Reise-Appetizer: Luxemburg Stadt in nur wenigen Stunden

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Das habe ich nicht erwartet! Luxemburg hatte ich nicht auf dem Schirm für eine Städtereise. Denkt man an Luxemburg, denkt man an ein Finanzparadies, Kleinstaat und Großherzogtum. Doch mir war nicht klar, wie charmant und bezaubernd die Altstadt Luxemburgs ist – auf jeden Fall eine Stadt zum verlieben!

Nicht einmal 3000 Quadratkilometer Fläche weist Luxemburg auf und ist einer der kleinsten Staaten der Welt und nach Malta das zweitkleinste Land der Europäischen Union. Im Mittelpunkt meiner Luxemburgreise stand die luxemburgische Mosel, daher blieben uns nur wenige Stunden in der Stadt. Hier mein Reise-Appetizer für Euch und während ich diese Zeilen schreibe, plane ich schon innerlich den nächsten, vor allem längeren Luxemburgaufenthalt. Luxemburg hat mich verzückt.
Bei einem Kurzaufenthalt in der Stad Lëtzebuerg habt Ihr die Wahl zwischen schnelles Abreißen der Sehenswürdigkeiten oder gemütliches Treiben lassen. Ihr könnt Euch vorstellen, für welche Art der Stadterkundung ich mich entschieden habe.

Zuerst: Zentral parken

Es gibt einige Parkplätze in Luxemburg Stadt. Ich hab mich für die zentrale Variante gleich am Notre Dame (Mariendom) entschieden. In der Rue Notre-Dame unter dem Platz Place Guillaume II parke ich in einem modernem Parkhaus direkt in der Altstadt – für 9 Euro den halben Tag in der guten Lage auch erschwinglich. Irgendwie scheint mich die Anreise mit offenem Verdeck und nun aufziehendem Gewitter verwirrt zu haben. Eigentlich bringt einen ein Fahrstuhl direkt auf den Place Guillaume. Ich dagegen laufe etwas verpeilt durch die Gassen, bis ich den gemeinsamen Treffpunkt erreiche. Aber ein wenig Beine vertreten nach der Anreise und erstes Sightseeing hat ja noch keinem geschadet.

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Restaurant Kaempff-Kohler am Place Guillaume II

Käffchen unter dem SonnenRegendach

Zum Start unseres Nachmittags in Luxemburg Centre kehren wir im Kaempff-Kohler ein. Ein heißer Cappuccino tut gut. Wir rutschen aufgrund der Wassermassen von oben eng unter der Markise zusammen. Gefühlt sind wir zwischen mittagspausierenden Luxemburgern die einzigen Touristen. Das fühlt sich gut an und lässt mich gleich in Urlaubsstimmung verfallen. Vielleicht waren aber auch die leckeren Törtchen schuld? Mein Blaubeerkuchen und Karins Zitrönentörtchen waren lecker. Den roten Himbeerkuchen konnte ich nur bei der Nachbarin beäugeln.

Always on: Free Wifi und die Sache mit dem Reiseversprechen

Ganz Luxemburg City hat Free Wifi? Nickende Köpfe um mich herum, begleitet von emsigen Bedienen der Smartphones. Ich schaue auf mein iPhone und da tut sich mal gar nichts. Ich sehe den luxemburgischen Anbieter POST mit vollem Ausschlag, aber kein Zugang zum Internet. Der freundliche Kellner muss wohl mein entsetztes Gesicht gesehen haben und kam gleich mit der Speisekarte und dem dort abgedrucktem Passwort angerannt. Aber auch hier tat sich nichts. Kein Tweet geht raus, kein Einchecken bei Foursquare oder Facebook ist möglich, kein Instagramfoto lässt sich in die Onlinewelt verschicken – hartes Los für einen Onliner wie mich. Wie soll ich eine Bloggerreise ohne Internet überstehen? Diebisches Grinsen der Androidfraktion: „Tja, vielleicht liegt es an Deinem Handy?“ Von wegen! Das wollen wir doch mal sehen: Die Hotline ist Dein Freund.
Bisher dachte ich, dass die Einstellung „automatische Netzwahl“ eine gute Idee ist. Leider falsch gedacht, teilt mir die Dame der Hotline mit. POST ist ein Anbieter mit dem Vodafone keinen Vertrag hat, somit lockt sich das Handy ein, es tut sich aber nichts. Meine zweite Wahl war der Anbieter Orange. Damit funktioniert zwar alles, doch hat dieser Anbieter ebenfalls keinen Vertrag mit Vodafone. Und genau das kann sehr teuer werden, versichert mir die freundliche Telefonstimme. Bisher dachte ich, dass bei Anbietern, die nicht einen Vertrag zum Reiseversprechen haben, gar keine Einwahl möglich ist – eine Fehlinformation. Prüft also besser vorher die entsprechenden Partner zum Reiseland bei Eurem Anbieter. Hätte ich diese Informationen über die Hotline nicht kurz nach Ankunft erfahren, hätte ich nach dem Wochenende eine dicke Rechnung bekommen trotz EU-Reiseversprechen. TANGO ist für Luxemburg einen der richtige Vodafone-Anbieter. Habt Ihr Euch einmal im ausländischen Netz eingebucht, kann man sich auch im freien WLAN der Stadt einloggen – ohne Zeitbegrenzung und in guter Bandbreite.
Nach dem das nun auch geklärt war, beglücke ich die Onlinewelt mit meinen ersten Eindrücken und hätte gern einen weiteren Kaffee getrunken, doch die Stadtführung wartet.

Treiben lassen…

Als bekennende Slowtravelerin ist es nichts für mich, mit Hektik durch eine Stadt zu laufen. Aber viel Zeit bleibt uns heute für eine Stadterkundung nicht. Bei einer Stadtführung allerdings bekommt man komprimiert Sehenswertes mit Geschichte erklärt. Ich war hin und her gerissen. Mit Blick auf die durchtrainierten Mitreisenden und hügelige Stadtlandschaft sah ich vor meinem inneren Auge mich hektisch fotografierend hinter den anderen her zu bewegen und zu den Punkten eilen, wo die anderen auf mich warteten. Kurzerhand entscheide ich mich für einen Alleinrundgang durch die Stadt.

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Der Großherzogliche Palast „Palais Grand Ducal“

Ich bummel vom Place Guillaume II in die andere Richtung der Stadtführungstruppe. Einfach mal treiben lassen soll der Plan sein – und genau das kann ich Euch auch ans Herz legen. Es gibt so viele schöne Dinge in der Altstadt von Luxemburg zu entdecken, dass man von einer Schönheit zur nächsten Sehenswürdigkeit stolpert. So groß wie ich angenommen hatte, ist die Stadt gar nicht. Ein paar Minuten später stehe ich bereits schon vor dem Großherzoglichem Palast Palais Grand Ducal. Das Stadtschloss dient heute hauptsächlich Repräsentationszwecken und kann in den Sommermonaten besichtigt werden. Es soll kein Museum sein, sondern hier gibt es authentische Atmosphäre vom Hofe zu bewundern. Ich umrunde den Prachtbau von außen und bin verzückt von den keinen Türmchen und Giebeln – für mich hat der Palast etwas märchenhaftes an sich. 

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Wachwechsel und Streifgänge am Palast sind die Regel

Warum ich dachte Changing the Guard gäbe es nur in England, kann ich Euch nicht sagen. Jedenfalls staune ich nicht schlecht, als sich der wachhabende, steif stehende Mann mit starrem Blick schlagartig in Bewegung setzt. Mit Marschschritt und hoch geworfenen Beinen zieht er seine Bahn am Palast vorbei, um kurz darauf von neuen Guards vor seinem Wachhäuschen abgelöst zu werden. Ich geselle mich zu einer Touristengruppe und schaue dem Schauspiel fasziniert zu. Ich schmunzle, als zahlreiche Japaner her eilen, um mit Ihrem iPad noch ein paar Fotos zu erhaschen. Wer jetzt denkt, peinlicher gehts nicht mehr, hat mich noch nicht gesehen, wie ich zu den Japanern noch mein iPhone zücke und Snapchats vom Dargebotenen drehe und kommentiere. Als Onliner muss man halt Opfer bringen, oder?
Etwas verpeilt und tiefenentspannt von meinen Wellnesstagen im Sauerland zuvor hatte ich mich nicht richtig über Luxemburg informiert. Mein Alleingang in der Altstadt war spontan und so weiß ich nicht so recht, was ich mir anschauen soll. Treiben lassen war der Plan, nur wohin? Gegenüber des Palastes entdecke ich eine traumhafte Chocolaterie. Ich zögere. Chocolate Haus by Nathalie Bonn steht am Eingang geschrieben. Ein Blick in die Fenster vermittelt den Charme eines Cafés, wie ich es liebe. Mit Blick auf die Uhr und sehr sehr schweren Herzens entscheide ich mich gegen eine Einkehr. Luxemburg, ich hab mich eh schon in dich verliebt, und verspreche mir selbst einen Besuch bei Wiederkehr.

Vom Stadtliebhaber im Souvenirladen

Aber Luxemburg macht es mir nicht leicht. Keine 20 Meter weiter entdecke ich wieder einen wunderbar schönen Kaffeeladen mit exquisiten Delikatessen. Die nächste Tür lockt mit einer Papeterie, die mich erneut zum Stocken bringt. Ein paar Meter weiter schaffe ich es noch, als bei der Schaufensterauslage eine Tasse mich zum Halten bringt. Ich liebe Tassen! Tassen sind mein liebstes Reiseandenken. Ich gebe mich geschlagen. Schiebe ein wenig meine Sightseeing-Bummel-Tour auf und betrete den so apart anmutenden Laden. Und ausgerechnet hier stelle ich fest, ich bin in einen Souvenirladen geraten! Normalerweise mache ich um solche Läden immer einen großen Bogen. Ich bin im Luxembourg House in der Rue d´l Eau. Statt Kitsch und Klimbim entdecke ich hier Andenken mit Stil. Vor mir liegen hochwertige Waren, viele lokale Erzeugnisse, Kunsthandwerk und eben edle Tassen, die mich im Schaufenster schon gelockt haben.
Sehr freundlich werde ich bedient und wir geraten ins Plaudern. Mein Dilemma, Luxemburg Stadt in wenigen Stunden zu entdecken und noch dazu keinen Plan zu haben, was ich mir anschauen soll, bleibt nicht lang unentdeckt.

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Mit meiner frisch erworbenen Tasse mit abgebildeten Besonderheiten Luxemburgs wandeln wir durch den Laden. Der nette Souvenirverkäufer zeigt mir Postkarten, Statuen und vieles mehr. Dabei erfahre ich, Stadt- und Hintergrundgeschichten aus Sicht eines Luxemburgers. Ich merke, wie sehr er seine Stadt liebt, leidenschaftlich in seinen Beschreibungen aufgeht. Gemeinsam basteln wir einen Plan, was ich in Kürze am besten erleben kann.

Sightseeing per Aufzug

Der Regen platscht inzwischen heftig vom Himmel. Wie von meinem Souvenirladenmann empfohlen, gehe ich nur wenige Schritte eine Gasse hinunter zum Musée d’Histoire de la Ville de Luxembourg. Ein Museumsbesuch bei meiner knappen Zeit kommt heute leider nicht in Frage, aber zwei attraktive Begebenheiten sind sicher auch lohnenswert für Euch:

  1. Es gibt 1A öffentliche Toiletten. Die sollen übrigens in der sehr sauberen Stadt überall gut sein. Diese hier hat schon Sterne-Hotel-Charakter.
  2. Das Museum beherbergt einen Glaslift, den auch Nicht-Museums-Besucher kostenfrei nutzen dürfen, so mein Luxemburgliebhaber aus dem Lädchen.

Dennoch stehe ich etwas unsicher im Eingangsbereich. Zur Sicherheit gehe ich zum Empfang und schildere meinen Wunsch. Auch hier begegnet mir wieder ein Lächeln und innere Freundlichkeit. Er nickt mir aufmunternd zu, will sogar mit mir mitgehen und den Weg zeigen. Die Aufzugsfahrt ist kurz, aber beeindruckend. Es geht in den Felsen einige Meter tief. Über eine gesonderte Türe des Museums gelange ich zum unteren Ausgang und halte den Atem an.

Einmal auf dem schönsten Balkon Europas flanieren

Beeindruckend stehe ich vor der Türe. Es kann positiv sein, sich vorher nicht intensiv auf Recherche begeben zu haben. Vielleicht wäre ich sonst nicht so von dem, was ich sehe, überrascht und beeindruckt gewesen. Ich flaniere auf dem Corniche, dem schönsten Balkon Europas. Am Fuße und entlang der oberen Altstadt blicke ich wunderbar und weitläufig in die untere Altstadt. Grund wird dieser Teil Luxemburgs genannt und bietet als ältester Stadtteil 1000 Jahre Geschichte.

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Corniche – der schönste Balkon Europas

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Der Grund (untere Altstadt) und Alzette mit Blick vom Corniche

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

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Seit 1994 gehört die Altstadt Luxemburgs mit ihren historischen Stadtvierteln zum UNESCO Weltkulturerbe und bietet eine Menge, was ich bei einem nächsten Besuch in aller Ruhe gern erkunden möchte. Heute gibt es nur einen Reise-Appetizer und den Blick von oben auf den „Grund“. Luxemburg lag zwischen dem Königreich Frankreich und dem deutschen Kaiserreich strategisch sehr günstig und lieferte ab dem 16. Jahrhundert und bis zum Jahr 1867, als die Schleifung der Festung beschlossen wurde, eines der wichtigsten Bollwerke Europas. Das „Gibraltar des Nordens“ ist größer, als ich es erwartet hatte. Bei dem Regen wäre es perfekt für eine Entdeckungstour durch die unterirdischen Festungsanlagen und Kasematten gewesen. Mein Weg führt mich weiter über die Wehrmauer und ich vergesse bei diesem Anblick den Regen völlig. 

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

In den Bock-Kasematten soll man kilometerweit wandern können, auch wenn nur ein Teil heute öffentlich zugänglich ist.

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Das Gibraltar des Nordens

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Über das Gericht gelange ich wieder vom Balkon nach oben in die Altstadt. Vor Weiterfahrt möchte ich schnell noch einen Blick auf Kathedral Notre-Dame – der Mariendom, die Kathedrale der lieben Frau von Luxemburg werfen. Über den Clairefontaine-Platz geht es vorbei an der Großherzogin Charlotte. Die Bronzestatue wurde 1990 aufgestellt, stellt die Grossmutter des jetzigen Grossherzogs dar und wird in Luxemburg sehr verehrt. Sie regierte zwischen 1919 und 1964, verbrachte zu Zeiten des 2. Weltkrieges im amerikanischen Exil und stärkte von dort aus mit Radioansprachen ihr Volk zum Freiheitswillen in ihrem besetzten Heimatland.

Luxemburg Zentrum, Luxemburg Stadt, Luxemburg City, Luxembourg

Großherzogin Charlotte von Luxembourg

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Neben der Großherzogin Charlotte liegt der Mariendom

Gleich daneben liegt die Kathedrale, quasi die Krone der oberen Altstadt. Von außen wirkt sie bei dem trüben Wetter eher schlicht. Von innen ist der Mariendom gemütlich, fast mystisch beleuchtet. 1613 wurde der Grundstein gelegt und es beeindruckt mich immer wieder, wie gut solche Schätze vergangener Zeiten erhalten geblieben sind.

Touri-Tipp: Luxembourg-Card

Ist Luxemburg kein günstiges Reiseland, so ist die Luxembourg-Card ein echtes Schnäppchen. Für ein Tagesticket von 13 Euro wird viel geboten. Mehrtagestickets und Familienpass sind auch möglich. Im Gegensatz zu sonst üblichen Städtekarten, gilt die Luxembourg-Card nicht nur für die Stadt Luxemburg sondern gleich für das ganze Land. Damit bekommt Ihr zu 76 Sehenswürdigkeiten freien Eintritt und habt in ganz Luxemburg die öffentlichen Verkehrsmittel frei! Darüber hinaus gibt es Rabatte, wie beispielsweise 30% auf den Hop-on-hop-off Bus, der in Luxemburg gleich durch mehrere Städte fährt und Reisende ohne Auto zwischen Natur, spektakuläre Sehenswürdigkeiten und tolle Landschaften bequem pendeln lässt. Die Karte könnt Ihr vor Ort an diesen Stellen kaufen oder vorab schon online bestellen. Der Citypass hat jeweils eine Gültigkeit von einem Jahr.

Zum Abschluss noch ein kurzer Film. Ich hab Appetit auf die Stadt bekommen und freue mich schon auf ein ausführlicheres erkunden.

 

Mit auf dieser Bloggertour waren Reisehappen, Bonngehtessen und Wellnessbummler. Ihre Artikel findet Ihr hier:

Offenlegung: Meine Reise wurde unterstützt von Luxembourg for Tourism. Lieben Dank dafür! Meine Meinung bleibt wie immer die eigene.

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10 Kommentare

  1. Pingback: Luxemburg: So schön sind kulinarische Streifzüge an der Mosel -

  2. Luxemburg ist total süß! Und ich bin begeistert von der Vielsprachigkeit der Luxemburger. Als ich zuletzt dort war, habe ich das MUDAM besucht. Tolles Museum. Übrigens finde ich das Bild vom „schönsten Balkon Europas“ ganz fabelhaft! Liebe Grüße, Jutta

  3. Wie liebevoll meine Heimat beschrieben ist!
    Beruflich toure ich durch die Welt und denke jedesmal „…aber hier ist es am schönsten!“.
    Doch wenn ich dann nach Luxemburg fahre, geht mein Herz auf, denn das Land ist nicht nur Heimat für mich, sondern auch ein kleines Juwel. Man nennt es nicht umsonst das ‚Grüne Herz Europas‘.
    Seit nunmehr 16 Jahren lebe ich größtenteils in Deutschland, bin geborene Italienerin mit luxemburgischem Pass (also typisch LuxemburgerIn) und habe im ‚Ländchen‘ Kindheit und Jugend verbracht.
    So wenige Menschen wissen, wie wunderschön dieses kleine Land ist und wieviel Kultur und Natur es u.a. beherbergt.
    Sie, wertes „vielweib“, haben herzliche, begeisterte und begeisternde Worte für unsere tolle Hauptstadt gefunden. Das ganze Land würde Sie auch bestimmt entzücken. Sie haben in der kurzen Zeit mehr erfühlt, als viele andere Besucher. Chapeau!

    Wëllkom zu Lëtzebuerg – kann ich nur noch sagen…. an villmols merci fir Är léif Wierder an schéin bonjouren!

    • Danke für den so liebevollen Kommentar, der mein Herz erwärmt. Luxemburg ist wirklich ein phantastisches Land und ich freue mich schon jetzt auf meine nächste Reise in das grüne Herz Europas. Danke liebe Ghita, solche Kommentare lassen mein Bloggerherz hüpfen :-)

  4. Tom Majeres

    Zur Info: Der von Ihnen beschriebene schöne Kaffeeladen mit exquisiten Delikatessen gehört der auch in Deutschland sehr bekannten und mit dem Bocuse d’Or Preis ausgezeichneten Köchin Léa Linster
    Grüsse aus Luxemburg

  5. Christiane

    wunderschöner Bericht. Das macht richtig Lust sich Luxemburg Stadt mal anzuschauen. Aber erstmal geht es ins Sauerland (Attahöhle, Biggolino und Schiffchen fahren auf der Bigge ) ich werde Dir berichten. Im Juli wollen wir dann Trier unsicher machen !!!
    Liebe Grüße von Christiane bei der es im Moment wieder fürchterlich schüttet und gewittert.

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