man meinen könnte, ich stolpere in eine andere Zeit. Besonders die Tore und Türme sowie die historischen Fachwerkhäuser um die gotische Stadtpfarrkirche St. Veit strahlen einen reizvollen Charme aus.

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Durchgang zum Rödelseer Tor

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Das Rödelseer Tor ist Wahrzeichen von Iphofen und ein echter Hingucker

Das Rödelseer Tor an der Nordseite von Iphofen stammt aus dem Mittelalter. Es ist das älteste von drei der noch erhaltenen Stadttore. Um 1460 erbaut glänzt es heute wieder mit seinem hohlziegelbedachten Turm und ist zum Wahrzeichen von Iphofen geworden. Ich parke mein Auto in der Straße etwas unterhalb und schaue mir das Tor genauer an. Es lohnt allein schon ein Rundgang entlang der Tore mit spannenden Geschichten.

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Wer hier wohl alles schon durchflaniert ist?

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Die Fassen sind oft mit Heiligen geschmückt

Viele Denkmäler im Ortskern

Aber nicht nur die Stadttore locken zu einer Reise in der Vergangenheit, im Ortskern von Iphofen gibt es viele einzelne Denkmäler zu entdecken. Schaut vor allem auch bei Eurem Bummel immer wieder nach oben. Fast jedes Haus ziert eine (Marien)statue – eine schöne als die Andere. Die Wege sind kurz. Alles liegt dicht beieinander. Am Rathaus entdecke ich neben der doppelläufigen Treppe ein pompöses Wappen. Wie in Volkach befinden sich auch in Iphofen links und rechts der Treppe zwei Schandhäuslein oder „Hundslöchli“. Statt an den Pranger gestellt zu werden, wurde man bei kleinen Vergehen in diese Kammern eingesperrt.  Angenehm muss das dennoch nicht gewesen sein. Man sagt, die Bevölkerung kam gern zur Belustigung vorbei.

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Das Wappen am Rathaus

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Der Marienbrunnen in Iphofen ist ein zentraler Begegnungspunkt über Jahrhunderte hinweg

Kein Ort in Franken ohne Brunnen? So kommt es mir fast vor. Und ich genieße eine kleine Pause am Marienbrunnen vor dem Rathaus. Das Wasser plätschert beruhigend, Maria glänzt mit goldener Krone und lächelt. Heute wie damals ist sie Anziehungspunkt und ein Plätzchen für Ratsch und Tratsch. Ich ziehe durch die Gassen und finde noch viele unscheinbare Zeitzeugen, die beim zweiten Blick ihr Juwel erkennen lassen.

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Eine Maria ist schöner als die andere

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Bei einem Bummel nicht vergessen, nach oben zu schauen

Geschichtsscheune im malerischen Weinort

Heimatmuseen gibt es viele. Bisher überzeugen sie mich selten, kann ich mich als Ortsfremde selten mit den dargebotenen Ausstellungsstücken identifizieren. Oft gibt es viel zu lesen und die Exponate sind sporadisch interessant aufbereitet. Das Heimatmuseum in Iphofen ist auch hier anders und entflammt sofort meine Begeisterung. Ein Besuch ist kostenfrei und sicher etwas für Kinder.

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Auf jeden Fall sollte man die Geschichtsscheune in Iphofen besuchen

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Interaktive Geschichte zum Anfassen bietet diese Show in der Geschichtsscheune

In der Geschichtsscheune erlebt Ihr Iphofens Werdegang live und interaktiv mit. Neben Ausstellungsstücken nehmen „Frau Eiche und Herr Rebstock“ den Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die Stadtgeschichte. Das sprechende Stadtmodell, welches mir mit Film und Audio in verschiedenen Episoden die Historie näher bringt, macht Spaß. Anfassen ist in der Scheune ausdrücklich erlaubt. Am besten startet Ihr hier Euren Rundgang durch Iphofen, wenn Ihr an keiner Stadtführung teilnehmt. Zum einen ist die alte Scheune zentral gelegen, zum anderen bekommt man für den Stadtspaziergang Wissenswertes mit auf den Weg.

 

Schaurig faszinierend: Das Beinhaus von Iphofen

Gegenüber der Geschichtsscheune liegt die Michaelskapelle und Touristeninformation, beide zusammen halten ein besonderes Erlebnis für Euch bereit!
Die gotische Michaelskapelle ist der älteste noch erhaltene Sakralbau Iphofens. Als sich früher hier noch ein Friedhof befand, diente dieses Kirchenhaus als Grabkapelle. In der Kapelle sind sogar noch Reste von Malereien aus der Erbauungszeit aus dem Jahr 1380 erhalten. In der Dämmerung laufe ich zu der Kapelle. Über der alten Eingangstüre entdecke ich einen Totenschädel. Ein leichter Schauer läuft mir über den Rücken. Vielleicht hätte ich dieses „Ausflugsziel“ auf den helllichten Tag verlegen sollen? Die Türe lässt sich nicht öffnen. Neugierig schaue ich durch das kleine, auf Augenhöhe angebrachte Guckloch.

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Wagnis oder Warnung? Was bedeutet der Totenkopf über der Michaeliskapelle?

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Eingangstüre und Guckloch der Michaeliskapelle

Mit einer Prise Gänsehaut im Nacken entdecke ich, dass die Michaelskapelle inzwischen ein Beinhaus ist – das einzig erhaltene Beinhaus in Unterfranken. Dort aufgeschichtete Gebeine stammen aus spätmittelalterlicher Zeit. Ich sehe Unmengen an Schädeln und Menschenknochen, alle säuberlich aufgestapelt. Später erfahre ich in der Touristeninformation, dass für den mittelalterlichen Kirchhof im Laufe der Zeit der Friedhof zu klein wurde. Die Errichtung eines Beinhauses für die alten Grabinhalte wurde unerlässlich. Das Beinhaus darf heute nicht betreten werden. Und auch hier schafft Iphofen ein besonderes Erlebnis: Mit einer VR (Virtual Reality) Brille reise ich in der Touristeninformation exklusiv noch einmal in die Michaelskapelle. Aufregend ist das Erlebnis, fast so, als ob man sich wirklich im Beinhaus umher bewegt. Zusätzlich entdecke ich noch die alten Türme und Wehranlagen von Iphofen mit dieser Methode und neue fesselnde Eindrücke. Während andere touristische Orte noch überlegen, wie die virtuelle Realität den Tourismus verändern könnte, wird das schon in Iphofen gelebt!

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Mit der VR Brille Iphofen interaktiv entdecken

Die Welt der Künste als Repliken unter einem Dach

Von außen sieht der Bau modern aus. Ich kann kaum glauben, dass die riesigen Quadersteine von der Mauer des einstigen Schlosses Schwanberg stammen. Das wurde während des Bauernaufstandes im Jahr 1525 zerstört. Heute beherbergt das Haus das Knauf Museum mit seiner Reliefsammlung der großen Kulturepochen. Das Gipswerk Knauf gehört seit 1936 zu Iphofen. Die Holding und das Familienunternehmen ist nicht nur zentraler Arbeitgeber der Region, sondern bringt sich aktiv in den Weinort mit Kultur ein. In der Dauerausstellung des Knauf Museums paaren sich historische Bausubstanz mit moderner Architektur. Hauptthema der Dauerausstellung sind Kunstwerke der ganzen Welt: Meisterwerke des alten Ägypten, Mesopotamiens und Persiens, weltberühmte Werke griechischer und römischer Kunst oder auch des alten Indien sind in Abformungen ausgestellt. Ausgestellt sind „nur“ Repliken, aber um diese im Original zu sehen, müsste man einmal um die ganze Welt reisen. Knauf bringt über 200 ausgesuchte Kunst-Highlights unter einem Dach in Iphofen zusammen. Ich hatte mir eine Kunstreise in einem „Duplikaten“-Museum als unspannend vorgestellt, vergesse bei meinem Besuch aber die Zeit und war restlos begeistert!

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Das Gebäude des Knauf Museums stammt ursprünglich aus den Steinen des Schloss Schwanenberg

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Überall ranken bunte Blumen in Iphofen

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Am Stadtsee stehen Kunstobjekte von Studenten zur Bocksbeutelflasche

terroir f in Iphofen

Iphofen liegt am Fuße des Schwanbergs im Steigerwald. Wer nicht nur den Altstadtkern des Weinortes erleben möchte, findet rund um Iphofen zahlreiche Rad-, Spazier- und Wanderwege. Wer mich kennt, weiß, dass ich gemütlicher unterwegs bin und so cruise ich mit dem Cabrio durch schöne umliegende Landschaften und Weinberge. Inzwischen bin ich Fan des Fränkischen Weinlandes geworden und mich reizt ein Besuch des hiesigen terroir f.

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Iphofen liegt am Fuße des Schwanenbergs

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Auf in die Weinberge…

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… nur den terroir f in Iphofen konnte ich nicht finden…

Mit dem Projekt „terroir f“ wurden zwölf magische Orte des Fränkischen Weinlandes ausgewählt, die Besucher an außergewöhnliche Orte der Region führen und gleichzeitig Besonderheiten der jeweiligen Weinregion mit seiner Landschaft vermitteln. Jeder terroir-f-Punkt hat einen thematischen Schwerpunkt und beschreibt wie ein Puzzleteil inhaltlich die gesamte Weinregion.

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Orte zum Verweilen finden sich auch zahlreich im Weinberg

Ich fahre vorbei an unterschiedlichen Rebsorten. Vor mir erblicke ich die Premiumlage Iphöfer Julius-Echter-Berg und sehe von weitem die Fahne des terroir f im Wind wehen. Ich halte mich grob an die Richtung, doch jedes Mal, wenn ich denke, dass sei der richtige Weg, biegt die Straße wieder nach unten zum Fuße des Schwanbergs ab oder bringt mich komplett in entgegengesetzte Richtung. Ein Weinbauer beäugt seine Reben und prüft, wann er mit der Ernte beginnen kann, als ich anhalte und nach dem Weg frage. Aber trotz seiner Hilfe: Ich habe mich hoffnungslos verfahren. Aus dem Ziel, relativ weit oben zu parken und den Rest zum terroir f zu laufen, wurde nichts. Meine Fahrt durch die Weinberge war schön, aber der magische Ort blieb mir verborgen. Dabei wurde die Aus- und Fernsicht von diesem Punkt sogar ausgezeichnet.
Ich entschließe mich für einen Abbruch meiner Tour, die auch ohne Aussichtspunkt für mich wunderschön war. Inzwischen hatte ich Iphofen im Tal gut im Blick aber – ich gestehe – den Rückweg wusste ich auch nicht mehr. Aber sind Umwege nicht die schönsten Wege?

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Blick auf Iphofen

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Bald sind die Trauben erntereif

Wein und Genuss

Nach meiner Weinbergtour ist mir nach einer guten Tasse Tee. Neben tollen Cafés am Markt befindet sich in der Altstadt ein ausgefallenes Kleinod, welches ich vor meiner Reise schon auf Instagram entdeckt und fest auf meinen Reiseplan gesetzt hatte:

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Café und Blumenladen unter einem Dach

Das Holzheimer Blumencafé

Ich parke beim Weingut Hans Wirsching und kaufe neben köstlichem Wein unbedingt für meine Sammlung zu Hause einen WIRGIN ein. Den Tipp gab man mir am Abend zuvor. Der Gin zeichnet sich besonders durch sein zartes Wacholderaroma aus und wurde aus weißen Iphöfer Trauben hergestellt. Als Botanical Gin ist er mit Lavendel, Orangenblüten, Ingwer, Pfeffer und Honig versetzt. Inzwischen habe ich ihn zu Hause probiert und bedaure, dass ich nur eine Flasche mitgenommen habe.

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Mein Tipp: Ausreichend Wein und Gin für zu Hause einkaufen!

Gegenüber von Wirsching liegt das Blumencafé. Bereits von außen lachen mich bunte Blumen und hübsche Dekoartikel für Haus und Garten an. Wer nicht wie ich bereits phantastisch im Hotel gefrühstückt hat, kann sich dafür im Café einen der begehrten Plätze sichern. Der Kaffee tröpfelt mit wohligem Duft durch die Siebträgermaschine, als ich vom Garten des Blumencafés den Laden betrete. Zusätzlich gibt es eine interessante Auswahl an Tees, dass ich gleich beides ordere und mir im Laden ein gemütliches Plätzchen suche. Hier kann man herrlich Shopping und gemütliches Verweilen kombinieren!

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Blumencafé: Von außen und innen gemütlich

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Zwischen Blumen und schönen Dekoartikel Platz nehmen

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Im Blumencafé kann man guten Kaffee und Tee genießen

Iphofens Vinothek

Iphofen gehört zu den 100 besten Genussorten Bayerns! Einer dieser Orte innerhalb der Altstadt ist auf jeden Fall die Vinothek von Svenja und Pascal Bassing. Als gelernte Hotelfachfrau ist sie mit ihrem Mann und gelerntem Koch Gastgeberin. Die Vinothek war ursprünglich ein Traufhaus mit tonnengewölbtem Keller, das vom Messner der Stadtkirche St. Veit bewohnt wurde. Heute ist das Haus auf 600 Quadratmeter ausgebaut und beherbergt eine Galerie, Seminarräume mit original erhaltener Stuckdecke und Platz für viel Gastlichkeit.

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Modern, gemütlich eingerichtet ist die Vinothek in Iphofen in alten Gemäuern

Draußen genieße ich einen Kaffee an urigen, zu Tischen umfunktionierten Weinfässern. Als es zu frisch wird, wechseln wir in die Gaststube, die – wie so oft in Iphofen – Moderne und Tradition perfekt harmonisch kombiniert. An historischen alten Mauern leuchten kunstvoll in Szene gesetzt heimische Weine. Auf der Karte der Vinothek wird ein Querschnitt der Weine aus den Iphöfer Weinlagen und Weingütern geboten. Die Karte bietet vor allem regionale und traditionelle Gerichte an, wartet aber auch mit extravaganten und angesagten Gaumenfreuden auf. Ich bestelle mir eine gute Mischung: Starte mit einem gegrillten, mediterranen Tintenfisch und genieße als Hauptspeise eine zünftig, leckere Fränkische Brotzeit. Bester Wein aus Iphofen runden den genussvollen Abend ab!

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Mediterraner Tintenfisch wähle ich als Vorspeise

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Ein „Musthave“ für mich bei jeder Reise nach Franken: Die Fränkische Brotzeit!

99er Kulinarium

Lukas Rönninger unterstützt in seinem Restaurant 99er Kulinarium slowfood und arbeitet viel mit regionalen Anbietern zusammen. „Authentisch Fränkisch“ ist sein Motto und somit entscheide ich mich als mutige Rheinländerin für mein erstes Fränkisches Schäufele – ohne zu wissen, was das wirklich ist. Die einen werden sagen: Bildungslücke! Als mir nach der leckeren Kürbissuppe mit Kernöl der Hauptgang gereicht wird, denke ich mir das auch. So opulent hatte ich mein Abendessen nicht erwartet. Das Schäufele mit Klößen mit Dunkelbiersoße und Krautsalat schmeckt sehr gut, allerdings sollte man ausreichend Hunger haben.
Da ich heute den Wagen direkt beim Hotel habe stehen lassen, probiere ich Weinempfehlungen des Hauses aus und laufe danach beschwingt zum Hotel.

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Das Fränkische Schäufele – wobei die Verniedlichung der opulenten Mahlzeit mir noch nicht erschließt…

Übernachtungstipp in Iphofen: Bio-Wein-Hotel-Bausewein

Am Rande der Altstadt von Iphofen, direkt an der historischen Stadtmauer, liegt das Bio-Wein-Hotel-Bausewein. Für eine stressfreie Anreise gibt es wenige Meter vom Hotel entfernt einen Parkplatz. Das Haus bietet 10 Zimmer an. Das Bett ist bequem, die Zimmer sind geräumig. Neben freiem WLAN gibt es Steckdosen – für mich nicht ganz ausreichend, aber ich reise auch immer mit viel Equipment an, welches abends alles geladen werden will.
Ein Wohnzimmerfeeling verschafft der Aufenthaltsraum im ersten Stock. Hier kann man sich an Getränken und Bioweinen gegen Unterschrift und Abrechnung am nächsten Tag bedienen. Daran angrenzend gibt es einen gemütlichen Balkon, an dem ich jeden Morgen den Tag mit ein paar Minuten Ruhe für mich den Tag begonnen habe.
Das Frühstück ist reichhaltig und es gibt leckere, hausgemachte Marmeladen. Die Brötchen sind selbst gebacken und vorzügliche Bio-Produkte bereiten einen wunderschönen Start in den Tag.

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Das Kirchburgmuseum in der Nähe von Iphofen

Ausflugstipp in der Umgebung: Das Kirchburgmuseum

Bevor ich mein schönes Wochenende in Iphofen leider beenden muss, fahre ich ins benachbarte Mönchsondheim und besuche dort das Kirchburgmuseum. Es ist ein Freilandmuseum und auf einem kleinem Hügel des Dorfes. Bevor ich einen Museumsbesuch starte, kehre ich gern auf einen Kaffee oder Tee ein und blättere durch Broschüren und schaue schon mal theoretisch, was mich erwarten wird. So auch in Mönchsondheim. Ich parke mein Auto und trete in das etwas ältlich aussehende Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ ein. Ein vorsichtiges „Hallo“ rufe ich in die leere Schänke und wundere mich, das keiner kommt. Ich schaue mich um und muss feststellen, dass ich einen Kaffee hier nicht, sondern nur in der Museumsschänke „Zur Goldenen Krone“ erhalten kann. Ich dagegen stehe schon mitten im Museum. Vermitteln die Sonnenblumen ums Haus eine Lebendigkeit, so sieht es auch hier innen aus, als ob Dorfbewohner eben die Gaststätte verlassen hätten und gleich wieder einkehren würden. Die Kneipe stammt aus dem Jahr 1790 und der Einrichtungsstil ist aus den zwanziger Jahren belassen worden. Ich schmunzle in mich hinein. Nicht viel anders sah es vor wenigen Jahren noch in der Steiermark, der Heimat meines Vaters aus – allerdings war das kein Museum und wurde bzw. wird noch bewirtschaftet!

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Der Vorgarten des Schwarzen Adlers

So ähnlich geht es mir an vielen Stellen des Museums: Manches ist eine Zeitreise weit in die Vergangenheit, manche Gebäude und Innenleben vermitteln mir ein Bild vergangener Zeiten, die durchaus noch hier und da lebendig sind. Die Schule beispielsweise und auch der Krämerladen – bei uns Büdchen oder in Österreich Trafik genannt – könnten so woanders noch ihre Pforten öffnen. Ein spannender Rundgang, der sich lohnt. Bringt reichlich Zeit mit, ich würde Euch durchaus für einen Spaziergang drei bis vier Stunden empfehlen.

Kurzfilm zu Iphofen

Weitere Bilder

 

Offenlegung: Meine Recherchereise wurde vom Fränkischen Weinland unterstützt – ganz herzlichen Dank dafür! Meine Meinung bleibt wie immer die eigene. Für diesen Beitrag erhielt ich kein Honorar, wohl aber für die Erstellung von Filmmaterial – daher ist dieser Artikel „zur Sicherheit“ mit „enthält Werbung“ zu Beginn gekennzeichnet.

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3 Kommentare

  1. Hallo Tanja,
    der Ort wirkt total einladend. Ich glaube, dahin muss ich demnächst mal einen Abstecher machen. Sehr schöner Beitrag und vor allem super Bilder.
    Viele Grüße
    Annette

  2. Hallo,
    ich wohne jetzt schon 3 Jahre in der Nähe, aber du hast dort eindeutig schon mehr erlebt ;) Wir sind immer gerne zum Essen am Markt, da gibt es diese leckere Pizzaria…
    Aber ist schon richtig, dass Iphofen einiges bietet, aber die haben auch das nötige Kleingeld. Aber ein wirklich schöner Ort.
    Mad

  3. Liebe Tanja,
    ja, Iphofen ist wirklich zauberhaft. Für uns gehört ein Abstecher (zum Wein einkaufen …) auf jeder Rückreise von München zum Programm. Und mehr als einmal haben wir im Genussort schon lecker zu Mittag gegessen. Und Zwiebelkuchen eingekauft und den dann später zu Haus gegessen, da gibt es eine vorzügliche kleine Bäckerei auf der Maxstraße (so als Tipp für Deinen nächsten Besuch!)
    Viele Grüße

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