Noch nie im nördlichen Harzvorland gewesen? Dann wird’s Zeit! #Cabriotour

nördliches Harzvorland, Wolfenbüttel, Cabriotour, Ausflugstipps, Niedersachsen

Ich war noch nie im nördlichen Harzvorland. Mir war nicht bekannt, warum ich ausgerechnet da hin sollte. Das nördliche Harzvorland war für mich ein weißer Fleck auf meiner Reiselandkarte, der durchaus weiß bleiben durfte. Dann kam der Tag als ich morgens beim ersten Tee durch meine Twittertimeline stöberte und traumhafte Bilder von malerischen Landschaften und zauberhaften Fachwerkhäusern entdeckte. Ein Bild war schöner als das andere! Bei meinem Lieblingsfotograf Achim Meurer kein Wunder, aber die abgelichteten Orte hatten einen ganz besonderen Charme. Verzückt scrollte ich hektisch weiter. Wo wurden die Fotos aufgenommen? Je mehr Bilder ich sah, um so mehr festigte sich mein Entschluss: Da muss ich hin! Erst in zweiter Linie kam die Frage: Wo wurden die tollen Fotos überhaupt aufgenommen? Und zu meiner Schande stellte sich aufgrund unzureichender Geographiekenntnisse darüber hinaus noch die Frage: Wo um Gottes Willen liegt Wolfenbüttel?!?
Geklärt. Geplant. Bereist! Und um es gleich vorweg zu nehmen: Das war nicht meine letzte Reise ins Braunschweiger Land. Ich hatte eine phantastische Zeit in Wolfenbüttel und eine wunderschöne Cabriotour im nördlichen Harzvorland. Wie der Ausflug war und was es dort zu entdecken gibt, lest Ihr in diesem Artikel:

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Die Strecke – rund 100 Kilometer durch das nördliche Harzvorland

Diese Tour eignet sich durchaus für Spätaufsteher oder wer wie ich eine Tagestour daraus macht, hat ausreichend Zeit für Ausflugsziele und Genuss-Stationen. Ich verlasse am Morgen die schöne Fachwerkstatt Wolfenbüttel. Kaum passiere ich das Ortsausgangsschild umgeben mich wunderbare Alleen und Hügellandschaften – perfekt für eine Cabriotour. Das nördliche Harzvorland lockt mit schönen Straßen für eine Tour. An meinem Ausflugstag schien zwar nicht ständig die Sonne, doch es war trotz dunkler Wolken trocken. Ich cruise durch wunderbare Landschaft. Ein Feld reiht sich an das nächste.

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Mohnblumen wachsen üppig am Wegesrand und die Alleen weisen mir den Weg. Der erste und der letzte Teil der Strecke ist geprägt von einer schönen Hügellandschaft. Es ist keine anstrengende Fahrt, man legt sich ruhig und sanft in die Kurven. Auf der Mitte der Tour fahre ich durch den größten Buchenwald Deutschlands: Den Elm. Hier ändert sich die Strecke. Es geht durch viel Wald und durch das Reitlingstal mit zahlreichen Kurven und Höhenzügen. Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Tour, die auf Wunsch mit einer besonderen Tour verlängert werden kann.

Verlängerungsideen der Cabriotour

Wem die 100 Kilometer als Rundtour nicht reichen, der kann mit einer besonderen Geschichte weiter auf Fahrt gehen. Ich erfahre leider erst während meiner Tour von dieser Möglichkeit und bin diese Verlängerung nicht gefahren – reizt mich aber zur Wiederkehr.
Vom charmanten Till Eulenspiegel persönlich erfahre ich, dass es eine Eulenspiegel-Autoroute gibt. Auf 160 km gibt es erfahrbare Geschichte(n) im Braunschweiger Land. Ein Teil ist meine heutige Route, wird aber ergänzt durch historische Schauplätze, wie das Kloster Mariental, Süpplingenburg mit seiner Wasserburg und Königslutter mit seinem Kaiserdom. Es gibt eine Menge zu entdecken. Genaue Stationen findet Ihr im PDF auf der Tourenseite.

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Der Ort Lucklum zählt gerade mal 350 Seelen

Rittergut Lucklum

Auf der Suche nach dem Eingang des Ritterguts entlang der Gutsmauer fahre ich schon wieder Richtung Ortsausgang. Lucklum ist ein kleines Dorf. Etwas über 300 Seelen ist Lucklum groß und scheint für mich primär nur aus dem Rittergut zu bestehen. Es ist Freitag Morgen und der Ort ist wie leer gefegt. Was mir heute so verlassen vorkommt, war einst der Hotspot des Deutschen Ritterordens. Lucklum lag an der Handelsstraße im Elmer Gebiet und 1260 ließ sich hier die Hauptverwaltung – die Kommende – des gesamten Deutschen Ritterordens nieder. Viele Jahrhunderte hatten Ritter hier das Sagen. Das ändert sich erst mit Napoleon und endete 1809.

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Zeitreise ins Jahr 1200

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Hier war einst der Deutsche Ritterorden über Jahrhunderte zu Hause

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Hier könnte ich mir auch gern eine Wohnung einrichten…

Ich parke beim Cafégut und bin vor 10 Uhr noch zu früh für einen Cafébesuch vor Ort. Am Wochenende kann man es sich nicht nur im Café gut gehen lassen, sondern auch im Eventhaus feiern. Auf Wunsch gibt es Gruppenführungen mit einer Historikerin durch das Anwesen. Alleine kann man das Rittergut leider nicht besichtigen. Ich streife dennoch über das Anwesen, entdecke Büros und Wohnraum, der in den letzten Jahren angelegt wurde. Die Räume des Ritterguts bleiben mir leider verborgen. Bei der Besichtigung soll man phantastische Einblicke in die Kapelle, den Rittersaal und das gesamte Gebäude erhalten.

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Das Rittergut kann am Wochenende im Café besucht werden oder für Feierlichkeiten genutzt werden

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Ein Teil der Anlage ist Wohn- und Arbeitsraum geworden

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Einblicke erhält man ins Rittergut mit einer Führung durch eine Kunsthistorikerin

Reitlingstal mit besonderem Fast Food

Ich verlasse die Alleenstraße, biege über die Felder in den Buchenwald des Höhenzugs Elm ein. Der Mittelgebirgszug südöstlich von Braunschweig erstreckt sich über 25 km. Er gehört zum Landkreis Wolfenbüttel und ist nahezu siedlungsfrei. So viele Buchen auf einmal habe ich noch nie gesehen. Statt Alleen säumen nun Buchen meinen Weg. Es ist kurvenreich und macht Spaß zu fahren. Was jetzt mit schönem Grün lockt muss im Herbst zum Indian Summer ein Traum sein.

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Fahrt durch den Höhenzug Elm mit seinen Buchen

Auf einer Anhöhe über einem Teich entdecke ich die Gaststätte Reitlingstal, ein beliebtes Ausflugsziel für eine Rast beim Wandern und zum Sonntagscafé mit den Eltern. So ist es seit Jahren Tradition, auch wenn das Haus von Familie Hennicke inzwischen viel mehr zu bieten hat. Freitag Vormittag ist noch nicht viel los und ich parke auf dem fast freien Parkplatz. Ein ordentlicher Wind geht heute, so dass eine steife Brise über die Terrasse fegt. Ein Außenplatz ist daher leider nicht ratsam. Der Blick auf das Tal ist von hier besonders schön.

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Mitten im Elm liegt die Gaststätte Reitlingstal

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Im Sommer ist die Terrasse der Gaststätte Reitlingstal besonders beliebt

Als ich die Gaststätte betrete, habe ich meinen persönlichen Timetunnel. Genau solche Lokalitäten waren vor vierzig Jahren unsere Familien-Sonntagsausflugsziele. Selbst eine Musikbox gibt es hier, wo ich damals immer meinem Opa die Groschen für Musik aus dem Kreuz geleiert habe – so ein neumodischer Kram fand er damals. Heute stehe ich vor dem Relikt der Vergangenheit und mag die Atmosphäre voller Erinnerungen – der Retrocharme hat etwas.
Seit 2004 betreiben Eheleute Hennicke das Traditionsausflugsziel und geben ihm eine neue Note. Die Küche ist mit den Jungköchen Mirco Kahe und Jaime Alarcón kreativ und dennoch an regionalen Gerichten ausgerichtet. Die Besitzer des Reitlingstals sind leidenschaftliche Jäger und bringen viel Wild aus dem eigenem Revier im Elm auf die Karte. Selbst im Sommer schmeckt Schwarzwild angemacht mit Ratatouille oder mal mediterran mit Spargel. Im Reitlingstal kommen Genießer und Wanderer gleichermaßen auf ihre Kosten: Es gibt beispielsweise Stullen, Wildschweinburger oder moderne, gehobene Küche. Wie ein Wildschwein-Wrap gemacht wird, könnt Ihr hier nachlesen – ich befinde mich nämlich auf den Spuren von Achim und Monika. 

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Wildschwein Wrap aus dem Reitlingstal

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Lust auf Wildschwein Burger?

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Die kreativen Köche Mirco Kahe und Jaime Alarcón aus der Gaststätte Reitlingstal

Vom Hausherren erfahre ich, dass die Gaststätte früher ein Weghaus war. Zwischen Braunschweig und Magdeburg war es der einzige Rastplatz. Die ehemalige Übernachtungszimmer werden heute jedoch nicht mehr als Hotel genutzt. Da lässt sich der umtriebige Inhaber bald etwas anderes einfallen. Bis heute ist eine Hauskonditorei erhalten geblieben. Mit Blick auf die Auslage lohnt eine Kuchenbestellung!

Der Schalk im Nacken: Als plötzlich Till Eulenspiegel mein Beifahrer war

Über eine kurvenreiche Strecke durch kleine Dörfer fahre ich nach Schöppenstedt. Hier bin ich mit einem Mann verabredet, der mir die Geschichte der Region näher bringen will. Er ist weltbekannt, doch weiß ich nicht, wie er aussieht. Während ich noch überlege, wie wir uns wohl erkennen mögen, wird schwungvoll die Tür eines parkenden Autos aufgestoßen und vor mir steht leibhaftig Till Eulenspiegel. Da dachte ich bisher, nur die Kölner wären jeck. Vor mir steht Till im buntem Gewand und klirrender Narrenkappe.

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Till Eulenspiegel – alias Dag Wachsmann – vor seinem Museum in Schöppenstedt

Unser Treffpunkt – das Eulenspiegel Museum in Schöppenstedt – ist aktuell leider wegen Umbau geschlossen. Es öffnet wieder Ende September 2017. Daher entscheiden wir uns nach Kneitlingen, der Geburtstadt von Till, zu fahren. Wir fahren mit meinem Auto. Tills Kappe bimmelt bei jeder Windböe. Passanten am Straßenrand staunen nicht schlecht. Auf der Fahrt erzählt mir Till viel über Sagen und Geschichten aus der Region. Ich klebe an seinen Lippen, so interessant gibt er alles zum Besten. Leider geht Autofahren und Notizen aufschreiben nicht gleichzeitig und Till sprudelt nur über vor interessanten Begebenheiten. Unter seiner Narrenkappe darf man sich einiges erlauben und das nimmt er gern wörtlich. So freut er sich über meinen Namen Vielweib und erwischt mich, dass ich linguistisch das Wort nicht herleiten kann. Peinlich als Kommunikationswissenschaftlerin mit Journalistik und Sprachwissenschaft damals an der Uni. Aber das ist lange her. Till erklärt mir, dass Eheweiber Kinder hatten und als Verheiratete unter der Haube waren. Die Kinder gehörten zur Ehefrau, die Kegel (“Kind und Kegel”) dagegen zur unehelichen Frau. Till schäumt über vor Geschichten aus vergangenen Zeiten.

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Dag Wachsmann hat sein Hobby zum Beruf gemacht und sein Schauspiel von Till verinnerlicht. Er spielt seine Rolle so gekonnt, dass ich nicht unterscheiden kann, welche Geschichte wahr und welche geflunkert ist. Ich schaue in Tills blitzende Augen, aus denen mir der Schalk entgegen springt und sauge lächelnd und wissbegierig noch mehr seiner Stories auf.
Ursprünglich war Till Eulenspiegel boshaft und intrigant. Erst im Laufe der Jahre wurde aus Till der lustige Komödiant gemacht. Man geht davon aus, dass Till um 1300 in Kneitlingen geboren wurde und nicht der Hellste seiner Mitmenschen war. Als Müßiggänger hat er alles beim Wort genommen und blieb als geistlich und körperlich eingeschränkter Mensch als Narr unbehelligt. Die Zotteltracht die Dag heute für mich angezogen hat, war die Armen- und Dummentracht von damals. Vor der Kirche in Kneitlingen erfahre ich so manch ungeheure, haarsträubende Geschichte: Da geht es um einen über der Kirche eingemauerten Kindersarg, über den nach seinem Tod eingekochten Kaiser Lothar bis hin zum schwarzen Herzog Friedrich Wilhelm, der in Braunschweig in Alkohol eingebettet liegen soll.

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Till schäumt über vor spannenden Geschichten – das sollte man sich nicht entgehen lassen

So einen spannenden Geschichtslehrer hätte ich mir gern gewünscht und kann mich kaum vom Meister seines Fachs trennen. Zum Abschluss hält Till mir seinen Spiegel entgegen und fragt mich, ob ich wisse woher der Name Eulenspiegel käme? Als ich verneine erklärt mir Dag, dass uhlen früher das Wort für putzen, sauber machen, lecken war. Als Spiegel bezeichnete man den Popo vom Reh. Uhlenspiegel kann also durchaus auch als “Leck mich am A…” übersetzt werden. Ist doch alles Fiktion, was ich heute erfahren habe? Man weiß es nicht genau, zwinkert mir Dag zu. Mit einem Kopf voller Geschichten trenne ich mich sehr ungern von ihm. Das müsst Ihr unbedingt erleben! Till kann man buchen, ob als Beifahrer für sich persönlich oder als Gruppe. Außerdem gibt es noch Wanderwege zu Fuß oder mit dem Rad.

Ab in die Zone: Mattierzoll

Von Schöppenstedt fahre ich einen kleinen Schlenker Richtung Söllingen und weiter nach Winnigstedt. Die Wolken ziehen langsam dichter am Himmel, aber Petrus bleibt mir treu und das Verdeck offen. Es wird kühler und das passt zur Stimmung als ich Mattierzell passiere, ein kleiner Ort an der B79. Eigentlich nichts außergewöhnliches, bis auf die Tatsache, dass vor einigen Jahren damals hier die (westdeutsche) Welt zu Ende war. Zonenrandgebiet nannte man das damals. Ich passiere den alten Schlagbaum und fahre am Ortsausgang auf das Mahnmal zu: Der Todesstreifen. Auch wenn wir keine Verwandten in der ehemaligen DDR hatten und ich nicht persönlich betroffen war, schnürt sich mir bei dem Anblick die Kehle zu. Ich schaue auf die trostlose Landschaft mit den hohen Zäunen und frage mich nicht das erste Mal, ob die Welt denn gar nichts gelernt hat…

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Zonenrandgebiet hieß es damals…

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Erinnerungsstation im ehemaligen Grenzgebiet Mattierzoll

Die sowjetische- und die britische Besatzungszone lagen sich in Mattierzoll damals gegenüber. Dadurch war diese Region einst eine sehr starke gesicherte innerdeutsche Grenze. Die frühere Reichsstraße 79, nunmehr im Westen B 79 und auf dem Gebiet der DDR Fernverkehrsstraße 79, wurde zwischen Mattierzoll und dem Ort Hessen unterbrochen. Niedersachsen grenzt an Sachsen-Anhalt. Genau auf der Grenze verlief der Todesstreifen. Ich gehe ein paar Meter hinein, schaue mich instinktiv mehrfach um und fühle mich unwohl. In Sichtweite steht der übrig gebliebene Grenzwachturm. 28 Jahre ist es her, dass hier scharf kontrolliert wurde und das Ende zweier Welten in Mattierzell aufeinander trafen. Etwas nachdenklich passiere ich heute frei den Grenzturm und bin ein bisschen froh, diesen Ort wieder zu verlassen.

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Beklemmend, durch den einstigen Todesstreifen zu laufen

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Der Grenzturm am Todesstreifen bei Mattierzell

Hornburg – die romantische Stadt im Harz

Über Landstraßen in Sachsen-Anhalt fahre ich quer wieder zurück nach Niedersachsen. In Hornburg entdecke ich erneut die von mir so geliebten Fachwerkhäuser. Eng aneinander schmiegen sie sich pittoresk durch das ganze Dorf. Bunte Blumen zieren den Weg. Der Ort gefällt mir besonders gut. Mit Blick auf meine Abendverabredung kehre ich nach ein paar Durchfahrten wieder nach Wolfenbüttel zurück. Ich empfehle Euch einen Spaziergang durch das Dorf. Von Monika und Achim erfahre ich später, dass besonders ein Besuch in der Bäckerei lohnt. Hier gibt es sogar einen Hornburger Fachwerkkuchen.

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Romantisch ist der Ort Hornburg im Harz

Karte und Roadbook

Wolfenbüttel – Lucklum – Reitlingstal – Schöppenstedt – Kneitlingen – Schöppenstedt – Ingeleben – Söllingen – Beierstedt – Winningstedt – Mattierzell – Hornburg – Wolfenbüttel

Offenlegung: Meine Reise wurde unterstützt vom Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus der LESSINGSTADT WOLFENBÜTTEL. Herzlichen Dank dafür. Meine Meinung im Blogbericht bleibt davon unbeeinflusst. Für den Post wurde ich nicht bezahlt.

Hinweis: Die Reise verlief mit dem Hashtag #echtlessig – darunter findet Ihr auf Twitter noch weitere Inspirationen von anderen Reisen und Angeboten. Darüber hinaus betreibt Wolfenbüttel aktiv  zwei Blogs, die ich persönlich super finde. Schaut daher auch mal bei aboutcities.de und vor allem bei echtlessig.de vorbei.

 

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12 Kommentare

  1. Was für schöne Bilder! *-* Da muss ich auch unbedingt auch mal hin – mich hat nämlich da Cabriofieber gepackt. Seit wir im letzten Südtirolurlaub eine Fahrt mit dem hoteleigenen Cabrio unternommen haben, plane ich schon die nächsten Kurztrips ;)

  2. Manfred Krause

    Vielen Dank für Deinen Open-air-Reisebericht, Tanja. Obwohl ich hier in Erkerode am Eingang zum Elm schon einige Jahrzehnte lebe, habe ich erst in den letzten Jahren die wirkliche Schönheit der Region entdeckt. Meist per Fahrrad. Neben den von Dir genannten Highlights gibt es noch eine große Vielfalt an Kleinoden in den Dörfern und Orten im Harzvorland, die es zu besuchen lohnt. Eine Rückkehr an den Tatort ist also zwingend! 😉
    Herzliche Grüße aus dem Elm
    Manfred

    • Lieber Manfred, danke für Deinen Kommentar und Deine Bestätigung, weitere Orte und Kleinode im nördlichen Harzvorland zu entdecken. Es ist wirklich eine schöne Region wo Du wohnst!
      Liebe Grüße, Tanja

  3. Liebe Tanja,

    jetzt muss ich mich endlich mal auf den Weg in Richtung Elm und Reitlingstal machen. Das nächste Ausflugsziel steht fest. Danke für Deinen inspirierenden Bericht.

    Liebe Grüße aus Wolfenbüttel

  4. Liebe Tanja,

    auch wenn mir die Region als Verantwortlicher im Tourismus bestens vertraut ist bekommen, vielleicht auch weil ich seit 14 Tagen im Urlaub bin, gerade wieder richtig Lust auf meine eigene Heimat <3. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße,
    Björn

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