Auf der Rhône von Lyon bis ans Mittelmeer – Warum eine A-Rosa Flusskreuzfahrt so herrlich entspannend ist

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Mein Taxi hält am Quai Claude Bernard. Ich steige aus, mein Koffer wird von der Crew in Empfang genommen. Ich muss mich um nichts kümmern, als lächelnd zum Willkommen eine Rose in Empfang zu nehmen. So müssen sich Prinzessinnen auf Reisen fühlen, denke ich mir und verlasse über die Gangway das Festland in Lyon und betrete das Urlaubserlebnis Flusskreuzfahrt.

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Boarding: Auf zur Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa auf der Rhône

Checkin – Wo ein Mann Dir ein Rose gibt, kann es einen Zweiten geben

Mit Prinzessinnenlächeln stehe ich im Empfangsbereich der A-Rosa. Der Eingang sieht einer Hotellobby ähnlich. Charmant werde ich aufgefordert, mir die Hände zu desinfizieren – ein Muss bei jedem Boarding als reine Vorsichtsmaßnahme wird mir erklärt. Gäste vor mir scheinen Flusskreuzfahrtprofis zu sein, hatten sie den Desinfektionssprüher schon von sich aus getätigt. Beim Checkin-Desk werde ich freundlich  nach meinem Namen gefragt, doch man findet mich nicht. „Stella oder Luna?“ Als ich mit der Frage nichts anfangen kann, wird mir erklärt, dass das Schiffsnamen der A-Rosa Line sind, die beide auf der Rhône die Flusskreuzfahrt starten. Hektisch krame ich meine Reiseunterlagen hervor. LUNA stand dort in großen Lettern – typisch für mich, auf dem falschen Schiff einzuchecken.

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Lobby der A-Rosa Stella

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Die Luna und Stella sind baugleich und legen in den Häfen auch gern neben einander an. Wenn nicht, hat man von der Lobby einen schönen Ausblick auf die Rhône.

Da wir schon über die Checkinzeit hinaus waren, kam Panik in mir auf. Das Gepäck wieder an mich nehmen, damit das Schiff suchen – meine Gedanken wurden mit einem Lächeln ausgebremst. Die Schiffe würden hintereinanderliegen. Mit einem Fingerzeig auf den nächsten Übergang und keine 10 Meter weiter war ich dann auf meinem Schiff. Profimäßig desinfiziere ich meine Hände, winke mit der Rose dem zweiten Rosenmann der Luna zu – gelernt ist gelernt.

Die Kabine: Großzügig wohlfühlen!

Mein Koffer wurde bereits zur Kabine auf dem richtigen Schiff gebracht. Als Zimmerschlüssel und Zahlkarte erhält jeder Gast seine individuelle A-Rosa-Karte.

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Mit der persönlichen A-Rosa-Karte bezahlt man auf dem Schiff. Sie ist ebenso Zugangskarte für die Kabine.

Ich bin überrascht, wie großzügig mein Zimmer ist. Im Eingangsbereich befindet sich ein eingebauter Kleiderschrank. Davon gegenüber ein Bad mit begehbarer Dusch und WC. Für ausreichend Ablagefläche ist gesorgt. Es gibt ein Doppelbett mit Nachttischschränkchen, einen kleinen Schreibtisch, Flat-TV im Regal, Stauraum für den Koffer und einen Stuhl. Das Fenster ist groß und wird als französischer Balkon bezeichnet. Da wir zum Einschiffen direkt am Nachbarschiff der Stella liegen, sind aktuell die Vorhänge zugezogen. Später, während des Urlaubs, genieße ich von hier aus herrliche Ausblicke auf die Rhônelandschaften.
Wer wir ich viel auf Reisen ist, sollte denken, Packen wäre für mich eine der leichtesten Übungen – weit gefehlt. So gern ich auf Roadtrips bin, stört es mich ein wenig, ständig aus dem Koffer leben zu müssen, spätestens nach einem Tag einen Kuddelmuddelkoffer zu besitzen. Vor allem aber: Bei jeder Übernachtung erneut den Koffer ins Domizil zu schlörren und wieder herauszutragen. Großer Vorteil einer Flusskreuzfahrt: Der Koffer bleibt hier! So beginne ich den Koffer auszupacken, die Kabine als meine eigene einzurichten. Das fühlt sich gut an.

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Großzügig sind die Kabinen auf der A-Rosa geschnitten. Das hab ich mir kleiner vorgestellt.

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Ebenfalls geräumig: Das Bad mit ebenerdiger Dusche.

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Ausreichend Schrankfläche – da macht das Auspacken doppelt Spaß

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Von der Kabine genießt man seinen individuellen grandiosen Ausblick – auf Wunsch auch gleich vom Bett!

Das kostenfreie WLAN funktioniert leider nicht in meiner Kabine. Zu viel Stahl umgibt mein Zimmer. Dafür kann man sich prima in allen öffentlichen Bereichen ins Internet einwählen. Steckdosen sind für meinen Geschmack zu wenige in der Kabine. Allerdings ist es nicht notwendig – wie in vielen Hotels – die Steckdosen mit Schlüsselkarte zu aktivieren.
Während ich mir im Fernsehen via GPS die Lage und Daten des Schiffes so wie die Außenkamera zeigen lasse, erfolgt via Lautsprecher die Einladung zur Sicherheitseinweisung – ein Pflichttermin, an dem jeder Gast teilnehmen muss.

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Auch auf einer Flusskreuzfahrt gilt: Safety First

Safety First – Sicherheitseinweisung mit Pina Colada

„Bitte kommen Sie zur Bar auf Deck zwei. Die Schwimmwesten brauchen Sie aus Ihren Kabinen nicht mitzubringen!“, ertönt es aus den Lautsprechern. Da wird doch keiner Schwimmwesten mitnehmen, denke ich mir und entdecke prompt beim Verlassen der Kabine, wie eine ganze Familie mit orange leuchtenden Schwimmwesten um den Hals schockartig stehen bleibt und versucht, dezent den Rückzug zur Kabine anzutreten. 

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Die Bar der A-Rosa Lunabietet Panoramaausblick und ist bereit, uns für die Sicherheitseinweisung zu empfangen.

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Hell und lichtdurchflutet sind die Räume der A-Rosa Luna – Flussblick inklusive

Da jeder an dieser Einweisung teilnehmen muss, finde ich es spannend, meine Mitreisenden kennenzulernen. Das Publikum ist bunt gemischt. Das Vorurteil, an Flusskreuzfahrten nehmen nur Omis und Opas teil, kann ich nicht bestätigen. Vielleicht liegt es an Frankreich oder der Ferienzeit, aber die Altersklassen sind unterschiedlich. Da sind Freundinnen unterwegs, Pärchenurlauber von jung bis alt und Familien. Kinder bis 15 Jahre fahren bei einem Vollzahler bei der A-Rosa umsonst mit – sicherlich auch ein Anreiz.
Die Sicherheitshinweise laufen kurzweilig über Erklärvideos, während wir den ersten Cocktail genießen. Was im Flieger der Tomatensaft, scheint auf einer Flusskreuzfahrt der Pina Colada. Während der Barkeeper fleißig den Shaker schüttelt, klirren an den Nachbartischen beim Zuprosten die Eiswürfel im süffigen Getränk. Passend geht die Novembersonne an der Rhône unter.

Die Sache mit der Ausflugsplanung

Nach der Sicherheitseinweisung erfahren wir Details zu den angebotenen Ausflügen, die extra gebucht werden können. Schon im Vorfeld gab es eine Übersicht per Post und schon da konnte ich mich nicht für eine Auswahl entscheiden. Nach einem weiteren Schluck Pina Colada und Schilderungen der Exkursionen von unserer Cruisemanagerin Monika noch weniger! Fünf Tage, vier Häfen und zu viele interessante Dinge, die ich sehen möchte. Ich bin ratlos. Hektisch überfliege ich das Blatt mit den Eckpunkten. Bekomme gewünschte Ausflüge nicht überein. Ich muss Ausflüge auf meiner Wunschliste streichen – aber welche? Via Twitter lasse ich mich beraten – entscheide mich spontan für vier geführte Landgänge. Mein Bauchgefühl leitet mich. Erst nach Anmeldung fällt mir auf, dass ich nicht einen Anlegehafen erkunden werde. Zeit für Arles und Avignon wird mir nicht bleiben, da ich genau zur Hafenzeit auf Tour sein werde. Zwar habe ich beide Städte schon einmal besucht, aber das ist Ewigkeiten her.
Ich will immer zu viel, wenn ich unterwegs bin – denke, ein Problem, welches viele Reiseblogger haben. Der unschlagbare Vorteil einer Flusskreuzfahrt: Es gibt Zeiten, wo man runterschalten und genießen muss. Kein hektisches “Was schaue ich mir als nächstes an?”, denn wie der Name schon sagt, auf einer Flusskreuzfahrt fährt man auch einige Zeit auf dem Schiff.
Mein Tipp für Euch: Überlegt Euch gut, welche Ausflüge Ihr unternehmen wollt und welche Städte Ihr vielleicht lieber vor Ort auf eigene Faust erkundet möchtet. Ich mag lieber individuelles Reisen und habe mir letztlich für meinen Geschmack zu viele geführte Reisen gebucht. Das hat alles Vor und Nachteile – die richtige Mischung macht’s!
Für die Ausflüge fallen je nach Wahl im Durschschnitt je Exkursion noch einmal 50 Euro an. 

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Mit der A-Rosa Luna von Ausflug zu Ausflug entlang der Rhône schippern

Meine Route auf der A-Rosa Luna und Ausflugsziele

Mit blauen Punkten habe ich Euch auf der Karte die Häfen markiert, die wir mit der A-Rosa Luna angefahren sind. Rote Punkte sind meine Ausflugsziele, die ich gebucht habe. Sechs Tage lang schipperten wir auf der Rhône und haben herrlich entspannt immer wieder neue Landschaften und Ausflüge erlebt. Während ich eher bequem mit dem Bus unterwegs war, kann man sich auf der Luna sich auch Fahrräder mieten und auf eigene Faust die Gegend erkunden. Zudem gab es Stadtführungen durch die Hafenstädte oder auch eine Jeeptour durch die Carmague. Für jeden Geschmack und Fitnessstand ist etwas dabei.

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November und ein Traumwetter – da lockt das Sonnendeck jede Minute an Bord

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Bestes Wetter auf dem Sonnendeck im Hafen von Lyon

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck…

Es ist der 1. November. Ich sitze an Deck des Schiffs, vor mir steht eine dampfende Teetasse, die Sonne wärmt vom kristallklaren blauen Himmel. Ich ziehe die Jacke etwas fester um mich, höre im Kopf die Stimme meiner Mutter: “Kind, zieh Dich warm an, die Herbstsonne ist nicht so intensiv.” Das Kind geht inzwischen auf die 50 zu und ist unvernünftig wie damals. Die Jacke ist viel zu dünn. Aber das Sonnendeck zu verlassen, kommt mir nicht in den Sinn. Stattdessen ordere ich einen heißen Tee mit Rum, rücke den Stuhl weiter Richtung Sonne und ignoriere den Fahrtwind. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, so einen Herbsttag mit traumhaft vorbeiziehender Kulisse zu erleben?
Die A-Rosa Luna hat einen außerplanmäßigen Stop in La Voulte-Sur-Rhône eingelegt. Die Windstille tut gut, der Ausblick auf die Rhône und die Burg sind einmalig. Ich nippe an meinem Tee und genieße den Moment – herrlich! Slow Travel bekommt eine ganz andere Bedeutung.

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Die Seele baumeln lassen…

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Zwischenstop in Voulte-Sur-Rhône: Über die Reeling gibt es immer wieder Neues zu entdecken

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Überdacht auf dem Sonnendeck – auch das ist für die niedrigen Brücken versenkbar

Weiter oben auf dem Sonnendeck springen tatsächlich Kinder in den Pool. Ich scheine alt zu werden, früher hätten mich wahrscheinlich die Außentemperaturen auch nicht interessiert.

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Der Pool ist auch im November geöffnet – hier allerdings kurz vor der Ausschiffung in Lyon bei Nacht

Schleusen – Spannende Zentimeterarbeit

Besonders fasziniert haben mich bei meiner Flusskreuzfahrt die Schleusengänge. Auf unserer Fahrt auf der Rhône passieren wie 12 Schleusen pro Wegstrecke. Die Schleusen haben eine Breite von je maximal 12 Meter und eine Länge von 195 Metern. Da ist der Kapitän gefordert, die Luna sanft in die Schleuse einzufahren. Da bleiben gerade mal 60 cm Spielraum bei der Schiffsbreite von 11,40 Meter. Um die 10 Meter sind die Hubhöhen. Ausgefallene Schleusen sind Chateauneuf mit 19 und Bollén mit 23 Metern.

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Zentimeterarbeit beim Einschleusen

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Können ist gefragt

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Gigantisch hoch sehen die Schleusentore aus

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Aus den riesigen Schleusentoren drückt immer noch Wasser hervor

All die Zahlen hören sich unspektakulär an. Man muss es fühlen. Gekonnt manövriert der Kapitän die Luna in die Schleuse – ohne Anecken versteht sich. Dabei verlässt er seine Brücke und wechselt zwischen den linken und rechten Außenposten der Steuerung. Wie die Fachausdrücke dazu lauten, weiß ich nicht. Zu gern schaue ich mir stets erneut das Schauspiel an. Volle Konzentration ist gefordert. Langsam bewegt sich die Luna in die Schleuse. Schien eben noch die Sonne, umgeben uns jetzt gigantische Schleusenmauern und der Schatten bringt Novemberfrische mit sich. Fast bedrohlich umgeben uns Mauern. Vor uns ist das Schleusentor geschlossen, doch drückt von oben herab Wasser nach. Stürzt geräuschvoll aus den Türen und platscht in die Tiefe. Wir fahren noch weiter vor. Die hintere Schleusentüre schließt sich wie von Geisterhand. Die Flutung startet und langsam hebt sich die A-Rosa wieder in die Höhe der Sonne entgegen. Das Erlebnis habe ich für Euch im unten stehen Film integriert und eine Timelapse getwittert:

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Die Brücke an Bord der Luna

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Gemütliche Plätze an der Sonne gibt es überall

Essen und Trinken auf dem Schiff

Mit A-Rosa Premium alles inklusive habe ich auf dem Schiff Vollpension frei sowie Nachmittagskaffeezeiten (die ich allerdings durch Ausflüge nie probiert habe) und Getränke gratis. Ich bestelle mir wieder eine Pina Colada aufs Sonnendeck und genieße die sorglose, unbeschwerte Art zu reisen. Ich schiele auf die Uhr. Die Zeiger stehen gerade mal auf 12 Uhr. Kann man mal machen, denke ich mir und proste mir selbst gegen die Sonne zu. Warum bin ich alleine an Deck? Verwundert schaue ich mich um. Als Flusskreuzfahrtneuling lerne ich schnell: Essenszeiten sind heilig und ein Musthave für die meisten Gäste. Nach deutscher Pünktlichkeitsmanier starten viele Passagiere ihre Mahlzeit mehr als rechtzeitig. Statt Handtuchwurf auf den gewünschten Sitzplatz nimmt man schon einmal selbst zur Sicherheit den Platz ein, schaut den Köchen beim Auftischen des Buffets zu und wartet geduldig, bis die Zeiger auf den gewünschten Start der Mahlzeit zeigen. Dann gibt es kein Halten mehr. All das läuft gediegen und ohne Hektik ab, aber das Essen wird an Bord zelebriert – ein ungeschriebenes Kreuzfahrtgesetz. Ich selbst bin keinem Genuss abgeneigt, doch mein Frühstück ist gerade erst einmal zwei Stunden her. Zwischendurch gab es an Deck auf Wunsch ein Frühschoppen. Man sagt: Eine Woche Kreuzfahrt soll ein unlöschbares Kilo auf die Waage bringen. Jetzt weiß ich warum.

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Frühschoppen an Bord – Verhungern wird man auf der A-Rosa nie

Die Stella und Luna sind reine Buffetschiffe der A-Rosa Flotte. Gegen Aufpreis kann an zwei Abenden in einem abgetrennten Restaurantbereich ein Menü gebucht werden. Jeden Abend gab es ein wechselndes Themenbuffet, welches mir sehr gut geschmeckt hat. Von kalten und warmen Vorspeisen über verschiedenste Hauptspeisen mit Fleisch, Fisch oder in vegetarischer Variante krönten jeden Abend diverse Nachtische das Buffet. Mit viel Liebe und Kreativität wurde aufgetischt.
Wenn mein Ausflug nicht zu früh startete, genoss ich das Frühstück mit Blick auf die Rhône besonders. Das hat man selten!

Fitness, Spa & Wellness

Es gibt Menschen, die sind durch die Landgänge noch nicht tot zu kriegen. So ein Sportsmann saß bei mir am Tisch. Während ich abgekämpft meine müden Knochen vom Ausflug unter den Tisch stellte, kam er gerade von einer weiteren Nutzung der Fitnessgeräte. Mit Blick auf die Rhône radelte er zuvor den Abend entgegen und war glücklich. Spa und eine Runde in der Sauna mit Ausblick auf die Flusslandschaften haben mich sehr gereizt. Allerdings schlug bei mir wieder eine Bronchitis an, die dieses Jahr so gar nicht recht weichen will. An meinem ausflugsfreien Nachmittag zog ich mich daher auf meine Kabine zurück, schaute dem Abendnebel zu und machte es mir unter der Decke gemütlich. So banal sich das vielleicht für Euch anhören mag – für mich war das Urlaub pur!
Sonja vom Jo Igele Reiseblog war vor kurzem zwar auf einem anderen A-Rosaschiff unterwegs, das Wellness-Spa-Angebot ist ähnlich und hier könnt Ihr Euch ein paar entspannende Eindrücke holen.

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Slow Travel mal anders: Die Seele baumeln lassen und Nichtstun

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Der Blick vom Bett aus meinem Kabinenfenster

Daten zum Schiff und weitere Informationen

  • 2004/2005 erbaut
  • gebaut in der Neptun Werft Warnemünde
  • 125,80 Meter lang, 11,40 Meter breit,
  • Brücke hydraulisch versenkbar
  • Motoren: 2 x 800 KW, insg. 2.174 PS
  • 24 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit
  • 86 Außenkabinen, davon 57 mit französischem Balkon, 2 mit Zusatzbett
  • maximal Belegung 174
  • Spa & Wellnessbereich, mit Fitnessraum
  • Rezeption, Panoramalounge mit Bar und Restaurant
  • Bar mit überdachtem Außenrestaurant, Swimmingpool, Sonnenliegen und Schirmen
  • Unterhaltungsangebot hielt sich angenehm in Grenzen. Wer möchte, konnte am Abend an einem Musikquiz oder ähnliches teilnehmen. Die Musik war meistens Chillout und französisch – eine perfekte Untermalung zu den Reiseimpressionen vor Ort
  • Ich war Ende Oktober und Anfang November für sechs Tage unterwegs. Je mehr wir uns dem Mittelmeer näherten, so wärmer wurde es. Teilweise hatten wir bis zu 20 Grad.
  • Altersklassen: Flusskreuzfahrten sind nur etwas für Rentner? Weit gefehlt! Mehr als die Hälfte der Teilnehmer waren in meiner Altersklasse (45+) und einige jüngere Pärchen und Kinder.
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Stella und Luna legen gern im Hafen hintereinander an #Flusskreuzfahrt

Weitere Artikel
Weitere Artikel zu den Ausflügen in Lyon und Südfrankreich folgen in Kürze hier im Blog.

Video zur gesamten A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Rhône mit Ausflügen in Südfrankreich

 

Offenlegung: Meine Reise wurde unterstützt von A-Rosa Flusskreuzfahrten. Herzlichen Dank dafür. Für diese Veröffentlichung wurde weder meine Meinung beeinflusst, noch habe ich Honorar dafür erhalten. Die Begeisterung kam von alleine. Danke an A-Rosa und die Crew – es war für mich eine wunderschöne Reise!

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4 Kommentare

  1. Habe den Artikel gern gelesen, auch deine Fotos sind sehr schön. Vieles hatte mich an meine Kreuzfahrt diesen Herbst erinnert. Ich war allerdings auf der Donau unterwegs. In meiner näheren Auswahl waren: Phoenix-Reisen oder ein Arosa Schiff. Es ist dann die Amelia von Phoenix geworden. Da gibt es natürlich Unterschiede aber auch viel gemeinsames. Gäbe diesen Blogpost zu Jahresbeginn schon, hätte es durchaus auch Arosa werden können.
    Vielen Dank, Tanja

  2. Die Rhône ist wirklich schön, danke für den Bericht. Ich bin letztes Jahr auf meiner langen Europaradtour auch an ihr entlang gefahren. Von Seyssel ein Stück weit und dann ab Valence in Richtung Avignon. War echt sehr, sehr schön…

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